Zwischen Flak und Bunkern

Nach einem faulen Morgen beschlossen wir, trotz des unsicheren Wetters, noch etwas zu unternehmen. So besuchten wir das Freilichtmuseum des Atlantikwalls in der Nähe von Oostende. Das war sehr eindrucksvoll und spannend, in den Bunkern haben sie möglichst echte Szenen nachgestellt, es stank auch noch so richtig nach Militär, und z.T. nicht vorstellbar, wie man dort so eng hätte leben können. Viele interessante Details gab es zu entdecken, z.B. das die meisten Flak Geschütze von Oerlikon! kamen oder das es zum Znacht für jeden 5 Zigis als Dessert gab. Sogar Noël fand es sehr interessant und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen während 1,5h. Anouk musste ich im Crashkurs den 1. und 2. Weltkrieg erklären, sie war jedenfalls zufrieden, dass diejenigen die angefangen am Schluss auch verloren haben. Per Audioguide erfuhr man vieles über die verschiedenen Anlagen. Die unterirdischen Gänge glichen einem Labyrinth. Zum Glück war alles gut ausgeschildert. So fanden wir nach einer eindrucksvollen Geschichtslektion wieder in die Gegenwart zurück, Noël war froh, dass wir auf keine Miene gestanden waren.

Meet the Thebens

Nach einem sonnigen Strandtag (und das obwohl das königliche belgische Wetterinstitut Regen vorausgesagt hatte) gingen wir zu Thebens, unseren letztjährigen Homelinkern, auf Besuch. Wir wurden von Corneel herzlich empfangen, kurz darauf kamen auch Els und die Kinder Marie und Laurent. Die Kinder waren zu Beginn ein wenig scheu, aber bald spielte Anouk mit ihnen, obwohl sie wahrscheinlich kein Wort verstand. Das ist wirklich ein Phänomen! Wir kämpften uns mit Englisch und Französisch durch. Sie sind immer noch begeistert von der Schweiz, sie hatten sogar ein Edelweiss und schweizer Schüsseli auf dem Tisch, dazu noch einen Schweizer Wein mit aufgedrucktem Rütlischwur. Hier ist wohl jemand sehr infiziert vom Virus Helveticus! Es war sehr spannend mit ihnen zu plaudern. wir haben so einiges über Belgien erfahren, z.B. dass die Kinder hier mit 2,5 Jahren schon in die Schule können (den ganzen Tag, die ganze Woche natürlich), dass man erst mit 18 zur Schule rauskommt, dass Briefe die flämisch geschriebene Adressen haben in Wallonien nie ankommen (die Tante von Corneel wartet heute noch auf die Einladung zum Geburi) und das die schlimmsten die französischsprechenden Brüsseler sind. Er hat uns auch noch einige Tipps gegeben, und er hat gesagt, sie kämen gerne wieder nach Lyss.. Wer weiss?

Planlos

Ein fauler Tag, nach all der Action der letzten Tage. Unsere Kinder lernen sogar, ein wenig länger zu schlafen, also v.a. Anouk. Noël bleibt ein Langschläfer, das wird ja lustig im Kindergarten… Das Wetter wollte heute auch nicht so recht. So verbrachten wir v.a. Zeit in unserem „Zuhause“. Als es am Nami doch ein wenig aufklärte, wollten wir die letzten (von ehemals 25) Windmühlen von Brügge besichtigen. Auf der Hinfahrt wieder mal heiteres Stationenraten, aber wir haben sie sogar erwischt. Die Windmühle war spannend, man hätte aber auch mehr draus machen können, da fehlt einfach das pädagogische Händchen. Beim Rückweg merkten wir, dass wir den Stadtplan vergessen hatten. So liefen wir einfach mal drauflos, und kamen durch ein wunderschönes ruhiges Viertel, entlang an einem kleinen Kanal. So gesehen war es ein Glücksfall, den „Rolweg“ wären wir sonst wohl nie entlanggelaufen. Bei einer Basisschule waren noch die Daten, an denen man sich einschreiben könnte angeschlagen. Anouk liess sich aber nicht überreden. Noël auch nicht, „hier muss man immer soweit laufen“, was natürlich überhaupt nicht stimmte und völlig übertrieben war…

Météo

Wettervorhersagen in Belgien sind eine Lotterie, bis jetzt kam es besser als vorhergesagt. Da Cathys Heimatort Mouatathal ist, muss sie jeweils Wetterfrosch spielen. Nach dem Zmorgä war es nicht ganz eindeutig, wir sammelten schon Alternativen, aber nach 2 weiteren Kaffees (Néspresso, what else?) klärte es doch auf, und wir machten uns auf den Weg an den Strand. Hier ein kleiner Einschub über Sandburgen bauen. Eigentlich ist es so ziemlich das sinnloseste, was man machen kann. 1h lang haben wir gegraben und geschaufelt, dann kommt die Flut, macht irgendwann trotz Mauern und Gräben alles flach und 5 Minuten später sieht der Grund wieder aus wie vorher. Ein Kampf gegen das Element Wasser , der schon von Beginn an verloren ist. Trotzdem versucht man es immer wieder, vielleicht hälts ja diesmal, wer weiss. Auf Sand gebaut, aber es macht unheimlich viel Spass!

Auf dem Heimweg sind wir noch am Markt in Blankenberge vorbeigekommen. Noël und Anouk haben sich Plastikspinnen gekauft, die man hüpfen lassen kann. Im Zug hat Anouk dann vor ihrer eigenen Spinne Angst gekriegt, Noël durfte mit seiner nicht mehr nahe kommen. Cathy und ich haben uns fast nicht mehr eingerenkt vor Lachen. Hast du schon mal was gekauft, vor dem du 5 Minuten später Angst bekommen hast?

Diamonds are Anouk’s best friends!

Antwerpen, Hauptumschlagsort aller Diamanten der Welt. Schiints werden 8% des belgischen BIP hier umgesetzt. Grund genug, den Weg unter die Räder zu nehmen. In der City angekommen, wurde unser Diesel langsam knapp, kein Problem, GPS sei dank, das findet uns sofort eine Tankstelle. Denkste! Zuerst wars eine Renault Garage, danach Henry’s Sofa Laden. Ich sah uns schon mitten auf einer Kreuzung unser Auto wegschieben, umgeben von hupenden Autos und bimmelnden Trams. Auf den letzten Metern fanden wir dann doch noch eine, knapp knapp. Nach all dem Stress besuchten wir das Diamantenmuseum, sehr eindrucksvoll. Noël sagte, dass man sicher am Schluss einen Diamant bekommt. Ich wollte ihm mal seinen kindlichen Glauben nicht nehmen und sagte diplomatisch: Vielleicht. Anouks Augen veränderten sich immer wie mehr in Richtung Brilliant-Schliff, wehe demjenigen, der sie mal heiratet. Der muss ein grosses Porte-monnaie haben! Noël schaute am liebsten dem Diamantschleifer zu, er war so fasziniert, dass er jetzt auch Diamantenschleifer werden will. Cathy sagte zum Glück, dass ihr Diamanten nicht so gefallen, das beruhigte mich sehr. Am Ende konnte man noch ein PC-Game machen, und dann bekam man einen Code, der an der Kasse abgegeben werden musste. Und siehe da, die Kinder bekamen einen (Industrie-) Diamanten! Noël war im 7. Himmel, er hat ihn wahrscheinlich jetzt noch unter dem Kopfkissen. Da wir gerade in Stimmung waren, liefen wir durch Antwerpens berühmtes Diamantenviertel. Alles dreht sich dort um die glitzernden Steinchen, von der Bearbeitung bis zum Verkauf an den 4 Börsen. Von zahlreichen Security-Leuten und Polizisten beäugt liefen wir hindurch. Wir fühlten uns ein wenig underdressed. Interessant ist, dass der Diamantenhandel v.a. von jüdischen Geschäftsleuten geführt wird. Geschäfte werden heute noch per Handschlag besiegelt. Anouk brachte man nicht mehr von den Schaufenstern weg, schwer enttäuscht das Papa ihr nichts kaufte zogen wir weiter und machten noch eine kleine Rundfahrt durch die Stadt (übrigens sonst nicht sehr sehenswert). Auf dem Heimweg traute Papa dem GPS nicht mehr, obwohl es die richtige Route angezeigt hätte. Zusätzlich irritiert durch folgendes Schild dauerte die Fahrt noch ein wenig länger. Mal ehrlich, habt ihr das schon einmal gesehen? Bin gespannt auf eure Vorschläge, was es denn bedeuten könnte (EU – like sozusagen)

Im Boudewijn Park

Nicht unweit von uns gibt es einen schönen Freizeitseapark, den wir heute unsicher machen wollten. da wir nun schon fast Profis im Busfahren sind, nahmen wir den Bus. Zum Glück kannten noch andere die Haltestelle. Gleich beim Eingang stach uns auf dem Plakat etwas ins Auge. Nun die Frage an euch: Wer hat diese zwei Blondschöpfe schon einmal gesehen und wo? Der/die erste ders rauskriegt bekommt von mir ein flüssiges Souvenir aus Belgien. Da stellt sich natürlich die Frage nach den Urheberrechten, aber seis drum.

Der Park selber war sehr schön, und am Morgen noch nicht so voll. So waren wir auch mal ganz alleine auf den Auto-Scootern. Für Anouk hatte es sogar eine Achterbahn, auf die Papa natürlich mitmusste. Nach dem 6. Mal gab er dann auf. Noël fand auch genug Sachen um sich auszutoben. Das Highlight war natürlich die Delphin- Show, sie spielten sogar Fussball (wäre was für YB…) Gut, Josef Hader würde jetzt da einwerfen, das die Delphine an allem Schuld seien, aber sehr schön war es allemal! Die Seehundeshow war dann doch eher lahm und so zogen wir weiter durch den Park. Auf einer Bahn hat mich ein Belgier in Deutsch! angesprochen und gefragt von wo wir seien. Als wir sagten, dass wir in Brugge Ferien machen, war er dann doch ziemlich erstaunt. Anscheinend gibt es nicht viele Schweizer in Brügge auf Urlaub. Müde und zufrieden und mit leeren Geldbörsen gings mit Nr.17 nach Station Hermitage nach Hause. Im Bett drehte sich mein Kopf wie nach der Abschlussfeier des Lehrerseminars. Ich bein einfach zu alt für Achterbahnen.

Special: Bus fahren in Brügge

Vielleicht kennen ja die einen oder anderen meine Vorlieben für Eisenbahnen und ÖV. Hier folgt eine Beschreibung, wie man in Brügge Bus fährt. Leider fährt Liliane nie Bus (sie nimmt wohl immer das Velo, es hat hier extra abgetrennte Spuren für Velos), also konnte sie uns nicht helfen. Wie erwähnt, mussten wir das selber rausfinden wies geht. Der Rest ist learning by doing. Je suis touriste, da ist vieles nicht so schlimm.

1. Kaufe eine De Lijn (sprich de Lein, nämlech!) Karte. Die Fahrten sind 25% günstiger, als wenn man sie im Bus kauft. Das ist quasi wie eine Wertkarte, es kann beliebig viel Geld draufgeladen werden. Man kann sie in ganz Flandern gebrauchen.

2. Finde heraus, durch wieviele Zonen du fährst. Selbst das Orakel von Delphi hat besser Auskunft gegeben. Das ist nämlich nirgends angeschrieben. Die Dame im Lijnwinkel (sehr praktisch übrigens, die hat es an mehreren Orten) sagte mir das ganz Brügge eine Zone ist. Find i guet, wär au mini Idee gsii.

3. Finde die richtige Linie. Also einfach ist, Richtung Zentrum heisst Centrum, wieder zum Bahnhof heisst Station. Das Problem ist, das die Linien selten eine Strasse paralell hinauf und hinunterfahren, sondern meist Ringe fahren. Somit weiss man nie genau, in welche Richtung man einsteigen soll.

4. Entwerte deine Karte. Das muss man beim Fahrer tun, soviel mal, wie Leute mit deiner Karte mitfahren. Hinten drauf steht dann, wieviel du noch übrig hast (das merkte ich erst nach einem Tag…) Dann ist die Fahrt 1h gültig. Beim umsteigen muss man das wieder machen, aber nur 1x, da der Fahrer sieht, wieviel mal man schon abgestempelt hat. (Das hat mir eine Chauffeuse auf Englisch erklärt, mal ehrlich, wieviele Busfahrer in Biel können Englisch?)

5. Kinder sind billiger und haben eine eigene Karte. Ich zahle 80 cent, Anouk 60 Cent, für 1h in der ganzen Stadt. Den Motor von unserem Auto anlassen kostet mehr.

6. Du musst wissen wo aussteigen. Es gibt keine Durchsagen und Anzeigen. Heute, als wir in den Park fuhren, stiegen zum glück auch noch andere aus, sonst wären wir irgendwo gelandet.

7. Der Onlinefahrplan steht auf Rechtschreibung. Zwar alles auch auf Deutsch, aber die Haltestellen müssen auf flämisch und in Grossbuchstaben geschrieben werden, abkürzungen ausgeschrieben (St. ->SINT). Dann gehts.

8.Die Anzeigen auf dem Bus sind ein Mysterium. Vorne und auf der Seite steht nicht dasselbe. Wir haben noch nicht rausgefunden, welches das Via und welches die Endstation ist. Irgendwann kommt jeder beim Bahnhof vorbei…

Wie gesagt, wenn mans raus hat, sehr praktisch und günstig. Ich kann die Karte in ganz Flandern brauchen, in Antwerpen damit UBahn fahren oder das Küstentram benutzen. Das finde ich sehr praktisch, vorausgesetzt, ich weiss, durch wieviele Zonen ich fahre…

City Life

Sonntags war nicht ganz so schönes Wetter, so machten wir uns auf in die Stadt. Ich studierte den vorherigen Abend die Fahrpläne und Linien der De Leijn Busse. Leider fuhr uns der Bus vor der Nase ab, der nächste folgte erst in 15 min, und Cathy sagte, das Liliane geschrieben habe, es seien nur 15 min ins Zentrum. Nun ja, das war dann eine Frage der Definition, wo genau das Zentrum beginnt. Wir liefen doch, sagen wir, ein Weilchen. Während dieser Zeit überholten uns ca. 5 Busse, aber das tut hier nichts zur Sache. Am Marktplatz angekommen, mussten wir auch beim zweiten Mal noch staunen, über den Belfried und die eindrucksvolle Kulisse. Danach wollten wir das Schoggi – Museum besuchen. Es war ziemlich spannend, v.a. hatte es für die Kinder immer eine Kurzzusammenfassung, sehr praktisch, da musste ich nicht alles übersetzen. Die belgische Schoggi ist schon gut, aber ehrlich, an Lindt und Camille Bloch kommt sie einfach nicht heran. Damit das mal gesagt ist. Leider wurde nichts aus einer Kutschenfahrt, da wir an den falschen Ort gelaufen sind. Wir landeten dort, wo sie Pause machen, und stiegen einfach mal ein, bis uns eine Kutscherin in 4 Sprachen verständlich machte, dass wir wieder zurück müssten. Dazu fehlte uns aber die Energie, es hatte sehr viele Leute (sehr klug übrigens, genau an einem Sonntag in die Stadt zu gehen) und wäre doch wieder ein Stück zu Fuss gewesen. So machten wir eine Bootsfahrt, auf der der Führer Flämisch, Franz und Spanisch und Englisch konnte, aber kein Berndüütsch, so machte ich die Übersetzung für Anouk. Wenigstens merkte der Führer, das wir aus der Schweiz sind, das ist doch schon mal was. Zurück fuhren wir mit dem Bus, zwar kam nicht die Linie, die angeschrieben war, aber wen kümmerts. Er fuhr uns sogar nach Hause (gut, ich habe ein wenig geschwitzt, weil es keine Durchsagen und/oder Anzeigen im Bus gibt, man muss einfach wissen, wo aussteigen). Noël hat übrigens schon einen Plan für die Kutsche: „Weisch Mami, mir nämed dä Bus bis zum Markt, und dert denn ä Kutsche“, so einfach ist das!

P.S.

Ich weiss noch nicht, ob ich Zeit / Lust habe, regelmässig zu schreiben, schaut doch hier zwischendurch mal vorbei.

Meer sehen

Nach einer ruhigen  Nacht in fremden Betten ging es zuerst auf Einkaufstour. Unser GPS (ich freunde mich mit ihm schon noch an..) fand sogar das Carrefour. Auf dem Weg dorthin fuhren wir um das Zentrum von Brügge herum. Auf dem Kanal konnten wir klapp- und drehbare Brücken beobachten, die Platz für die Schiffe machten mussten. Noël wäre gerne ausgestiegen, aber eben. Der Vorfreude auf den grossen Indoorspielplatz im Carrefour konnte ihn trösten. Beim Einkaufen brauchten wir etwas lange, bis wir alles gefunden hatten. In der Tiefkühlabteilung (nicht abgetrennt vom Rest) sind wir fast erfrohren, jetzt schnallte ich auch, warum die Verkäuferinnen Faserpelze trugen. Am Nami fuhren wir mit dem Zug nach Blankenberge. Leider hatte Papa den Fahrplan falsch gelesen (nicht beim Zondag geschaut) und so war es seeehr knapp, die Zubegleiterin hielt extra für uns den IC noch auf, sehr nett! Das Ticket für die 15 minütige Fahrt kostete 2,20 Fr. Seltsam das die belgische Staatsbahn nur halbsoviele Leute transportiert wie die SBB, obwohl das Netz noch grösser ist. Vielleicht weil ihr Chef keine Millionen verdient? Am Meer angekommen und umgezogen startete das traditionelle erste Rennen in die Wellen, angeführt von Anouk und Noël, dahinter Papa und Mama (mit aerodynamischem Handicap) am Schluss. Danach ging jeder seinen obligaten Aufgaben nach, Mama im Liegestuhl, Kinder und Papa am Burgen bauen, als wären wir nie weggewesen. Nach dem Autodrom (musste sein) machten wir uns auf den Heimweg. Beim Bhf kauften wir Buskarten. Schliesslich halten 2 min von unserem Haus nicht weniger als 6 Linien. Und ehrlich gesagt wäre ich froh gewesen, ich hätte an diesem Abend schon gewusst welche, weil das Heimlaufen doch sehr ermüdend war, mit all dem Strandgepäck und hungrigen Kindern im Schlepptau.

In Bruges

Magdalenastraat 45, Brugge. Das ist für die nächste Zeit unsere Adresse. Seit Freitag sind wir nun im Venedig des Nordens, und es ist immer noch gleich schön. Die Reise verlief sehr gut, unser Renault hat uns nicht im Stich gelassen. Ausser das GPS nervte, weil man bei diesem Modell immer CD’s wechseln muss. Zum Glück gibts Karten und ausgedruckte Wegbeschreibungen. Hier in Belgien ist es aber nützlich, dank ihm kamen wir auf die Minute genau an. Am Abend unternahmen wir einen ersten Spaziergang in die Stadt und assen unsere ersten Frites, Papa probierte sogar Muscheln und fand sie zu Anouks Begeisterung gut (wer hätte das sonst alles gegessen?). Er war aber auch der einzige, der es gut fand. Das Haus ist schön, praktisch und sauber. Ein typisch – belgisches Reihenhaus an einer sehr guten Lage (10 min vom BHF). Es hat alles, was es braucht und wir fühlen uns sehr wohl. Die Kinder haben (für sie ungewohnt) je ein Zimmer, Anouk will, dass man jetzt anklopft! Liliane (unsere Tauschpartnerin) hat einen riesen Bierkeller, für Nachschub ist also gesorgt…

Le Résumée de Plan B

Hier folgt es nun, das abschliessende Resumée, damit ist der Belgien Blog vorläufig beendet. 1 Artikel über das Schottenfest folgt noch. Tot ziens!

Land: Zuerst die grosse Unbekannte, aber wir haben es richtig liebgewonnen! Für Badeferien (halt nur im Sommer, aber wenn badet man sonst noch) ideal und auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Die historischen Stätdchen haben uns sehr gefallen und Anouk erzählt heute noch vom Belfried (warum häts das z’Lyss nöd?). Ziemlich sauber und übersichtlich, selbst wenn man des flämischen oder französischen nicht mächtig wäre, würde man sich gut zurechtfinden. Vielseitig und interessant, wir gingen morgen schon wieder! Es fehlt ein wenig der mystische Touch, aber wir sind ja keine Hippies, darum gibts von mir eine 6

Leute: Also eigentlich ganz freundlich, die Flamen sind nur extreeem reserviert. Das habe ich mir von verschiedenen externen Quellen bestätigen lassen. Unsere Beobachtungen haben also gestummen. Man würde es schnell mit Arroganz verwechseln, aber sie sind einfach sehr zugeknöpft. In Belgien gibt es ein Sprichwort, das es gut zusammenfasst: Still ist, wo kein Wind weht. Corneel hat über die (Deutsch!)-Schweizer gesagt: They are very friendly and open minded. Das sagt ja dann wohl alles. Für die Belgier gibts eine knappe 5

Essen: Kochen können sie, und nicht nur Waffeln und Frites. Dieses Land ist etwas für Feinschmecker, und das Bier, da kann ich nur eine 6 geben!

Wetter: Wir haben sicher Glück gehabt, meistens ist es sehr wechselhaft. Wir konnten auch spontan entscheiden, ob wir ans Meer wollen. Das Klima ist angenehm mild, keine brenntige Sonne. Dafür wird es am Abend doch frisch, lange Terrassenabende hat es nicht gegeben. Die haben mir schon ein wenig gefehlt. Aber sonst tip top. 5.5

Preise: Etwa gleich wie bei uns, einzelne Dinge sind ein wenig billiger. Top sind die Preise für den ÖV und die Verbindungen sind gut, wenn auch das Rollmaterial, aber lassen wir das. Essen kann man auch gut mit einem kleinen Budget. Eintritte sind jenachdem schon eher teuer (15 Stutz für auf den Turm, na ja) aber es gibt auch günstige Gelegenheiten und Spass für wenig Geld.  Autobahnen sind gratis (Corneel fragte, ob es denn wirklich eine Vignette brauche, könne man nicht Überland fahren..) 5

All in all: Ein Land, das es sich zu entdecken lohnt! Gerade soweit wie Südfrankreich, nur viel spannender! Freunde wird man nicht so schnell finden, aber eines der 600 Biere wird einem sicher trösten. Dann ist ja auch noch das Meer da. Auch unser zweiter Haustausch war ein grosser Erfolg, es war schön aufgeräumt und sauber bei uns und alles hat geklappt! Wir würden wieder so Ferien machen. Danke fürs Mitlesen und kommentieren, es hat mir sehr Spass gemacht. Ach ja, wir kaufen uns nächste Woche ein Waffeleisen!

The best of..

Wegen der fortgeschrittenen Zeit heute nur noch ein kurzer Beitrag. Müde vom Putzen (v.a. Cathy) und Packen (v.a. Cathy) aber auch von einem sehr schönen letzten Tag gehts nun dem Ende zu. In 24 Minuten hat good old Switzerland Geburi und unsere Heimreise bricht schon bald an. Heute waren wir noch einmal am Strand, das Wetter war wiedererwarten sehr gut. Heute haben wir einmal eine zierliche Sandburg gebaut, das die Flut erst um 10 Uhr Abends ist.  Vorher fanden wir noch ein anderes Autodrom im Leopoldspark, mit Waschanlage, Polizei und Ampeln, (Noel = Überbeiss) und einem coolen Spielplatz. Nach Sonne und Sand sagten wir dem Meer adieu. Zum Znacht gingen wir noch einmal nach Brugge, wo wir uns sehr gesund in einem vegetarischen Restaurant einen kleinen Happen genehmigten (wenn wir dem Tipp von Els gefolgt wären). So aber besuchten wir ein traditionelles Belgisches Restaurant mit Frites, Bier, Fleisch, Waffeln und Crepes, gopfertori nochmals! Vor lauter Abschiednehmen von der schönen Stadt nahmen wir die falsche Ausfahrt und fuhren nach Oostende (Wir hatten heute kein Glück, beim Hinweg wurden wir von der Polizei abgedrängt, der Fahrer fluchte etwas auf Flämisch und wir lächelten nett). Der Umweg war aber beabsichtigt, wir sahen seit zwei Wochen den ersten Schweizer (also genauer einen Zürcher), der sich schnell davonmachte als er die wilde Berner Horde im Rückspiegel erblickte. Und als zweites durften wir die Beleuchtung der belgischen Autobahn endlich endlich mal live erleben.

Es hat mir wie immer sehr spass gemacht zu schreiben, danke für alle Kommentare, sms, Emails aus der Heimat! Bis bald, wir freuen uns auf euch!

Wendels van Gent

Der letzte Ausflug: Die Uni Stadt Gent. Bald bald müssen wir Belgien den Rücken kehren, aber hoffentlich nicht für immer! Doch wir lassen noch nicht gross Wehmut aufkommen, es bleibt ja noch ein Tag. Zurück zu Gent. Es ist nicht ganz so herausgeputzt wie Brügge und ein wenig dreckiger, aber nett anzusehen allemal. Vor allem sind alle wichtigen Punkte nahe beieinander, was die Sache (v.a. mit Noel) doch erheblich erleichtert. Zielsicher fanden wir ein Parking im Zentrum. Von dort gings zum Fluss Leie, wo die Kinder eine Bootsrundfahrt entdeckten. So opferte Dave sein fast letztes Taschengeld und los gings. Es war spannend und interessant, ein wenig zu lange für die hungrigen Löwen und mit der Zeit auch ziemlich kalt, das Wetter schien uns nicht gut gesonnen (im wahrtsten Sinne des Wortes, was für ein lustiges Wortspiel!) So holte Papa vor dem Essen die Regenjacken aus dem Auto (ja, diesemal haben wir dran gedacht) und nach dem Essen ging es zu Fuss weiter. Auf Papa’s Initiative hin besichtigten wir die St. Baafs Kathedrale mit dem Genter Altar von Jan van Eyck. Staunen ist da nicht mehr der richtige Ausdruck. Die ganze Geschichte und die Rätsel drum herum sind ebenso spannend wie das Bild, wirklich faszinierend! Die ganze Kathedrale ist übrigens ein einziges Museum, Rubens und andere Zeitgenossen haben hier ihre Werke „ausgestellt“. Die Grossen hätten noch einige Zeit verweilen können, aber die jüngeren wollten endlich zur Burg Grafenstein, die mitten in der Stadt liegt. Dort machten wir einen Rundgang durch Türme und Folterkammern und Noel war in seinem Element. Vor allem die Armbrust begeisterte ihn. Danach gings zum obligaten Zvieri (ja es gab Waffeln). Die Bedienung sagte uns nicht auf Wiedersehen, weil wir kein Trinkgeld gaben, das war fast noch schlimmer als im Bahnhofrestaurant in Lyss. Es war ein sehr schöner Abschluss Ausflug, morgen gehen wir nochmals ans Meer, wenn das Wetter mitspielt. So, und in 7 Minuten muss ich den Abfallsack hinausstellen, der wird hier komischerweise in der Nacht abgeholt.

Morgarten 09 oder die Mutter aller Sandburgen

10:30 Eintreffen der Schweizer Delegation auf dem feindlichen Terrain, requirierung von 2 Liegestühlen und einem Sonnenschirm, bezahlen des Schutzgeldes an die örtliche Strandmafia. Einnehmen der gewohnten Positionen (Cathy Liegestuhl, Kinder und Papa am Burgen bauen). Erstellen des ersten Auslaufsbeckens. Feststellen das die Werkzeuge für das geplante Vorhaben nicht genügen. Einkauf von zwei Stahlstaufeln mit Holzgriff.
11:00 Ausbau des ersten und zweiten Schutzwalls, Abflüsse rechts und links erstellt. Die Ebbe hat ihren Tiefststand erreicht, es bleiben also noch 6 lange Stunden bis zum Showdown. Kinder wünschen einen Pool, wird mit den neuen Schaufeln im Nu erstellt. Leider lässt sich eine permanente Wasserversorgung noch nicht bewerkstelligen. Das Pool wird in ein Schlammbad umfunktioniert. Der Belfried wird errichtet. Zeit zum Zmittagessen.
12:15 Nach der Nahrungsaufnahme wird die Schweizerfahne feierlich auf dem Belfried gehiesst! Eine Festung mitten in Europa. Ein zweites Becken wird in Angriff genommen und auf Anouk’s Wunsch ein zeiter Zufluss für das Pool konstruiert. Danach gehen alle Eidgenossen ins Wasser baden.
13:00 Erste Angriffe auf unsere Festung! Zwei Wälle sind eingedrückt und das Pool ist von Wallonischen Seperatisten besetzt! Nach mehrmaligem zureden ziehen sie kampflos ab ohne sich zu entschuldigen. Noel’s böses Gesicht hat Eindruck gemacht. Mittlerweile ist ein flämischer Minigodzilla neben der Burg in Stellung gegangen. Er zertrampelt einen Zuflusskanal. Wegen der visuellen Erscheinung seiner weiblichen Fürsorgerin wird er gedultet.
14:00 Angriffe aus der Luft! Möven klauen das Brot des flämischen Minigodzillas, durch eine heroische Tat von Papa (schliessen der Lunchbox) werden weitere Attacken verhindert. Kaum Anerkennung durch die visuell ansprechende Fürsorgerin.
15:00 nach der Zvieripause sind weitere Teile von französischen Terroristinnen beschädigt worden. Sie ziehen sofort mit einem schiefen Lächeln ab, ausführliche Reperaturarbeiten. Ein flämischer Arbeiter wird rekrutiert, Noel wirft mit ihm aber nur Sandklumpen in den Pool, was nicht gerade förderlich ist. Die Türmchen die Anouk liebevoll gestaltet hat werden Opfer ihrer Angriffe. Anouk ist danach bei Mama auf dem Liegestuhl.
17:00 Eine permanente Wache wird eingeteilt. Noel desertiert nach 2 Minuten in ein anders Loch und Anouk geht ins Meer baden. Die visuell ansprechende Fürsorgerin des flämischen Minigodzillas ist ohne auf Wiedersehen zu sagen verschwunden. Sie ist leider schon aus der Reichweite um ihr Sandklumpen nachzuwerfen. Wenigstens wird jetzt der Zuflusskanal nicht mehr beschädigt. portugisische Roma – Splittergruppen stehlen zwei mal unsere Fahne. Sie wird mittels klugem taktischen Vorgehen (Mutter bringt sie wieder zurück) wiedergeholt. Die Wache (Papa) sitzt nun neben der Fahne, bewaffnet mit einer Stahlschaufel mit Holzgriff. Keine weiteren Vorkommnisse mehr.
18:30 Die Flut kommt, das Pool ist voll Wasser, alles funktioniert! Die pure Glückseligkeit!
18:31 Der Sieg ist unser!
18:45 Die Flut hat die Burg überdeckt, wir ziehen ab.

A various day

Die Zeit rast dahin, bald bricht der letzte Viertel unserer Ferien an. Der Entspannungsfaktor ist mittlerweile sehr gross geworden. V.a. auch wegen unseren zwei Kleinen, die sich wirklich sehr gut halten. Bevor wir aber vollends verfaulen oder verfetten machten wir uns doch noch auf, ins Carrefour zum Morgenessen. Dort hatte es im Restaurant einen Spielplatz, riesig, wie das Funland in Thun. Das wäre gemütliches Einkaufen, Frau geht posten, Kids spielen, Papa liest Zeitung und trinkt Kaffee, yeah! Nach der langen Mittagspause (so lange würden die zwei ja zu Hause nie Pause machen) gingen wir das beeindruckende Sandburgen Festival besichtigen (Fotos folgen). Nach Waffeln Nummer 13 & 14 und Biersorte 8 gingen wir durch die Dünen zur Pier in Blankenberge. Nach der obligaten halben Stunde Autodrom nahmen wir das Tram nach De Haan. Mittlerweile muss ich sagen, dass es eine sehr clevere Idee ist. Es verbindet alle wichtigen Orte und Strände miteinander, so kann man bequem Abwechslung in seine Ferien bringen. Im Zehnminutentakt bis um 21:00, danach alle 20 min bis Mitternacht. Die Tageskarte fürs ganze Netz kostet 5 Euro. Da nimmt man ein wenig Wackeln gerne in Kauf. Wenn ich daran denke wie wir jeweils in Südfrankreich eine halbe Stunde im Stau standen bis zum Meer, ist es einfach genial. De Haan ist sehr schön, viele schmucke ältere Häuser, auch am Strand eine schöne Promenade. Viele Leute, natürlich und nicht so einen grossen Strand. In einem netten Restaurant assen wir auf Einladung von Cathy’s Taschengeld Z’Nacht, ach war das fein! Danach rollten wir uns zum Tram und nach wackelten nach Hause. Für 5 Euro.

Plopsaland

Aus der Sicht der Kinder (okay, der grossen Kinder wohl auch ein wenig) war heute der Höhepunkt: Das Plopsaland! Belgiens grösster (und teuerster) Freizeitpark! Bei der Anfahrt steckten wir schon im Stau, Cathy machte noch Witze, ob die alle auch dort hin wollen. Leider war es so! Also heute sind wir vor allem angestanden. Aber ein paar coole Bahnen hatte es schon. Auch spezielle Einfälle: So fährt die Parkbahn mitten durch einen Streichelzoo. Vorher kann man Futter kaufen und die Tiere kommen dann zum Waggon und lassen sich füttern. Irgendwann fährt dann der Zug wieder an und die Ziegen und Schafe springen halsbrecherischh neben dem Zug her, ich weiss ja nicht wieviele Tiere die jeden Abend ersetzen müssen. Anouk ist was Achterbahnen angeht eine richtige Wildsau, diese Gene hat sie wohl von Xaver geerbt. Noel (und Dave) sind ein wenig vorsichtiger. Zum ersten Mal machte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung, statt leichten gab es schweren Regen (wir natürlich alle im T-Shirt). Zum Glück gab es diese fancy orangen Regenponchos zu kaufen (nein ich sag nicht zu welchem Preis), die uns durch das schlechte Wetter brachten. Wo wir die Hoffnung auf Sonne schon fast aufgegeben hatten, kam doch noch Licht und vor allem Wärme! So flitzen wir die Achterbahnen herunter (Noel O-Ton: Weisch das isch jetzt chli schnäll gsi) und drehten uns wild im Kreis. Die Ponchos gingen nach einem Nachmittag schon kaputt (wen wunderts) aber die Sonne gab nun nicht mehr nach. Es ist ein schön gemachter und vielseitiger Park, Ideen die ich bis jetzt so noch nie gesehen hatte. Erschöpft und müde machten wir uns auf den Weg zum Auto. Bei der Parking Ausfahrtsschranke hatte es einen Holländer, der vergessen hatte sein Ticket zu lösen. So liess er das Auto mit der rauchenden Tussi auf dem Beifahrersitz stehen und ging fluchend zur Kasse, obwohl sich hinter ihm eine grosse Schlange bildete. Nach 10min kam er wieder zurück, ein Wunder, dass er von den Wartenden nicht angefahren wurde… Die Kinder spürten wohl nicht mal mehr den Aufprall ins Bett, und ich gleich auch nicht mehr.

Belgique Inside Part II

Da heute einmal mehr ein ereignisloser Strandtag vorbeiging (gut, immerhin wurden 3 unserer Sandburgen Opfer der Flut), werde ich einmal eine kleine Zwischenbilanz ziehen. Ein paar Zahlen vorweg: Bis jetzt haben wir 16 Portionen Frites, 12 Waffeln und 5 (von 400) Biersorten ausprobiert. von 80 möglichen Saucen zu den Frites sind wir bis jetzt bei 6. Wir haben also noch einiges vor!

Die Belgier: Bis jetzt eher schwierig einzuschätzen. Sie machen einen eher zurückhaltenden, aber freundlichen Eindruck. Mehr kann ich dazu bis jetzt noch nicht sagen. Sie können uns aber auch nicht so gut einschätzen, Cathy wurde in Brüssel für eine Einheimische gehalten und heute am Kiosk hielten sie uns für Luxemburger 🙂

Essen: Obwohl wir uns bis jetzt eher einseitig ernährt haben, muss ich sagen dass die Küche doch einiges hergibt. Es gibt noch viel zu entdecken.

TV: Das Fernsehen hier ist so schlecht, das es nur noch vom Nordkoreanischen Staatssender übertroffen wird. 400 Sender Digital TV aber nur Schrott. Es scheint, dass die gesamten Benelux Länder nicht wegen des Klimawandels sondern wegen der schlechten Unterhaltung zu Grunde gehen werden.

Preise: In den Touristenorten wird man schon zur Kasse gebeten. Erstaunliches gibt es dafür beim ÖV, Parking (Das Parkhaus im zentrigsten Zentrum von Brüssel kostete nur 17 Franken für 6h am Freitagnachmittag) und verschiedene Attraktionen für die Kids sind durchaus zahlbar. Z.B. ein Velo oder Go-kart Drom für 2 Euro die halbe Stunde. Lebensmittel u.ä. sind etwa gleich teuer wie bei uns.

Sauberkeit: Doch positiv überrascht. Für WC’s muss man meistens (auch im Carrefour) 30 cents bezahlen, dafür sind sie immer sauber. so wird man wenigstens das Münz los…

Meer: Langer und breiter Strand, schöne Wellen, keine Algen oder Schlamm, dafür etwas kalt. Sonst aber ideal.

Kultur: Sucht seinesgleichen! (okay, den Zentralplatz in Biel mal ausgenommen:-)

Reisezeit: Genug warm ist es wahrscheinlich nur im Juli / August. Ausserhalb dieser Monate läuft auch wenig bis gar nichts.