Wilde Hunde

Diesen Tag gibt es wohl in jeden Ferien, den Haenger Tag. Obwohl wir alle recht lange schlafen konnten, kam niemand so richtig auf Touren. Noel haette am liebsten den ganzen Tag gegeamt und der Rest war sich nicht einig was man denn jetzt machen soll. Nach dem Zmittag konnte wir uns dann doch noch aufraffen den Spielplatz in Kanturk zu suchen. Beim Lieblingsrestaurant von Donnacha gabs dann Appel Pies und Ice Cream, nicht zwingend aktivitaetsfoerdernd aber wenigstens etwas fuers Gemuet. Noel fand dann noch Golfbaelle und T’s, worauf er sich immerhin 5 min bewegte. Als er keine Loecher in den Rasen machen durfte zwecks Golfsplatz gab er wieder auf. Nun ja, dann muessen halt andere sportliche Hoechstleistungen bringen wir schauen nur zu. Andere, in diesem Fall die Greyhounds im Curraheen Park in Cork. Windhunderennen sind DER boomende Sport in Irland und mittlerweile wird bei den Rennen mehr Geld verwettet als bei Pferderennen. Es hat auch keinen elitaeren Touch sonden jeder ist mit 10 Euro Eintritt dabei. Die Rennbahn ist hochmodern und schoen gestaltet. Drinnen ein grosses Foyer mit Pub, Selfservice und Wettschaltern (alles getestet).  Alle Rennen, Quoten und Forecasts werden auf Bildschirmen uebertragen, es kann sogar auf die Rennen in Dublin synchron gewettet werden, sie werden live uebertragen. Anouk, Svea und Papa werden sofort vom Wettfieber gepackt, Svea hat nicht einmal Zeit zum Essen. Die nette Frau beim Wettschalter erklaert uns das Wichtigste, aber als totale Laien ist es wohl sowieso eine Lotterie. Dann endlich das erste Rennen, 482m muessen die sechs Hunde e einer Hasenattrape nachjagen (und werden sie nie erwischen, so fies) und 19 sekunden spaeter ist es schon vorbei. Es sieht Hammer aus und ist sehr eindrueklich. Das Wettglueck ist uns nicht recht hold, trotz einer Chance von 1:3 subventionieren wir mit jedem Rennen die irische Greyhound association ein wenig mehr. Papa wagt sich mal, beim Buchmacher eine Wette auf Sieg zu platzieren. Das hat sich richtig gelohnt und beim zweiten Mal wird es noch besser und die Verluste (wenigstens die von Papa) sind wieder wettgemacht (ha cooles Wortspiel). Auch der Rest der Familie setzt doch ein-zweimal aufs richtige Pferd, aeh, Hund, ausser Svea ist den ganzen Abend gluecklos, traegt es aber mit Fassung. Sie ist froh, dass die Hunde nun wieder nach Hause ins Bett koennen. Ihre Kollegin habe dafuer bei jedem Rennen abgerauemt. Anouk schnallt erst bei der Heimfahrt das es WINDhunde und keine WILDhunde waren, passt scho. Ein zufriedener Abschluss eines zuerst harzigen Tages, ausser das jemand gefehlt hat, dem das auch sehr gefallen haette. Vielleicht rennen die wilden Hunde auch im Himmel um die Wette (ha cooles Wortspiel).

Ein Kommentar zu „Wilde Hunde

  1. Christa

    Ja, im Himmel gibt es bestimmt beide: die windigen Wildhunde und die wilden Windhunde. Und da gewinnt man bestimmt bei jedem Rennen… vielleicht ist Sveas Kollegin ja ein Engel 🙂

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