Tja liebe Blog Leser, das wird der (fast) letzte Beitrag von Irland aus sein. Das traditionelle Resumee folgt dann noch (ja Roman, bevor das Jahr zu Ende ist). Einmal mehr hat es mir (und meinen Assistenten) sehr viel Spass gemacht, unsere Tage Revue passieren zu lassen, danke fuer alle Kommentare vie Blog oder Whatsapp! So konnten wir die Verbindung in die ferne Schweiz immer aufrecht erhalten, nur werden wir nun nach den Ferien nicht mehr soviel zu erzaehlen haben, aber passt scho. Den Jordans hat es in Lyss auch sehr gefallen, sie haben gottlob keine Platzangst bekommen. Wenn es immer so schoen Wetter waere, wuerden sie sofort in die Schweiz umziehen, aber wir wissen ja alle das es nicht so ist, schon bald wird wieder der kalte Nebel durch das Seeland ziehen.., lassen wir das mal. Sie fanden unser Land nur recht teuer (wen wunderts) aber wunderschoen.
Zum Abschluss gab die Sonne noch einmal alles. So heiss sei es schon lange nicht mehr gewesen sagte die Bedienung beim Zvieri. Allgemein haben wir wohl sehr Glueck gehabt mit dem Wetter, wir sind auf jeden Fall positiv ueberrascht. Wir besuchten in Cobh auf Wunsch von Noel und Anouk die Titanic Experince, Cobh (oder Queenstown) war der letzte Hafen vor der Katastrophe. Ich hatte da ein wenig gemischte Gefuehle wenn aus einem Desaster noch Geld gemacht wird. Doch ging es mehr um die Geschichten der Personen, die hier an Bord gingen, um die Ursachen des Ungluecks und nicht um billige Effekthascherei. Am besten hat mir die Geschichte von zwei Maennern gefallen, die die beim Zwischenhalt im Pub einen zuviel ueber den Durst tranken, unter dem Tisch einschliefen und das Schiff verpassten.. Das wirft doch moralisch Fragen auf, oder nicht? Zum Stichwort Pub, da hatten wir leider weniger Glueck heute Abend. Wir wollten in Cork als Ferienende bei einem Guiness (und Cola) noch ein paar Reels and Jigs geniessen. Papa hatte schon eines gefunden und einen Tisch reserviert, als wir dort waren sagte der Besitzer, das Kinder nur bis sechs Uhr reinduerfen… merci du Rossschwanzhipsterneokommunist! So fuhren wir halt nach Hause, wir waren auch alle uf dr Schnurre. Morgen ist noch putzen und den Rest packen (allez Cathy!) angesagt, und dann heisst es Abschied nehmen. Das grosse Haus werden wir sehr vermissen, und Irland selbstverstaendlich auch! Das einzig Negative an diesen Ferien ist folgendes (und das kann wohl jeder bezeugen der schon einmal hier war): Wenn einem auf dem Herz ein kleiner gruener Fleck gewachsen ist, bringt man ihn nie mehr weg. Wenn man wiederkommt wird er nur noch groesser, und damit auch das Heimweh nach der gruenen Insel! In diesem Sinne Go dté tú slán (may you go safely)! (keine Ahnung wie man das auf gaelisch ausspricht).