Glace in Oranien
Archiv der Kategorie: Rotterdam 2017
Orangen aus Nassau
Alles heeft een einde… ploetzlich macht es Schwupps und der letzte Ferientag bricht an, jedesmal traurig aber war. Wenigstens die Kinder freuen sich aufs Zuhause, ist ja eigentlich auch nicht schlecht. Dann wird die Heimfahrt nicht ganz so schlimm. So verbrachten wir einen letzten chilligen Morgen an der Stellingmolen 84 und machten uns nachher auf den Weg nach Breda, einem schmucken Staedtchen 30 min von hier entfernt. Dank den drei Game Shops konnten wir sogar Noel motivieren. Auch in den drei Laeden haette es viel Schoenes gehabt, aber war auch hier nicht wirklich billiger als bei uns.
Danach gingen wir Mittagessen im Dickens and Jones, wo es eine sehr nette Bedienung hatte und das Essen war ausgezeichnet! Natuerlich gingen wir anschliessend in die nahegelegene Kirche, die erste und die letzte fuer diese Ferien. Dort liegen die meisten BaronenInnen von Oranien-Nassau begraben, bis heute die Koenigsdynastie in den Niederlanden. Am bekanntesten ist wohl Wilhelm III., der spaeter Koenig von England wurde. Interessant war vor allem das Chorgestuehl der Kirche, verschiedenste Wappentiere wie Drachen und Fledermaeuse prangten handgeschnitzt an den Stuehlen. Oder Handwerker und Zunftabzeichen, und ganz zuvorderst zwei Motorradfahrer. Entweder konnten sich die Hells Angels einen Sitz ergattern oder der Restaurateur hatte sich einen Scherz erlaubt.
Mit Glace ausgeruestet schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt, und im letzten Game laden fand Noel dann doch noch ein Aktionsgame.
Die beiden Aeltesten haetten es noch lange ausgehalten, aber die Kinderlis wollten nach Hause. Zum znacht gabs feine Pannekoeken (die kann man beim Albert Heijn schon fertig kaufen), aber so richtig half das auch nicht gegen den Abschiedsschmerz. So fanden wir im Zentrum von Papendrecht (haben wir es doch mal noch geschafft) eine Poffertjes Maschine, Apeldaart Mischungen und zwei Flaschen Genever. Das wird dann so fuer die erste Woche reichen (Ja eine Flasche ist fuer dich Roman). Soli und morgen gehts ans putzen, gepackt haben wir schon fast.
Danke euch vielmals fuers mitlesen und kommentieren, es war mir wie immer eine grosse Freude und es hat mir sehr Spass gemacht, mit euch verbunden zu bleiben! Tot ziens!
Video van den dag
Heute ein Klassiker, passend zum Tagesprogramm:
Holland ganz klein
Zuerst einmal, Holland ganz windig. Eigentlich waere ja super Strandwetter gewesen, aber leider auch ein sehr starker Wind. Wir haben es doch einmal versucht, wir haetten es besser beim Versuch belassen. Der Wind fegte uns den Sand um die Ohren, in die Augen, ja eigentlich ueberall hin. Anouk und Noel gingen bei Beaufort 8 trotzdem ins Wasser, die Wellen waeren ja sensationell gewesen, aber eben. Lange waren sie nicht drin und bald alle wieder im Auto, hochmotiviert etwas neues anzugehen.
Die Krise wurde schnell dank Cathys Vorschlag ueberwunden, uns Madurodam anzuschauen. So ging es auf in die City von Den Haag. Die Kinder waren noch ein wenig skeptisch, aber es besserte nach dem feinen Zmittag schnell. Man konnte nicht nur Holland in Miniatur anschauen, sondern auch Schleusen bedienen, Braende loeschen, Container verladen und vieles mehr, einfach genial. Ein wenig teuer, aber es hat sich mehr als gelohnt. Uebrigens, Familieneintritte sucht man in Holland vergebens und Kinder sind schon ab 12 Jahren erwachsen, hier soagar schon mit 4! Wir mussten feststellen, dass wir sicher in mehr als der Haelfte der ausgestellten Hauser und Sehenswuerdigkeiten bereits in echt gewesen sind oder sie live gesehen haben. Soll mal einer sagen, wir seien keine guten Touristen! Uebrigens, wusstet ihr das New York von den Niederlaendern gegruendet wurde und frueher New Amsterdam hiess? Wir vorher auch nicht, aber dank der Multimedia Show in Madurodam nun schon. Die Wallstreet und Brooklyn tragen heute noch die urspruenglich hollaendischen Namen. Noel hat gesagt, dass er in den Ferien mehr gelernt hat als in einem halben Jahr Schule. Das spricht nicht gerade fuer das bernische Schulsystem. (11i’s for the win!)
Muede aber doch noch zufrieden fuhren wir nach Hause. Ich habe immer noch Sand in den Augen.
Foto van de dag
Am Wasser gebaut
Strand ja oder nein? Nochmal Meteo checken. Schlussendlich siegte das Nein-Lager. Ich fand heraus, dass es auch ein Tourist Day Ticket gibt, mit dem man sogar Wasserbus fahren kann! (Also das hier keine Missverstaendnisse entstehen, der Wasserbus ist ein Katamaram der am Fluss feste Haltestellen hat, aber er ist kein richtiger Bus) Man muss nur wissen wo! Diesmal im Arriva Shop in Dordrecht. Vor dem Mittag ging es los und kaum waren wir beim GRATIS Park and Ride angekommen, kam auch schon unser Bus. In der Stadt angekommen gingen wir auf die von den Kindern schon lange gewuenschte Hafenrundfahrt. Die war wirklich sehr spannend und wir haben sogar schweizer Container gesehen! Ob sie wirklich immer wissen, was in welchem Container ist und wo er hingehoert? Immerhin werden 12 Millionen davon jedes Jahr in Rotterdamm umgeladen. Svea ging die Hafenrundfahrt dann doch ein wenig zu lange, was sich auch akustisch und physisch bemerkbar machte. Nach einem ausgeglichenen veganen Zmittag im McDonalds ging es allen schon wieder viel besser. Danach machten sich die Frauen in die Leijnbaan auf, die aelteste Fussgaengerzone Europas. Und hier ist es mal wirklich eine Fussgaengerzone, keine Velos, keine Busse einfach nichts ausser Fussgaenger, geht doch! Ich machte mich mit Noel zu den naechsten Game Shops auf, wo es zwar viel schoenes hatte, aber elektronisches ist leider auch hier nicht gratis und die euros gegen Ferienende langsam knapp. Zu hause hat sich Noel dann ein Upgrade fuer sein Zelda Spiel gekauft und der Frust war wieder vergessen. Danach gings ins Poffertjes Haus, aber die waren dort nicht so gut wie am Strand, man kann nicht alles haben. Unter stroemendem Regen gings zum Bus zurueck, wo leider der Wartesaal geschlossen war und so mussten wir im Regen warten. Dem Wasser kann man hier wirklich schlecht ausweichen.
Ich weiss, letztes Mal hat mich die Schadenfreude ueber Velourlauber schnell eingeholt. Dieses Mal war es aber eher Mitleid, darum erlaube ich mir Episode 2 der Serie „Niemals Veloferien!“ hier zu notieren:
Als wir zum Wasserbus kamen, wartete auch schon eine voellig durchnaesste vierkoepfige Familie am Steg mit ihren vollgeladenen Velos. Die Schlafsaecke tropften schon und ich fragte mich, wie sie wohl heute Abend gedenken zu schlafen. Als der Bus losfuhr/schwamm merkten sie, dass sie den falschen erwischt hatten (nicht das es Aussen gross angeschrieben gewesen waere aber das tut hier nichts zur Sache). Der Vater diskutierte eifrig auf Englisch mit der Matrosin, die sich alle Muehe gab aber ich hatte den Eindruck das er gar nicht richtig zuhoerte. Auf keinen Fall wollte er ein Ticket bezahlen, da sie ja im falschem Bus seien. Irgendwann hat er dann doch eingelenkt und die Matrosin konnte ihn ueberzeugen an der uebernaechsten Haltestelle auszusteigen, dann koennten sie ihr Ziel halt per Velo erreichen. Beim naechsten Halt gingen sie bereits entnervt von Bord, die Matrosin versuchte ihnen zu erklaeren das sie warten sollen, da sie von der Seite den Fluss nicht ueberqueren koennen. Stur verliessen sie den Bus hinaus in den noch immer stroemenden Regen. Als wir abgelegt hatten fand die Matrosin die vergessene Regenjacke der Juengsten auf dem Sitz.
Foto van de dag
Pullover und Bikini
Nicht einmal ein Schweizer Faehnchen haben wir mitgenommen, einfach nichts. Wir sind echt schlechte Patrioten. Gerade im Land der fremden Richter haetten wir ein Zeichen setzen koennen. Seis drum, wir gaben heute dem Strand eine weitere Chance. Eher bewoelkt zu Beginn. Cathy hatte diesmal einen Pulli mitgenommen. Aber gegen Nachmittag wurde es dann doch zum ersten Mal richtig Sommer, wir haben es sehr genossen und sogar Mama kam bis zum Bauchnabel ins Wasser, diesmal im Bikini. So verbrachten wir einen schoenen Strandtag mit allem was dazugehoert. Was fehlt ist noch ein Leiterwagen fuer all die Sachen, die wir mittlerweile ans Meer schleppen. Wobei Cathy sich daran erinnerte, wie es frueher war als wir noch Kinderwagen, Babies und Taschen durch den Sand zogen. Die Babies koennen nun mittlerweile mit tragen helfen. Als wir nach Hause kamen, stand der Gruenabfuhr Kuebel Kopfueber auf dem Gehweg. Was fuer Idioten waren nun das wieder? Weit gefehlt, er wurde von der Gruenabfuhr innen abgespritzt! OMG! Der ekligste Part im Sommer wird hier vom Staat uebernommen! Das Visagesuch haben wir schon ausgefuellt. Ne Spass, eigentlich gefaellt es uns gut in der Schweiz. Wenn ich so vergleiche halten sich die Vor und Nachteile etwa die Waage. Wobei ein geputzter Kuebel? Nene, passt schon. Heute ist schliesslich der 1. August. Den haben wir halt mit Chocomel und Waffeln gefeiert, aber das war nicht so wirklich das Gleiche. Sie haben hier nicht mal einen Grill, das spricht dann doch sehr gegen das Visagesuch. Nun den, feiert noch schoen und schiesst eine Rakete in Richtung Norden!
Foto van den dag
Vom Winde verweht
Heute sei der schoenste Tag der Woche laut Meteo, also nichts wie los an den Strand! Es war auch schoen, bis wir dort waren. Wolken und Wind. Aber das ziehen wir jetzt durch. Den Wind kann man ja auch nutzen und so kauften wir zwei Drachen und fuer das Wohlbefinden eine Strandmuschel. Letztere wurde von den alten Jungschaerlern fachgerecht montiert und so langsam verzogen sich auch die Wolken. Jetzt nicht gerade Hochsommer aber wir sind nicht mehr so waehlerisch. Mit buddeln, baden und Drachen steigen lassen verging die Zeit wie im Flug (ha dieses Wortspiel). Zum Zvieri gabs Poffertjes und Glace. Noel versuchte wieder einmal sein Glueck bei den Spielautomaten und wollte einen Pickachu fuer Svea erhaschen. Hat leider nicht geklappt. Nachher wollten alle ausser Cathy nochmal ins Wasser, Noel waere jetzt noch drinnen wenn wir ihn nicht raus geholt haetten, obwohl es nur 20 Grad warm war. Er ist einfach eine Wasserratte. Zu Hause gab es ein feines Znacht von Cathy das alle frisch geduscht und entsandet geniessen konnten. Nach dem Znacht ging Papa und Mama noch einkaufen, ja das kann man hier bis 21:00. Das ist sehr praktisch naemlech. Und habe ich schon erwaehnt, das die Parkplaetze am Meer gratis sind?
Video van de dag
Svea on the ride:
Ein Wiedersehen
Nach sechs Jahren haben wir es wieder in den Drievliet Park geschafft! Zuerst wollten wir ja eigentlich in den Efteling Park, nach genauerem Hinsehen war die Kosten – Nutzen Bilanz aber in keinem Verhaeltnis mehr. Dafuer haben uns die Kinder das Versprechen abgerungen, im Herbst in den Europapark zu gehen.
Da wir nun alle ziemlich muede sind zitiere ich einfach den Eintrag vom letzten Mal:
„Weil heute ja ein offizieller Feiertag ist, das Wichtigste in Kurzform: *waren heute im Freizietpark Drievliet, war ein Heidenspass * Noël ist auf viele Achterbahnen mitgegangen, aber er ist froh, ist er am 1.August nicht zu Hause * Anouk hat mit einem fremden Mädchen Niederländisch gesprochen während sie warten musste, sie schienen sich zu verstehen * Autoscooter heissen Bots-Auto * Spirgis sind nun auch in den Niederlanden * Haben Zuckerstöcke und bengalische Zündhölzer auf dem Balkon abgefackelt, niemand hat die Brandweer gerufen * Es ist warm und sonnig gewesen * Die Kinder finden es sind coole Ferien, Cathy und ich auch *
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Alles Kaese oder was?
Leider haben wir fuer heute keine Meteo Seite gefunden, die Sonnenschein anzeigte und so war es denn auch. Trueb und nass, wettertechnisch nicht unsere gluecklichsten Ferien (Schottland mal ausgenommen). So verbrachten wir den Morgen mit ausschlafen, herumhaengen, lesen und gamen. (Switch sei dank!) Dafuer konnte das Zmittag die Stimmung doch merklich heben, Pannekoeken schon vorbereitet vom Albert Heijn und zum Dessert noch Poffertjes. Wenn ich laenger hier leben wuerde, muesste ich mir praeventiv einen Bypass legen lassen. Oder mehr Velofahren.
Zum Verdauen machten wir uns auf in die Kaesestadt Gouda, sprich Chouda (vielleicht bekannt aus Aldi oder Migros). Nach gestern konnte es nur besser werden. Noel legte schon mal Protest ein, weil er ja ueberhaupt nicht gerne Kaese habe und es dort eh langweilig sei und sowieso. Da unsere Familie bekanntermassen keine direkte Demokratie ist, fuhren wir nach dem Zmittag ab. Das GPS fuehrte uns sicher durch den Rotterdammer Ring (zeitweilig 8 spurig!) und direkt ins Herz von Gouda, das wirklich nett anzusehen ist. Reich geworden durch die Steuer die auf den Kaeseverkauf erhoben wurde. Nicht ganz so reich wie Bruegge mit Stoffen aber doch immerhin. Im kleinen aber feinen Museum erfuhren wir allerlei ueber die Herstellung des Kaeses und der sehr nette Guide erklaerte uns alles auf Deutsch. Danach schlenderten wir noch durch die Einkaufsgassen und fanden einen Game Shop, und Noels Miene hellte sich ziemlich schnell auf. Als wir im Laden noch eine langgesuchte Sammelfigur des Zelda Games fanden war Gouda sofort unter den Top 3 der Staedte Europas. Eine Gasse runter hatte es sogar noch einen Lego Shop, so als Zugabe. Die Kinder haben sich auf der Legowand mit Steinen verewigt, drei mal duerft ihr raten was Anouk gemacht hat. Cathys Souvenirs waren natuerlich Kaese, die Haelfte davon wurde leider zum Znacht schon gegessen. Mampf.
Foto van de dag
Dordrecht
Heute gingen wir in die älteste Stadt Hollands. Mit den Velo. Es hat geregnet und gewindet wie weiss nid was. Wir haben eine Bootsfahrt gemacht die nur auf niederländisch war, obwohl der Bootsführer gut Deutsch konnte und uns gefragt hat welche Sprache wir sprechen. Dann gingen wir durch die Altstadt die etwa so alt war wie der Zentralplatz in Biel und ähnlich schön. Im Pfannkuchen Haus haben wir 30 min auf unserern Kaffee gewartet. Man konnte nicht mit Karte bezahlen. Die Bedienung konnte nicht english obwohl alles auf englisch angeschrieben war. Die Kassiererin im Albert Heijn konnte Englisch imfall. Wir fuhre wieder heim. Es hatte Seitenwind. Unser Auto ist geflickt. Yeee. Morgen regnet es wieder. Wenigstens nicht mehr Velo fahren.
Foto van den dag
Cabrio & Googlemaps
Familie Wendel faehrt Velo. Die ganze Familie? Ja die ganze Familie. Freiwillig? Fast. Karma, wuerde jetzt Anouk sagen weil ich ueber die Veloferien- Urlauber gelacht habe. Aber der Reihe nach. Leider liess sich unser sonst sehr zuverlaessiger Audi nicht mehr optimal steuern, nach Ruecksprache mit Xaver suchte Dave dann doch lieber eine Garage auf. Der Mech konnte zum Glueck recht gut Englisch. Nach einer kurzen Testfahrt stellte sich heraus, das die Aufhaengung vorne links teilweise lose war und sich dadurch die Reifen falsch abgenuetzt hatten. Eine Reperatur waere empfehlenswert, wenn man auf alle vier Raeder angewiesen sei. Bis morgen Abend sei er fertig (hoffentlich). Der Mechaniker gab mir dafuer als Ersatzauto ein Cabrio! Leider hatte es nur zwei Raeder, also eigentlich war es ein Velo. Das gibt es auch nur in Holland.
So ueberlegten wir am Mittag, was wir denn jetzt den ganzen Tag machen sollen. Cathy kam auf die Idee von Kinderdeijk, die beruehmtesten Windmuehlen Hollands, die waeren mit dem Fahrrad noch zu erreichen. Okay, aber so ohne Karte? So machte ich mich mit meinem Cabrio auf den Weg in die Stadt auf der Suche nach einer Velokarte. Aber denkste, das Bernsteinzimmer und der heilige Gral sind ein Klaks dagegen, niemand hatte eine, uebrigens auch unsere Gastfamilie nicht. Wahrscheinlich haben alle Niederlaender einen inneren Kompass. Cathy hatte die rettende Idee von Googlemaps. Nun ich hatte da so meine Zweifel, davon wurde ich schon mehrmals in die Irre gelotst. Aber siehe da, es kannte sogar die Velowege und wir kamen ohne Umwege ans Ziel. Grosser Respekt an unsere Kinder, die ohne Murren mit diesen Bastelvelos (zwar robust aber sonst nicht viel mehr) mitkamen. Svea durfte zufrieden im Sitzli hocken. Die Windmuehlen waren denn auch sehr eindruecklich und wir fuehlten uns schon wie Einheimische und klingelten die Touris mit ihren Mietvelos von der Fahrbahn. Ach uebrigens, die wahre Seele der Niederlaender offenbart sich auf dem Veloweg. Gnade dir Gott wenn du zu langsam oder in der Mitte faehrst! Es hat auch seine Vorteile wenn man die Sprache nicht versteht.
Abgesehen davon ist Velofahren in Holland einfach deluxe, fast immer ein eigener Weg und auch die groessten Autobahnverzweigungen sind kein Hindernis. Und es geht fast nie bergauf.
Rotterdam by night
Der aufmerksamen Leserin (oder dem aufmerksamen Leser) ist sicher nicht entgangen, dass etwas nicht aufging. Da fehlt doch noch ein Tag fuer den 3-Tages Pass der Welcome Card! Jetzt haben wir uns so angestrengt, diese zu bekommen, und nun lassen wir ihn einfach verfallen??
Ne aber sicher nicht! Nachdem alle gegessen und geduscht hatten, machten wir uns nochmals auf nach Rotterdam. Es ist jetzt nicht die mitteralterliche, pittoreske Stadt mit alten Hausern, aber sie hat wirklich Style und wirkt sehr modern (Der Grund darin liegt, dass sie 1940 durch Bombenangriffe fast komplett zerstoert wurde). An verschiedenen Ecken findet man wieder ein aussergewoehnliches Haus, ein ueberraschende Konstruktion oder ein genialer Einfall. Verkehrstechnisch ist sie 1A erschlossen. Wir fuhren zu einem Park and Ride und konnten dort GRATIS parkieren, um mit der Metro in die Innenstadt zu fahren. Dort besuchten wir noch einmal die Markthal, um sie by night anzuschauen und schlenderten dem Fluss entlang. Dort prangen die Fahnenmasten von allen Laendern der Erde, Rotterdam ist die internationalste Stadt der Niederlande, die SVP wuerde hier nicht viele Stimmen machen. Auf dem Heimweg kreuzte uns eine Familie, die offensichtlich Veloferien machte. Der Vater zog ywei Kinder mit einem Stangenvelo hinter sich her und die Mutter einen Caddy mit drei Kindern drin und vollbeladen mit Gepaeck. Zum Glueck hat es noch geregnet, sonst haette ich fast ein wenig Mitleid mit ihnen gehabt, als wir in unseren (also eigentlich Aettis) Audi stiegen.







