Archiv der Kategorie: Ireland 2014

Ferienblog Irland Wendels

All good things come to an end

Tja liebe Blog Leser, das wird der (fast) letzte Beitrag von Irland aus sein. Das traditionelle Resumee folgt dann noch (ja Roman, bevor das Jahr zu Ende ist). Einmal mehr hat es mir (und meinen Assistenten) sehr viel Spass gemacht, unsere Tage Revue passieren zu lassen, danke fuer alle Kommentare vie Blog oder Whatsapp! So konnten wir die Verbindung in die ferne Schweiz immer aufrecht erhalten, nur werden wir nun nach den Ferien nicht mehr soviel zu erzaehlen haben, aber passt scho. Den Jordans hat es in Lyss auch sehr gefallen, sie haben gottlob keine Platzangst bekommen. Wenn es immer so schoen Wetter waere, wuerden sie sofort in die Schweiz umziehen, aber wir wissen ja alle das es nicht so ist, schon bald wird wieder der kalte Nebel durch das Seeland ziehen.., lassen wir das mal. Sie fanden unser Land nur recht teuer (wen wunderts) aber wunderschoen.

Zum Abschluss gab die Sonne noch einmal alles. So heiss sei es schon lange nicht mehr gewesen sagte die Bedienung beim Zvieri. Allgemein haben wir wohl sehr Glueck gehabt mit dem Wetter, wir sind auf jeden Fall positiv ueberrascht. Wir besuchten in Cobh auf Wunsch von Noel und Anouk die Titanic Experince, Cobh (oder Queenstown) war der letzte Hafen vor der Katastrophe. Ich hatte da ein wenig gemischte Gefuehle wenn aus einem Desaster noch Geld gemacht wird. Doch ging es mehr um die Geschichten der Personen, die hier an Bord gingen, um die Ursachen des Ungluecks und nicht um billige Effekthascherei. Am besten hat mir die Geschichte von zwei Maennern gefallen, die die beim Zwischenhalt im Pub einen zuviel ueber den Durst tranken, unter dem Tisch einschliefen und das Schiff verpassten.. Das wirft doch moralisch Fragen auf, oder nicht? Zum Stichwort Pub, da hatten wir leider weniger Glueck heute Abend. Wir wollten in Cork als Ferienende bei einem Guiness (und Cola) noch ein paar Reels and Jigs geniessen. Papa hatte schon eines gefunden und einen Tisch reserviert, als wir dort waren sagte der Besitzer, das Kinder nur bis sechs Uhr reinduerfen… merci du Rossschwanzhipsterneokommunist! So fuhren wir halt nach Hause, wir waren auch alle uf dr Schnurre. Morgen ist noch putzen und den Rest packen (allez Cathy!) angesagt, und dann heisst es Abschied nehmen. Das grosse Haus werden wir sehr vermissen, und Irland selbstverstaendlich auch! Das einzig Negative an diesen Ferien ist folgendes (und das kann wohl jeder bezeugen der schon einmal hier war): Wenn einem  auf dem Herz ein kleiner gruener Fleck gewachsen ist, bringt man ihn nie mehr weg. Wenn man wiederkommt wird er nur noch groesser, und damit auch das Heimweh nach der gruenen Insel! In diesem Sinne Go dté tú slán (may you go safely)! (keine Ahnung wie man das auf gaelisch ausspricht).

Killarney die Dritte, finally!

Niemand soll am Ende der Ferien sagen koennen, seine Wuensche seien nicht beruecksichtigt worden. So machten wir uns doch noch auf nach Ross Castle! Wegen der etwas in die Laenge gezogenen Abfahrt gabs zuerst einmal ein Zmittag in Killarney, dafuer fanden wir ein schoenes Cafe Baeckerei Restaurant Take away. Nach gefuellten Baguettes gings zu Noels Schrecken per FUSS auf nach Ross Castle. Cathy musste saemtliche Register ziehen um die Bande zum weiterlaufen zu animieren. Gegen Ende musste sie hoch und heilig versprechen, dass wir mit dem Bus zurueckfahren werden. Svea hielt die 2.5 km fast bis zum Ende durch und erblickte von Papis Hueppi aus das idyllisch gelegene Ross Castle. Die Besichtigung schenkten wir uns diesesmal und gingen weiter zum See. Cathy und Svea fuhren per Faehre nach Innisfallen (ein altes Kloster, wo das Manusskript des Book of Kells geschrieben wurde, ja genau, das Book of Kells!) und Anouk und Noel machten einen Ausflug auf den See per Ruderboot. Also besser gesagt Papi, den er musste die ganze Zeit rudern. Wir kamen aber recht zuegig voran, gewisse Erfahrungswerte brachte Dave da schon mit, im Gegensatz zu anderen Touris die wohl jetzt noch im Schilf festhangen.  Der Ausblick auf die Umgebung vom Boot aus war einmal mehr atemberaubend, das gruene Herz von Irland werden wir jetzt schon vermissen. Als wir zur Stadt zurueckfahren wollten, der grosse Schock, der Bus faerht ueberall hin, nur nicht nach Ross Castle! Die sehr nette Dame an der Reception ) des Schlosses (Heiligsprechung bei Franziskus beantragt) bestellte uns deswegen ein grosses Taxi, das uns bequem in die City zurueckbrachte. Die bestinvestierten zehn Euro dieser Ferien! Das Gewitter zog erst bei der Heimfahrt auf und der Corolla brachte uns ein weiteres mal sicher nach Hause. Ja ich weiss, der Ring of Kerry waere auch noch zu machen, aber etwas muessen wir ja noch das naechste Mal machen, oder?

Am Meer

Hi, heute schreibt NOEL. Heute waren wir am Meer. Die Fahrt war eher lanweilig ausser das komische Schild: 55 km/h sehr lustig! So was habe ich noch nie gesehen!!! Dann gings noch etwa eine Stunde dann waren wir da: Das Meer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Ich ging  sofort ins Wasser . Wir bauten Sandburgen, spielten mit dem Drachen,und schwammen im Wasser. Die Zeit war viel zu schnell vorbei und das wars auch schon, bis bald!

Ross Castle ?

Hallo unbekannte Person. Heute schreibt Anouk!

Nach einer lustigen und komischen Kriesensitzung mit mir (war wohl der Grund das es so lustig war), hiess das ergebniss Ross castel!

Doch da war Noel nicht einverstanden! Er versuchte Mami zu ueberreden, und nach langen hin und her gab Mami nach! Und ihr Ross Castle wurde schon wieder gestrichen!!! up’s Noel hatt Mami feur das Bouwling ueberredet.So fuhren wir nach Tralee. Beim Bowling war ich nicht so gut am ANFANG, amSschluss habe ich noch richtig aufgeholt und bin mit 88 Punkten 2-te geworden!!! Svea ging alleine klettern (neben der Bowling-Bahn) Sie fand ein nettes Girl und war mit ihr unterwegs! Sie sagte sie haette sie verstanden (das Maedchen sprach englisch). Wir durften noch 3£ verputzten  (bei denn Spielautomaten), bie einem komischen dings bums wurde Svea richteig durch geshaket!!! Nach einem feinen 4 Uhr essen (toent lustig) im Einkaufsshoppingcenter (toent lustig) gingen die Frauen ohne Svea in den Claire’s (und wie toent das?) die anderen in den Sportladen. Dann gings wieder nach Hause.

 

Liebe Gruesse Anouk

p.s.: auf dieser Tastatur gibt es keine Punkte Buchstaben ausser i (toent lustig).

 

 

Seehunde und Schafe im Nebel part II

Auf dem Ring of Beara gings in Richtung Dursey Island. Dann stand uns die abenteurlichste Seilbahnfahrt unseres Lebens bevor. Hoch oben und 250m lang ueber den Atlantik, ohne Begleitung wohlgemerkt. Zuerst mussten wir aber noch zwei Fahrten abwarten, da nur sechs Leute reinpassen (oder 6-8 Schafe, fuer die hat es sogar Futterkrippen!). Das Warten verkuerzte der Hund des Ticketofficers, am liebsten ging er zu Dave, natuerlich. Dann endlich waren wir an der Reihe. Die Tueren mussten wir selber schliessen, und dann gings los. Durch die Bretter im Boden konnte man soger nach Unten auf das Wasser sehen. Als Ermunterung hing in der Kabine noch der Psalm 91. Doch wir haben es unbeschadet ruebergeschafft. Ein einmaliges Erlebnis. Auf der Insel Dursey wohnen sogar noch ein paar Leute (und bayrische Rentner), sonst hat es aber gar nichts. Nein nicht mal ein Souvernir Shop. Herrlich langweilig. Per Fuss machten wir uns auf Erkundungstour und entdeckten Schafe, also dann hatte es noch Schafe und atemberaubende Klippen und Brandungen. Schiints sollte man auch Delphine, Wale, Haie und das Monster von Loch  Ness von der Insel aus sehen, nun ja, es war ihnen wohl zu neblig. Dafuer fanden wir noch ein verfallenes Kloster und ein Tafel, auf der vom Massaker von Dursey um 1640 berichtet wurde. Damals ermordete ein englischer Lord (wer sonst?) auf seinem Feldzug die ganze Inselbevoelkerung. An jeder Ecke von Irland wird man wohl solche Geschichten finden, trotzdem lebt man heute (fast ganz) friedlich nebeneinander, eindruecklich. Wir haben es nicht einmal ansatzweise geschafft, die Insel zu umrunden und so fuhren wir mit der Seilbahn wieder zurueck (deren Hinweise zur Benutzung uebrigens 22 Punkte umfasst). Sie ist die einzige in gan Irland und war die lange Fahrt wert. Zurueck durch zerklueftete Felsen auf engen Strassen geleitete uns der Ring of Beara nach Kenmare wo es endlich einen Znacht gab und um halb Zehn waren wir todmuede aber gluecklich zu Hause. Traeumten von kuschligen Seehunden, abstuerzenden Seilbahnen und Schafen im Nebel.

Seehunde und Schafe im Nebel Part I

Ja man kann Seehunde sehen auf der Fahrt nach Garinish Island, wirklich, Svea und ich haben es auf Youtube gesehen! – Nein sicher nicht, stell die vor wie enttaeuscht die Kinder sein werden. – Es ist auch sonst sehr schoen dort, nachher koennen wir noch den Ring of Beara machen. Mit Seilbahn und so. Komm wir schauen den Clip zusammen an! Da siehst du? Es sagt schon Abraham Lincoln: „Wenn es im Internet steht, ist es wahr!“ … Die Diskussion waere wohl noch endlos weitergegangen. Der schoene Garten auf Garninish Island hat dann Cathy doch noch ueberzeugt, loszufahren. Immerhin 300 km hin und zurueck (von bereits 1200 zurueckgelegten km insgesamt). Die Distanz geht ja noch, aber die Strassen (aber darueber wurde ja schon genug geschrieben). Das Wetterglueck war uns diesmal nicht hold, gegen Glengarriff wo die Ablegestelle der Faehre war, wurde es immer schlechter. Ausgestiegen sind wir bei Regen und Nebel? (beides geht hier gleichzeitig). Wenigstens gab es fuer den Faehrenpreis einen Discount und dann stieg die Spannung. Da da, nein nur eine Boje. Aber da vorne im Wasser hat sich was bewegt! Tatsaechlich,  da lugten zwei Kopfe mit Kulleraugen aus dem Wasser. – Erst wenn ich einen ganzen gesehen habe! sagt Cathy. Das Schiff zieht eine Schlaufe in Richtung einer kleinen Erhebung im Wasser und dann sehen wir einen Seehund, der extra fuer uns zu posieren schien. Cathy schuldet nun Dave ein Guiness (nach der Rueckfahrt sind es sogar schon 5 Pints weil wir noch vier „ganze“ Seehunde gesehen haben) und alle sind recht aus dem Haueschen. Svea will einen mit nach Hause nehmen, was aber wegen unserer Koffergroesse einmal mehr schwierig werden wird. Die Blumen und Pflanzen von Garinish Garden bringen sie aber schnell auf andere Gedanken, man fuehlt sich wie in einer anderen Welt. Vor mehr als hundert Jahren wurde die Insel von einem Ehepaar gekauft und sie importierten Pflanzen von der ganzen Welt auf die Insel, wo ein tropisch-likes Klima sie bluehen und gedeihen liess. Noel fand zwar, Blumen und so seien mehr fuer Frauen, aber schoen sei es schon gewesen. Bei der Rueckfahrt konnten wir noch einmal den Seehunden hallo sagen und dann gings die immer schmaler werdenden Strassen auf dem Ring of Beara in Richtung Dursey Island. Lasst euch mal ueberraschen, wie man auf diese Insel kommt. Unten noch der Beweis, das Abraham Lincoln recht hatte und ein Teil unseres Trips (diesmal bei schoenem Wetter):

http://www.youtube.com/watch?v=hIHIhgNJA5E

 

Part II morgen

 

Ein ganz normaler Tag

Nun ja, fast. Ausser das wir erst  um 9 Uhr statt wie sonst um halb sieben wach waren, ja wars recht normal. Zmorgenessen, spielen, Zmittag. Danach endlich wieder einmal ein Mittagsschlaf fuer Svea (und Mama und Papa). Irgendwie werden wir von dem vielen Gruen nur noch mueder, oder wir haben ziemlich was nachzuholen. Die Sonne kam doch noch hervor und so machten wir uns an diesem Low-Budget Nami  (Cathy hatte gerade Kassensturz gemacht) auf den Weg zum schoenen Kanturk Castle, oder was noch davon uebrig ist. Danach gings nach Banteer  zu einem Park mit Teichli in dem Moorhuehner (!) schwammen und einem Spielplatz. Noel erkannte bald einmal das es exakt derselbe wie in Kanturk war (irgend jemand hat hier ein Monopol) und so gingen wir einkaufen im Lidl. (Nun okay, das kann man bei uns auch nicht am Sonntag). Es gab nachher ein sehr feines Znacht mit Bratspeck, aber nicht so mickrige Scheiben wie bei uns, halbe Schweine brutzelten da in der Pfanne. Dafuer war nachher die halbe Wohnung eingeraeuchert. Also es gab nicht nur Speck, aber egal. Jedenfalls war zur Verdauung nachher eine Runde Boccia faellig. Nur die Nachruhe um halb 8 laesst sich hier nicht so durchziehen. Dave verabschiedete sich schon mal ins Pub (nun gut, zu Hause waere das wohl das Chrueuez) und irgendwann ist es dann doch noch ruhig geworden. Also hier ist es seeehr ruhig, das wird mir also jetzt schon fehlen. Morgen sind wir on the road nach Garinish und Dursey island, wir hoffen wir erwischen jede Kurve. War das jetzt ein normaler Tag? Ich muss mal Sveas Kollegin fragen!

Kids choice

Da in den letzten Tagen die Gute Laune Puntke immer wie schwieriger zu ergattern waren, haben wir uns heute entschieden, dass die Kinder mal das Programm waehlen koennen. Cathy hatte sie schon fast in Richtung Ross Castle beeinflusst, aber das Wetter machte ihren Plaenen einen Strich  duch die Rechnung. Bei Dauerregen ist selbst die schoenste Bootsfahrt nicht so der Knaller. Noel kam in den Sinn, das er ihm Fuehrer etwas ueber einen Aqua Park gelesen hatte. Das waere ja nicht sooo weit von uns, oder? Tja, wer A sagt muss auch Aqua Dome in Tarlee sagen, also rein in den Corolla und los gehts! Ein sehr treues Auto bis jetzt uebrigens, recht alt aber genung Power fuer die huegeligen Strassen Irlands. Ja die Strassen, also das muehsame sind die Hecken rechts und links (das erklaert auch die vielen Kratzspuren am Auto), es bleibt wenig Platz zum ausweichen. Manchmal sind die Strassen recht breit, das man sogar improvisiert auf 4 Spuren fahren respektive ueberholen kann, meist sind sie aber eher schmal und unuebersichtlich, bei Regen verwandeln sich die meisten in Baeche und in der Nacht ist es fast ein Blindflug. Nichts desto trotz sind wir (mit nur einer Ehrenrunde beim Kreisel) beim Aqua Dome angekommen. Von der Groesse her etwa wie der halbe Saentispark, aber schoen gemacht und uebersichtlich. Geschlagene 3 Stunden waren die Kinder ohne Pause im Wasser, selbst Svea ist am Schluss die schnellste Rutsche runtergerutscht (mit Geschwindigkeitsmessung!) und hat gelernt mit den Fluegeli zu schwimmen. Durchweicht und hungrig gings nachher wieder nach Hause. Deutlich schneller als beim Hinweg, da hatten wir eine lahme Ente vor uns. Meist gehen die irgendwannzur Seite das man ueberholen kann (sicher Touris), aber der war sehr hartnaeckig. Die Iren sind ja geduldig, aber da wir erst eine Woche hier sind riss der Geduldsfaden und beim endlich moeglichen Ueberholen wurde das Lahmei mit berndeutschen, sagen wir mal „enervierenden Aeusserungen“ von Dave eingedeckt. Soviel Nationalismus muss sein. Ich hoffe, die Iren fahren in der Schweiz anstaendig und machen unserer Rene keine Schande!

Wilde Hunde

Diesen Tag gibt es wohl in jeden Ferien, den Haenger Tag. Obwohl wir alle recht lange schlafen konnten, kam niemand so richtig auf Touren. Noel haette am liebsten den ganzen Tag gegeamt und der Rest war sich nicht einig was man denn jetzt machen soll. Nach dem Zmittag konnte wir uns dann doch noch aufraffen den Spielplatz in Kanturk zu suchen. Beim Lieblingsrestaurant von Donnacha gabs dann Appel Pies und Ice Cream, nicht zwingend aktivitaetsfoerdernd aber wenigstens etwas fuers Gemuet. Noel fand dann noch Golfbaelle und T’s, worauf er sich immerhin 5 min bewegte. Als er keine Loecher in den Rasen machen durfte zwecks Golfsplatz gab er wieder auf. Nun ja, dann muessen halt andere sportliche Hoechstleistungen bringen wir schauen nur zu. Andere, in diesem Fall die Greyhounds im Curraheen Park in Cork. Windhunderennen sind DER boomende Sport in Irland und mittlerweile wird bei den Rennen mehr Geld verwettet als bei Pferderennen. Es hat auch keinen elitaeren Touch sonden jeder ist mit 10 Euro Eintritt dabei. Die Rennbahn ist hochmodern und schoen gestaltet. Drinnen ein grosses Foyer mit Pub, Selfservice und Wettschaltern (alles getestet).  Alle Rennen, Quoten und Forecasts werden auf Bildschirmen uebertragen, es kann sogar auf die Rennen in Dublin synchron gewettet werden, sie werden live uebertragen. Anouk, Svea und Papa werden sofort vom Wettfieber gepackt, Svea hat nicht einmal Zeit zum Essen. Die nette Frau beim Wettschalter erklaert uns das Wichtigste, aber als totale Laien ist es wohl sowieso eine Lotterie. Dann endlich das erste Rennen, 482m muessen die sechs Hunde e einer Hasenattrape nachjagen (und werden sie nie erwischen, so fies) und 19 sekunden spaeter ist es schon vorbei. Es sieht Hammer aus und ist sehr eindrueklich. Das Wettglueck ist uns nicht recht hold, trotz einer Chance von 1:3 subventionieren wir mit jedem Rennen die irische Greyhound association ein wenig mehr. Papa wagt sich mal, beim Buchmacher eine Wette auf Sieg zu platzieren. Das hat sich richtig gelohnt und beim zweiten Mal wird es noch besser und die Verluste (wenigstens die von Papa) sind wieder wettgemacht (ha cooles Wortspiel). Auch der Rest der Familie setzt doch ein-zweimal aufs richtige Pferd, aeh, Hund, ausser Svea ist den ganzen Abend gluecklos, traegt es aber mit Fassung. Sie ist froh, dass die Hunde nun wieder nach Hause ins Bett koennen. Ihre Kollegin habe dafuer bei jedem Rennen abgerauemt. Anouk schnallt erst bei der Heimfahrt das es WINDhunde und keine WILDhunde waren, passt scho. Ein zufriedener Abschluss eines zuerst harzigen Tages, ausser das jemand gefehlt hat, dem das auch sehr gefallen haette. Vielleicht rennen die wilden Hunde auch im Himmel um die Wette (ha cooles Wortspiel).

Der Strand bei der Tankstelle

Zum GPS von Donnacha habe ich ein geteiltes Verhaeltnis, es hat uns am ersten Tag im Stich gelassen, aber sicher nach Kanturk gefuehrt. Das keltische Grab hat es nicht ganz gefunden und vom Parking in Cork wollen wir gar nicht reden. Aber ohne das GPS waeren wir wohl im irischen Strassengewirr verloren. An den Kreuzungen ist es jeweils schon angeschrieben, und die Strassen haben auch Nummern, es wird nur nicht ueberall durchgezogen und so sind wir froh um den digitalen Helfer. Aber heute hat es den Vogel abgeschossen. Voller Freude ueber das schoene Wetter machten wir uns auf den Weg zum Atlantik an die Ballyheigue Beach. In der Stadt Tralee dann die frohe Botschaft: You have reached your destination! Vor uns eine Tankstelle. Das hatten wir uns zwar leicht anders  vorgestellt, aber wir fanden zwischen den Autos einfach keinen Platz die Tuechli auszulegen. So fuhren wir old school nach Karte weiter an den Banna Strand, na also, geht doch! Wengistens haben wir keinen Umweg gemacht. Die Szenerie am Strand war fantastisch, eingeschlossen in einer Bucht und der Blick auf den offenen Ozean. Anouk und Noel wagten sich als erste ins Wasser gefolgt von Mami und Weichei Papa. Das Wetter spielte lange mit und so konnten wir uns richtig austoben, Prinzessin Svea mockierte sich darueber, das ihre neue Schaufel immer sandig wurde. Alles kann man halt nicht haben. Zum znacht (nach fehlerloser Heimreise) gab es passend Fish und Chips vom Take away. Den Fisch hatten nur Noel, Svea (auch nur weil er keine Augen hatte) und natuerlich Papa gern, aber egal. Das waere somit jedenfalls auch abgehakt.

Hurling update

Am besten schaut man sich das Spiel grad mal selber an:

http://www.youtube.com/watch?v=Rv9FGy9MqOY

Das ist eine Aufzeichnung des Finals vom letzten Jahr in Dublin im Croke Park. Das ist das 5. groesste Stadion in Europa und 80’000 Zuschauer haben es mitverfolgt. Die Begeisterung fuer diesen Sport kennt hier keine Grenzen, so waren den gestern auch 7200! Zuschauer zugegen, bei einem Junioren Spiel wohlgemerkt! Auf Wikipedia ist es auch recht gut erklaert. Beim Spiel oben geht es noch recht gesittet zu und her im Vergleich zu gestern…

Das Spiel

Autofahren, Schloss besuchen, merken das wir Handy und Kameras vergessen haben, historische Haueser besuchen, Souvenirshop. Dann ging es endlich Richtung Ennis, Francis Street wo der Cusack Park steht. Die Adresse habe ich nur dank der netten Dame vom Tourist Office erfahren, denn angeschrieben war ueberhaupt nichts. Wir fanden sogar einen Parkplatz gerade vis a vis beim Tesco und zahlten haarstraeubende 3 Euro! Die erste Huerde war schon einmal geschafft. Dave ging nachher auf die Suche zum Ticketschalter fuer das Halbfinal U21 Hurling Clare gegen Tipperary. Ein Van diente als mobile  Kassse, und ich hielt 20 Euro spaeter  tatsaechlich die Eintrittskarten fuer unsere sportliche Zeitreise in den Haenden. Der Eintritt ging durch ein rostiges Drehkreuz und dann ging es auf die Suche nach einem Platz. Mein Rucksack mit den Regenjacken und Picknick durfte  kommentarlos hinein. Im Stadion fuehlte man sich 30 Jahre zurueckversetzt. Betonrampen, Stacheldraht rundherum, enge Treppen, rostige Daecher und harte Holzbaenke. Remember Westribuehne Hardturm! Keine Viplogen, keine Cueplischluerfer, hier ist man einfach ein Gleicher unter Gleichen. Ein einziger (aber hoechst effizienter) Verpflegungsstand steht fuer das ganze Stadion (das immerhin 15000 Leute fassen kann) zur Verfuegung. Dort erstand Dave auch gerade 2 Fahnen (wir entschieden uns fuer die Heimmannschaft Clare), damit wir wenigstens ein bisschen nach Fans aussahen, fast alle anderen trugen ein Shirt ihrer Mannschaft. Die Anderen, das war ganz jung bis ganz alt, bunt gemischt und ohne Sektortrennung. Man kennt sich und tauscht vor dem Spiel schon mal die wichtigsten News ueber Gott und die Welt aus. Wir fanden auf der gedeckten Sitztribuehne einen Platz. (Ja die Regenjacken brauchte es diesmal nicht). Die Teams begannen mit dem Einspielen, unvorstellbar wie man mit dem Holzschlaeger und dem kleinen Ball so virtuos umgehen kann. Ein weiteres Highlight war die Anzeigetafel, nein, kein LCD super dupi Videowuerfel, sondern voll retro: zwei Jungs hockten in der Tafel und wechselsten die Nummern von Hand. Mit der Nationalhymne begann das Spiel und dann wars vorbei mit der ruhigen Abendstimmung. Die Haerte auf dem Platz parieren die Zuschauer mit Kommentaren, Fluechen und sagen wir mal „energischen Auesserungen“ (Ein Glueck koennen unsere Kinder noch nicht so gut Englisch). Aber alles bleibt friedlich und in der Pause wird auch mit der gegnerischen Fanschaft eifrig diskutiert. Dave kaempft sich zum Verpflegungsstand vor und ersteht vier Schokoriegel und zwei Colaflaschen fuer erneut haarstraeubende sieben Euro. Die Teams schenken sich auch in der zweiten Haelfte nichts, es ist extrem schnell und spannend, Noel beisst fast die Fahnenstange durch. Die meistgestellte Frage war „Wo ist der Ball?“. Kurz vor Schluss rettet sich Clare noch in die Verlaengerung wo sie dann klar ueberlegen sind und dem Gegner den Rest geben. Nach Spielende gibt es einen legalen Platzsturm zum gemeinsamen Feiern. Viele Kinder haben ihre eigenen Schlaeger mitgebracht und hoffen sich ein Autogramm zu ergattern. Als Svea beim Weg zum Auto zufrieden ihre Fahne schwenkt und Hopp Schwiiz ruft denke ich: So sollte doch Sport sein, hier an diesem Abend wo die Zeit stehengeblieben ist wurde mir das wieder neu bewusst. Eine Zeitreise die wir alle sehr genossen haben.

Hier noch ein Spielbericht:

http://www.irishtimes.com/sport/gaelic-games/hurling/clare-under-21-hurlers-defeat-tipperary-in-extra-time-1.1868663

Ach ja, was glaubt ihr wieviele Zuschauer es hatte an einem Junioren Spiel?

Killarney die Zweite

Nach dem weisen Entscheid vom letzten Besuch, nach Hause zu fahren ging es nun ein zweites Mal nach Killarney, diesmal zu den Wasserfaellen. Kaum ausgestiegen, no thanks, keine Kutschenfahrt. Wir haben letztes Mal unsere linke Niere verkauft um sie bezahlen zu koennen. Ein Glueck das beim Herumklettern keines von den Kindern ins Wasser gefallen ist, der Tag waere schnell zu Ende gewesen. Ein wenig weiter oben war die Aussicht einmal mehr grandios. Die Kinder liefen wie Maschienen den Berg hinauf und hinunter (werden die eigentlich nie muede?). Danach gings zum Muckross House (so aen Schi**draeck) sagte ein minderjaehriges Mitglied unserer Familie. Beim Self Service gabs zuerst mal was zu essen (+ 1 gute Laune Punkt) und nachher zum viktorianischen Haus mit einem riiesigen Garten direkt zum See. Man kann ja ueber die Pfefferminzschoggifresser sagen was man will, aber Style, das haben sie. Den Rasen konnte man hinuntertroelen (nochmals +1) und am See konnte man Klettern, Steinmannli bauen, Steine suchen (Laune ist nun definitv okay). Die Kinder waeren jetzt noch dort, haetten wir sie nicht mit der Aussicht auf Dessert vom See weggelockt. Unsereins braucht eben seine Ration Koffein. Dave hat sich beim ausruhen auf der Wiese sogar einen kleinen Sonnenbrand (!) geholt, Wahnsinn! Fuer heute liessen wir es (auf Wunsch von einem volljaehrigen Mitglied der Familie) mit weiteren Besichtigungen bleiben, wir sind ja keine Indische Reisegruppe a la Europe in seven days. Nach dem obligaten Einkauf (ja der Einkaufszettel bleibt auch in Irland zu Hause auf dem Kuechentisch) und einem mehrheitlich essbaren Znacht von Dave wurden alle noch in die Wanne gesteckt. Prinzessin Svea mockierte sich ueber die Groesse der Wanne. Nach so einem Tag erstaunt es mich eigentlich, das sich das Wasser nicht gruen faerbte.

Von Eseln und Steinen

In der Naehe von uns gibt es ein Donkey Sanctuary, eine Art Altersheim fuer Esel. Das mussten wir uns natuerlich anschauen. Was es alles fuer verschiedene Eselsarten gibt, das habe ich nicht gewusst. Das irische Wetter zwang uns aber bald zur Weiterfahrt nach Mallow, die naechste groessere Ortschaft. Dort nahmen wir zuerst einmal eine ausgewogene Mahlzeit im Maec zu uns und gingen nachher auf Einkaufstour. Noel hat sich im Ausverkauf einen Golfschlaeger erstanden (bis wir einen gefunden hatten der wohl in den Koffer passen wird) und Svea ein Malbuch. Am Ortsrand besichtigten wir das Mallow Castle oder das was noch davon uebrig war. Schon nicht  mehr im besten Zustand, dafuer gratis. Wenn ich daran denke, was wir in Schottland fuer diese Ruinen bezahlt haben.. Danach wollte Cathy eine keltische Grabstaette besuchen, die wir nur dank der Hilfe einer irischen Mama, die mit ihrem Baby an der suicide Road spazierte fanden. Fast waeren wir daran vorbeigefahren, wir erwarteten ein visitor center, Reisecare, Souvernirlaeden, nein nichts davon. Ein kleiner Parkplatz und eine Mauer zu ueberwinden, schon waren wir da. Aber die Kilometer hatten sich gelohnt, die Kids hatten einen riesen Spass auf dem 3500 Jahre alten Grab zu klettern und schliesslich fanden sie auch noch ein Loch, wo man reinkonnte. Cathy ging als erste, Papa hat sich nicht reingetraut weil die Kelten damals wohl noch nicht so breitschultrig waren.. Zum Znacht landeten wir auf halbem Heimweg wieder in Mallow und gingen ins Peppers essen. Auch in Irland gibt es zu allem Frites, aber abgesehen von den hartgekochten Ruebli war es extrem fein, ein Traum waren die Spare Ribs, OMG! Mit vollen Baeuchen und zufriedenen Gesichtern gings nach Hause, wo wohl jetzt auch Ruhe eingekehrt ist. Also besser gesagt ins Fereinhaus, Svea ist sonst verwirrt. Noel wird von seinem ersten Hole in one trauemen, Anouk von den Eseln, Svea vom Steingrabklettergarten, Cathy von der (evt.) huebschen Bedienung und Dave von den Spare Ribs, OMG!

a must

Damit meinte Donnacha den Killarny National Park. Nun denn, das gilt es mal zu ueberpruefen. Auf den so gennanten suicide roads  (=im schlechten Zustand befindliche Hauptstrassen auf denen man 100! fahren darf) ging es in Richtung Westen. Das GPS lotste uns diesmal punktgenau zum Park, wo wir zuerst Halt bei einem coolen Spielplatz machten. Dave wurde bald einmal von einem aelteren irischen Herr in Beschlag genommen und es entstand ein spontaner interkultureller Austausch. Die beruehmte irische curiosity. Er war erstaunt, das wir ausgerechnet in Kanturk Ferien machten. Bei uns waere das so etwas wie Meikirch. (also nichts gegen Meikirch oder Leute die aus Meikirch kommen, das war nur ein Beispiel gell) Er fand die Idee eines Haustausches genial, dann wollte er wissen, wie es unseren Banken geht. Sie seien nicht ganz so am A**** wie die irischen, aber auch nicht gerade glorios, war meine Antwort. Das beruhigte in ausserordentlich. Mittels Shuttelbus ging es zur Gap of Dunloe, eigentlich wollten wir ja in die andere Richtung aber egal. Noel war einfach froh, nicht wandern zu muessen. Dort angekommen liessen wir uns breitschlagen, das Tal per Kutsche zu erkunden, was uns fast ruiniert hat. Aber es hat sich echt gelohnt, der Ausblick war fantastisch! Und zum Laufen doch sehr weit. Als endlich der Bus wieder kam wollten wir noch die andere Seite erkunden, aber alle waren einfach sehr muede und visuell ueberladen, so dass wir uns auf den Heimweg machten. Es ist ja zum Glueck nicht so weit zum fahren. Abends kamen endlich die Katzen wieder einmal vorbei. Poppy war ploetzlich verschwunden, wir fanden ihn auf der Kuechenkombination oben auf dem Kuehlschrank.. Der WM Final stand auch noch auf dem Programm, nur Dave hat bis am Schluss durchgehalten. Ha so geht es einem, gell Argentinien, so kurz vor Schluss verlieren, faegts hae?

(K)eine vercorkste Sache

Heute haben die Kinder laenger geschlafen als wir, muss wohl an der irischen Luft liegen. Beim Zmorgen haben wir dann doch noch einen Plan gefasst, wir wollen nach Cork an das Streetart Festival. Also los! Zuerst mussten wir aber noch alle Kinder suchen, das Haus ist schon sehr gross. In unserem Schlaffzimmer koennte man Hockey spielen.  Endlich waren alle im Auto und los gings. Theoretisch. Das GPS fand das Parking nicht, wo Donnacha einen gratis Einstellplatz hat. Wir programmierten mal etwas in der Naehe und fuhren trotzdem los (das kann ja heiter werden). Wurde es aber vorerst nicht, Cathy fuhr souveraen mit links nach Cork. Das Parking haben wir dann doch nicht gefunden und nach 10 min suchen (unser neues Hobby) riefen wir Donnacha an. Wir waren 50m davon entfernt… Der nette Parkwaechter erklaerte unsdann noch, dass das Festival erst in einer Woche sei. Wer lesen kann gewinnt. Nun denn, bei unserem ersten Streifzug durch den Park in Cork entdeckten wir den Cricket Club bei dem gerade ein Spiel lief. Leider waren uns die Regeln nicht so gelaufig so dass wir ins Zentrum weiterzogen. Da machten wir eine Sightseeing Tour per Doppeldecker Bus. Dave musste laufend simultan uebersetzen, bekam aber kein Trinkgeld am Schluss. Dafuer gings nachher in einen Sportladen wo gerade Rugby Shirts on Sale waren. Wie es sich fuer Wendels gehoert besuchten wir St. Finnbarrs Cathedral. Sehr eindrucksvoll und speziell, weil es eine protestantische war. Der Sitz des Bischofs im Chor hat ein 14 m hohes Tuermchen obendrauf, das waere mal was fuer Peter! Auch die Iren haben sich galant verwirklicht, bei einem Eingang sitz koenig David und spielt, na was wohl? eine irische Harfe! Cathy nahm waehrenddessen an einer Umfrage von Tourism Ireland teil, sie kann immer noch englisch! Danach streiften wir noch ein wenig durch die Stadt und genehmigten uns bei McDonalds ein ungesundes Zvieri. Vor dem Eingang machten sie gross Werbung fuer neue Fruchtdrinks, wir bekamen sogar Gutscheine. Der nette Herr sagte aber auch, das heute leider die Maschiene kaputt sei und es die Drinks wahrscheinlich erst morgen gaebe… Auf dem Heimweg durfte Papa wieder mal fahren, der Rest der Familie klammerte sich nicht mehr so fest an die Sitze. Waehrend den 50 min wechselte das Wetter 5x, so richtig blauen Himmel gab es aber noch nicht, dafuer bleibt das Gruen ziemlich hartnaeckig, das ist doch schon mal was. Ich gehe jetzt mal meine Frau suchen…

Ein Trip ins gruene Nichts

Da sind wir nun, in Kanturk County Cork. Es hat eine Weile gedauert, aber es hat sich gelohnt! Der Reihe nach:

Angefangen hat es mit der (gegen Ende doch noch netten) Empfangsdame von Europecar. Sie sollte den Schluessel unseres Autos am Flughafen nachher den Iren uebergeben. Da der Flug aber eine Stunde Verspaetung hatte, sah sie ihren Feierabend zwischen den Haenden zerrinnen, wollte sie doch um 23:00 Schluss machen. Nach mehrmaligem Flehen meinerseits hst sie dann aber doch bis 23:45 durchgehalten und die Iren konnten ihr Ziel ohne Probleme erreichen. Unser Flugzeug wurde  im Innern mehrheitlich von Klebeband zusammengehalten (echt jetzt) und bei Noel ist das Tablett abgebrochen, aber die Fluegel hielten wenigstens. Svea war total ueberdreht auf ihrem ersten Flug, die Begeisterung hielt sich bei ihr aber in Grenzen, sie schlief nach 1h ein.  Als wir endlich in Dublin ankamen, begann die traditionelle Autosuche im Parkhaus. Wir brauchten nur 10 min, laenger aber um das Hotel zu finden. Das GPs lotste uns in eine Sackgasse ( das hatten wir doch schon mal). Um Vier Uhr Schweizer Zeit waren wir dann auch im Bett, alle, und was mich am meisten erstaunt, sogar ich haben die Nerven behalten. Nach einem fetten irischen Fruestueck gings weiter, diesmal ohne Umwege. Auf dem Freeway ging es ganz flott, aber nach 2/3 der Strecke wurden die Strasse immer schmaler, fuer die letzten 40 km brauchten wir eine Stunde. Da waren wir endlich, im gruenen Nichts. Es hat ein paar „Nachbarn“, aber die sieht man nicht. Unser Haus haette zweimal in diesem Platz. Der Lidl wurde nach der ersten Inbeschlagnahme unseres neuen Domizils gepluendert und um sieben gab es schon das erste richtige Znacht auf irischem Boden. Freundlicherweise haben Donnacha und Brigdet schon mal den Baileys kuehl gestellt, so das der anschliessende Kaffee richtig klischeemaessig getrunken werden konnte. Die Kinder haben riesige Zimmer und Spielsachen fuer zwei Leben, aber am meisten begeisterten sie die zwei Katzen Poppy und Bailey. Leider haben wir fuer das grosse Hurling Finale vom Sonntag keine Tickets mehr erhalten, werden uns aber am Mittwoch eines der Junioren ansehen gehen. Sonst haben wir noch nicht so Plaene, das gruene Nichts macht fast ein wenig lethargisch…