Archiv der Kategorie: Haarlem 2018

Haustausch Sommer 2018

Het laastste Nieuws

Bevor wir in Truebsal verfallen, haben wir den letzten Tag noch ausgenutzt, also fast alle, Noel hat einen Teil davon verschlafen, aber dazu sind Ferien ja auch da. Die Maedchen gingen noch einmal mit dem Velo nach Haarlem auf Einkaufstour, Svea entpuppte sich als richtige Shopping Queen. Sie wird mal verschiedene Kreditkraten mit grosser Limite brauchen. Papa machte sich auf zum Spotterplatz von Schipol, der quasi um die Ecke liegt. Wie in Zuerich wurde auch dort ein grosser (gratis!) Parkplatz eingerichtet und man hatte eine super Sicht auf die Piste, ohne Zaun vor der Nase. Haette ihn zu Hause nicht eine hungrige Familie erwartet, er waere wohl immer noch dort. Es hatte auch erstaunliche viele Frauen, die diesem Hobby froenen, sehr begruessenswert wegen Gender uns so. Am Nami ging es an den Strand, der mit grossen Wellen aufwartete und viel Action bot. Die Kinder waren wohl fast eine Stunde im Wasser. Danach wurde leider der Wind staerker und bevor wir das Erlebnis vom letzten Jahr wiederholen wollten, packten wir zusammen. Svea protestierte aufs Heftigste, aber sie wurde ueberstimmt. Nach einer Chocomel ging es ihr auch schon wieder besser. Nun steht das Packen an und morgen das Putzen, aber wir sind ja faengs ein eingespieltes Team. Hier noch die Highlights unserer Familie:
Svea: Die grossen Wellen am Meer
Cathy: Der Strand, das Meer und Haarlem
Noel: Der Flug
Dave: Haarlem, die Wellen und der Klaprozenweg
Anouk: Der Strand und die Wellen

So bleibt mir nur noch Euch zu danken liebe Blog-Leser fuer eure Zeit und eure Kommentare und Rueckmeldungen! Es war mir wie immer eine Freude zu schreiben und hoffentlich bis naechstes Jahr, mal schauen wohin es uns verschlaegt. Tot Ziens!

Fotos van de dag: (Spotters Paradise & Noels Chinnock Schnappschuss)

Alles Kaese!

Von Beginn der Ferien an war es Cathys Wunsch, einmal einen Kaesemarkt zu besuchen. Nach intensiven Recherchen fand sie heraus, das heute in Alkmaar ein groesser Schau-Markt stattfindet, ab 9 Uhr jede Stunde. Puenktlich um elf sassen alle mehr oder weniger freiwillig im Auto und wir fanden sogar im ersten Anlauf einen Parkplatz in einem nahegelegenen Parkhaus. Immer noch in der Zeit mussten wir noch fuenf Minuten am Fluss anstehen, bis die Bruecke wieder da war (habt ihr schon einmal auf eine Bruecke gewartet?) Und so waren wir sogar fuenf Minuten vor Beginn auf dem Marktplatz und konnten uns sogar noch einen Tribuenenplatz ergattern. Aber nach 15 Minuten wurden wir von unserem Sitzplatz verscheucht und die Tribuehne wurde uns sprichwoertlich unter dem Hintern weggezogen, so ein Kaese! Wir haben den Grund nicht erfahren, warum der Markt schon beendet wurde. Vielleicht war es dem Kaese zu warm. ABER es lag nicht an unserer Planung, denn ganz viele andere Besucher schauten ziemlich konsterniert aus der Waesche. Beim Zuruecklaufen kam uns eine gestresste Familie mit Kinderwagen entgegen, die Mutter rief dass sie nicht so pressieren muessen, es gehe ja bis 1 Uhr… Ich habe sie nicht gewarnt, weil ich sie nicht um diese wertvolle Erfahrung der Enttaeuschung bringen wollte. Alkmaar waere sonst ganz huebsch gewesen, aber in dieser Hitze und diesem Gewuehl wollten wir uns das nicht antun. Dafuer schlug bei unseren sonst sehr ausdauernden Kindern im Auto die Ferien-Trinitaet des Schreckens zu: Hitze, Hunger und genervt sein. Es besserte sich erst, als wir im nahegelegenen Bergen an Zee in einem netten kleinen Beachrestaurant die besten Frites (voll Bio und so) der Ferien bekamen und dazu gab es typische Kroketten und Frikadellen.
An diesem etwas kleineren aber sehr schoenen Duenenstrand waren wir schon einmal und bekamen sogar netten Besuch von Spirgis (Liebe Gruesse an dieser Stelle an die Familie von Roman und Kerstin!), nachzulesen unter Amsterdam 11, Svea met Spirgis am Zee. Im kuehlen aber erfrischenden Wasser verabschiedete sich die Trinitaet vollends und wir genossen einen schoenen Strandtag. Am Eingang zum Strand hatte es eine Strandbibliothek wo man gratis Buecher ausleihen oder tauschen konnte. Da Papa seines gerade fertig gelesen hatte, konnte Mama ein neues nehmen, was fuer eine tolle Idee! Damit alle genung Schatten hatten, baute Mama ein ultimatives Strandzelt. Auf dem Meer drehte ein schneller Jetski seine Runden, Svea ist sich nun nicht mehr sicher ob sie einen Freund mit eigenem Pferd moechte oder einen Hollaender mit Jetski. Sie ueberlegt es sich noch. Zu Hause gabs ein feines Mama Znacht und zum letzten Mal fuer eine Weile gingen wir in den Albert Heijn einkaufen. Morgen ist schon unser letzter Ferientag, am Sonntag heisst es putzen und packen. Ach dabei haetten wir uns nun so richtig eingelebt.

Foto van de dag: (Strandzelt design by Cathy & De Meuron)

Citybeachfun

Fuer Svea stand heute morgen ein spezielles Programm auf der Tagesordnung: Linnaeushof Spielplatz, schiints der groesste Spielplatz von Holland. Mit Mama durfte sie nachschauen, ob es auch zutrifft. Und tatsaechlich liess er keine Wuensche offen: Autoscooter, Pedalofahren, Wasserspiele, Haengegleiter und vieles mehr wurde geboten. Natuerlich waere eine Spielkameradin super gewesen, aber Anouk zog es vor den Morgen skypend zu verbringen und Noel schlafend. So musste Mama als Sparring-Partnerin herhalten, was ihr ziemlich gut gelang. Papa machte unterdessen mit dem Velo! einen Ausflug in die Stadt. Leider hatte der Gamerladen noch zu und so machte er einen Stadtrundgang und deckte sich mit der (obligaten) Fahne des Ferienortes ein. Um die Ecke war die grosse St. Bavo Kirche, in guter alter Wendel Tradition musste dieses eindrueckliche Gebaeude natuerlich besichtigt werden. Auf der Orgel in St. Bavo haben schon Mozart und Haendel gespielt, Mozart mit zehn Jahren wohlgemerkt. Das beste fand Papa die Hondenslagerskapel, eine Kapelle die den Hundevertreibern von St. Bavo gewidmet ist. Spontan zuendete er im Gendenken an diese wackeren Maenner eine Kerze an. Nach einem verspaeteten Pfannkuchenzmittag, bei dem alle wieder vereint waren, gabe es eine Siesta und nachher ging es an den Strand nach Noordwejik. Ja Zandvoort waere zwar naeher aber dort ist es ein bizeli schoener. Welch ein Aufsteller als wir ankamen, auf die Liegestuehle mit Windschutz gab es wegen der fortgeschrittenen Zeit 60% Rabatt, ned schlecht! Da die Flut erst um Acht erwartet wurde, blieb noch genug Zeit fuer Svea und Papa, eine Sandburg mit Grachten zu bauen. Aber auch diese wurde nachher weggespuelt. Dank Wifi vom nahen Cafe wurden die vielen Restaurants vie Google Bewertung evaluiert, und so fanden wir in einer netten Pizzeria Platz, wir mussten nicht mal so lange warten (Cathy und Anouk warteten vorgestern in Haarlem in einer Beiz 1h auf das Essen..). Zum Sonnenuntergang ging es nach Hause, mit leicht ueberdrehten Kindern auf dem Ruecksitz. Uns wurde wieder neu bewusst, wie schoen es ist, sonst kein Auto mehr zu haben. Nene, es war alles noch im Rahmen. Mittlerweile ist schon Ruhe eingekehrt an der Johann de Wittlaan 27. Ferien scheinen manchmal anstrengend zu sein.

Fotos van de dag: (badass flag von Haarlem & best chapel ever)


Svea auf dem Spielplatz und Sunset at Noordweijk)


Leaving Nemo

Heute machten wir ein getrenntes Programm: Cathy und Anouk zog es mit den Velos „bedenklich“ und „unbequem“ nach Haarlem City auf Shopping Tour und die wackeren Forscher ins Nemo Science Center (Der Bruder des Technorama) nach Amsterdam. Vom Centraal Bahnhof war es noch ein rechtes Stueck zum Laufen, natuerlich erinnerte ich mich daran, als wir vor acht Jahren dieselbe Strecke mit Kinderwagen im stroemenden Regen zurueckgelegt hatten. Diesmal hatte es wenigstens nur Wind. Angekommen fanden wir einen ziemlichen Trubel von Besuchern vor (Warum geht ihr nicht an den Strand bei diesem Wetter?). Mit der Zeit konnten wir uns dann doch zu den verschiedenen Attraktionen durchschlagen. So erfuhren wir allerlei Wissenswertes ueber die Technik und unseren Koerper. Auch fanden wir heraus, das Noel sehr gut spiegelverkehrt zeichnen kann, er sollte Zahnarzt werden. Nein besser Kieferspezialist, gibt mehr Kohle. Nein ich werde mich jetzt nicht ueber die Kosten fuer eine medizinische Aufnahme aergern, wir sind in den Ferien. Hoffentlich geniesst Dr. Walder seinen Trip durch die USA auf seiner neuen Harley, sponsored by Wendels. Der Hit war ein grosses Rad an der Wand dass sich drehte, auf dem man laufend neue Muster legen konnte. Wer findet auf dem Tagesfoto Noels Muster? Nach Stauseebauen und Hebelkraft assen wir auf der fantastischen Terrasse des Nemo bei bester Aussicht auf die Stadt zu Mittag. Draussen hatte es auch noch einen Wasserspielplatz, den Svea ausgiebig nutzte. Danach (schlauer Papa) ging es einen kurzen Fussmarsch zum Bus statt den langen Weg zurueck. Wenn denn unsere OV Chipkaart auch fuer die Ueberlandbusse gegangen waere, dem war aber nicht so. „Wait for the City Bus“ sagte die aeusserst motivierte Busfahrerin. Also dann waiten wir halt. Aber jetzt mal seriously, jetzt haben die so ein klasse System mit der Chipkaart, die man zu Beginn und am Schluss einlesen muss. Sie koennen jeden Meter abrechnen, den du faehrst, und muessen nicht nur eine Hochrechnung machen wie in der Schweiz. Aber es ist nicht moeglich, in zwei verschiedenen Busfirmen mitzufahren. Die machen mich noch fertig, zuerst der Klaprozenweg und dann das! Der City Bus kam natuerlich nicht mehr und so liefen wir zur naechsten Metro. Waere es nicht schneller gewesen von Beginn an zum Bahnhof zu laufen? fragte Svea. Ja eigentlich schon, aber ja.. Ein Kompliment an meine Kinder, die nicht motzten auf dem Heimweg. Auf der Heimfahrt zickte noch unser GPS rum und fuehrte uns auf eine falsche Abfahrt, wir konnten der Ausfahrt Haarlem nur noch zuwinken. Vielleicht haetten wir es nicht so anschreien sollen, als die Spracherkennung nicht funktionierte. Bis die Maschinen die Weltherrschaft uebernehmen, dauert es wohl noch ein wenig.

Foto van de dag: (Fractals are love, fractals are life! Greetings to Mathelier Solothurn}

Ibiza

Es schien, das wir es heute wagen konnten, an den Strand zu gehen. Laut einem Tipp von einer Arbeitskollegin von Cathy soll Noordwejik noch ganz schoen sein. Und was fuer ein Zufall, es findet dort gerade das Ibiza Festival statt! Jetzt den passenden Soundtrack dazu anhoeren:
Sing along!
Also eigentlich ist es ja seltsam, dass wenn man so schoene und lange Straende hat, ein Ibiza Festival macht, als haette man nicht genug zu bieten… Aber ja seis drum! Svea freute sich schon auf die Pizzas, dann war sie doch ein wenig enttaeuscht als wir ihr erzaehlten, dass es um eine Insel ginge. Ein Vorteil war, dass es in Noordwejik einen gratis Parkplatz mit Shuttlebus gab. Fuer einen Tag am Meer laesst man hier gut und gerne einmal 10 bis 13 Euro Parkgebuehren liegen. Der Nachteil war, dass wir diesen Parkplatz nicht fanden, das GPS haette es vielleicht gewusst, aber die Parking Route lotste uns anderswo durch. So wurde es zwar teuer, aber wenigstens war es nicht mehr weit zum Laufen. Das Festival war nirgends zu sehen, bis wir auf einem Plakat lasen, dass es am WE war und nicht heute. In den Ferien geraten einem die Daten manchmal auch ein wenig durcheinander. Was solls, der Strand entschaedigte fuer alles, wirklich noice! Und endlich hatte es einmal richtige Wellen, was fuer ein Spass. Auf einer kleinen Erkundungstour entdeckten wir noch einen Intertoys, wo wir uns mit Frisbee, einem Bocciaspiel und einem Meerjungfrauen-Schwimmring eindeckten. So wurde es uns nie langweilig. Svea hielt es dann doch nicht solange in dem Ring aus und so paddelte Noel damit ueber die Wellen. (Was ist die maennliche Form von Meerjungfrau?) Zum Apero gab es Glace und Fish&Chips und zu Hause ein echtes Schwiizer Znacht: Aelpler-Macronen. Cathy hat einmal mehr alles in der Kueche gegeben, derweil Papa seine fast taegliche Entsandungstour mit dem Staubsauger durch das Haus machte. Es gefaellt uns wirklich sehr gut an der Johan de Wiitlaan 27, auch wenn bei den einen oder anderen schon ein wenig Heimweh aufkommt. So ist das halt mit den Bernern, zu Hause ist es fuer sie immer am schoensten.
(Jetzt waere sonst der Moment, das Lied auszuschalten, weil eben, es macht es noch weniger Sinn als am Anfang)

Foto van de dag: (Beach with WIFI)

Lazy Sunday

Das Wetter wollte auch heute nicht so recht, doch irgendwann schafften es doch noch alle aus dem Bett. Wir wollten uns die Spaarne-Muendung ansehen, die mit dem Nordzeekanal Amsterdam verbindet. Die Einzigen, die freude am nasskalten Regen hatten, waren die Kitesurfer, die es in Ijmudien in Scharen hatte. So machten wir statt einem Strandbad eine Duenenwanderung und fanden bei einem kleinen Leuchturm einen kleinen Unterstand. Wir konnten gerade beobachten, wie der grosse Frachter Proti mithilfe von Lotsen in den Hafen begleitet wurde. Mit uns lagen auch zwei Schiffspotter (das waere einmal eine Alternative zum Planespotting) auf der Lauer, die sich durch das Wetter nicht abbringen liessen. Die Laune unserer Kinder hielt sich ebenfalls bestens, obwohl der Weg zurueck zum Auto doch ziemlich weit war. Zu Hause machten wir alle eine ausfuehrliche Siesta, nach dem feinen Znacht von Cathy gab es ein familieninternes Schuetteli-Turnier. Der Fussballkasten war eine gute Investition unserer Tauschfamilie. Die Frauen gewannen zwei mal 10:7 und 10:9 und Svea und Anouk schlugen auch noch Papa und Mama. Es war sehr amuesant und ein gutes Frustrationstraining fuer unsere Kleinste, zum Glueck hat sie gewonnen. Ich muss sagen, dass ich heute seit langem wieder einmal kalt hatte, es fuehlte sich sehr seltsam an, wie ein Wink aus einer laengst vergessenen Zeit.

Fotos van de dag:

Haarlem City

Heute war das Wetter mal so richtig hollaendisch, und wir haben ein Nautphaenomen gesehen, dass sehr selten geworden ist: Regen. So entschieden wir, uns die neue Heimatstadt einmal anzusehen. Cathy und Svea haben schon einen Ausflug mit dem Velo dorthin gemacht, und so machten wir uns nun auch auf den Weg, aber mit dem Auto. Leider fanden wir das Parking beim Bahnhof nicht (Siehe auch das Buch von F.Seek: Das Bahnhofparking Haarlem und das Nessie, Mythen oder Wirklichkeit?) und mussten mit dem seehr teuren Raak Parking Vorlieb nehmen. Wir konnte uns nicht sehr gut orientieren, zum Glueck stand neben dem Lift eine Saeule mit einem Stadtplan. Darauf fanden wir die Touristinfo, die wir als naechstes Ziel anvisierten, um uns eine City Map zu besorgen (unsere Tauschfamilie hatte gerade keine vorraetig). Kurz darauf kam Anouk mit einem Plan in der Hand zurueck, neben der Saeule haette man nur den Hebel ziehen muessen, und voila ein Plan kommt unten raus.. Zum Glueck haben wir sie mitgenommen! Danach assen wir ein lustiges Zmittag in einer Dessertbar (Crepes, Suppe, Sandwich, Nachos …) und machten uns auf Erkundungstour. Noel, Svea und ich in Game-Shops und die Frauen in Modelaeden. Erfolgreich war aber nur die Gaming-Fraktion. Danach machten wir eine obligate Bootstour (schlimmer als Dordrecht 2017 kann es nicht werden) und siehe da, es war wirklich sehr schoen. Unsere beiden Teenies haben nicht sehr viel mitbekommen (Ferien sind ja so anstrengend), weil sie hauptsaechlich geschlafen haben. Dem Rest hat es aber sehr gefallen, Haarlem ist wirklich sehr schoen und koennte sogar Bruegge Konkurrenz machen. Vor allem ist es nicht so ueberlaufen wie Amsterdam, also es hatte schon viele Leute aber nicht zuviele. Auf der Fahrt haben wir erfahren, dass es frueher ueber 100 Brauereien in Haarlem gab, weil das Wasser der Spaarne so eine gute Qualitaet hatte. Na das ist mal ne Ansage! Heute ist die bekannteste Brauerei von Haarlem eine ehemalige Kirche (die wir, also die ganz Grossen) noch besuchen werden. Ich ueberlasse es jetzt den Theologen und Leuten vom Fach zu urteilen, ob eine Brauerei in einer Kirche einem auch Absolution verschaffen kann. Ich bin gespannt! Zu Hause gab es ein feines Znacht von Cathy und die mueden Fuesse brauchten viel Erholung. Wir sind auch nicht mehr die Juengsten!

Foto van de dag: (Der Kartenautomat)

Wettbewerb Aufloesung

Der wiederholte Aufruf zum Wettbewerb hat Wirkung gezeigt! Leider brachte die ueberwaeltigende Resonanz (1) keine richtige Loesung hervor. C.R (female) aus A. hat getippt: Wir haben den klaporzenweg gefunden, wir hatten noch einen Rabattcoupons der noch genau auf den Tag gueltig war, der Mann hat sich verrechnet oder Metro Einweihungspreis. Da das Pfannkuchenschiff nicht an der Metrolinie liegt und wir dem Personal eine allgemeine Intelligenz attestieren und wir auch keine Vouchers mehr hatten sind diese Loesungen leider nicht richtig.
Die Loesung ist:
Der Kapitaen des Schiffes ist nicht aufgetaucht! Der Chef des Schiffes versuchte verzweifelt ihn zu erreichen, er hat sich nachher bei allen Gaesten persoenlich entschuldigt und uns diesen grosszuegigen Rabatt angeboten. So hatten wir Pfannkuchen mit einer suboptimalen Aussicht (Ein Puff, ein Asylantendorf und eine Anlegestelle). Auf unsere Frage hin, ob der Kapitaen vielleicht verschlafen haber antwortete der Chef: ich weiss es nicht, aber er kann bald sehr lange schlafen…
Fuer C.R. aus A. gibt es aber einen tollen Ueberraschungs-Trostpreis!

Wettbewerb update

Aufgrund der grossen Resonanz des Wettbewerbs (0 Einsendungen) wird die Frist bis heute Abend verlaengert. Es sollte nun wieder moeglich sein (merci Roman) Kommentare zu verfassen. Dazu einfach auf den Titel im Beitrag klicken und nach unten scrollen.

Enten, Quallen und Werwoelfe

Ein wenig verspaetet Aufgrund technischer Umstellungen (Merci Roman fuers Updaten des Themes) und dem Blutmond, aber hier nun der Eintrag von Gestern! Kanu fahren im Bose Park, diese Tradition wollte Noel unbedingt aufleben lassen. Diesmal gingen wir von Beginn an mit dem Auto, nicht wie damals vor acht Jahren als Papa den Eindruck hatte, das koenne man locker zu Fuss machen. In einem 3er Frauen Kajak und einem Herren 2er Kanu ging es durch die Gewaesser des wirklich grossen Bose Park. Es gab ziemlich zu paddeln, wir waren am Ende ueber 1,25h unterwegs, aber es hat sich gelohnt! Es war sehr friedlich und entspannend, wenn nicht gerade eine 767 ueber uns hinweg donnerte (ueber einem Park wohlgemerkt, ja ich meine dich Fluglaermgruppe Hinterthurgau!). Dank den Navigationskuensten von Noel fanden wir auch sicher wieder zurueck. Danach brauchten alle einmal eine Siesta, da die Temperaturen sehr hoch waren fuhren fast alle nochmal an den Strand. Svea wurde diesmal von einer Quallennessel gestreift, aber sie hat das tapfer weggesteckt und war zehn Minuten spaeter schon wieder im Wasser. Laut der Quallenexpertin Cathy sei es kein gravierender Vorfall gewesen. In einem Strandcafe hatten wir vor, etwas zu Abend zu essen, da sich die Strandtraktoren schon alle verabschiedet hatten um sechs Uhr! Der Strand war noch voll Leute, auch einen Liegestuhl konnte man nicht mehr mieten. Ja da fehlte mir jetzt ein wenig der schweizerische Geschaeftssinn, aber anscheinend hatten sie schon genug verdient. Im Cafe warteten wir ein wenig lange auf unser Essen, aber Svea fand zum Glueck einen Kletterspielplatz und die Aussicht auf das Meer war ja auch ganz nett.
Der Jahrhundert Mond war ja in dieser Nacht angekuendigt. Und nein ich werde kein verpixeltes. duesteres Handyfoto hochladen! Zuerst sahen wir uns aber mit einem ganz praktischen Problem konfrontiert. Von wo aus sollten wir den Mond denn schauen gehen? Begeben sie sich auf eine Anhoehe, ja guter Witz in diesen Breitengraden! So kam uns die Idee, es genau umgekehrt zu machen, wir fahren in die Weite. Das weiteste Feld ohne Baueme in der Naehe ist der Flughafen. Dank unseren Aviatik-Fan Kenntnissen machten wir bald einmal einen Spotterplatz an der Piste 27 ausfindig, soagr mit einem Mac gegen Langeweile beim Warten. Als wir ankamen herrschte dort ziemlich Betrieb, es hatten wohl noch andere die Idee. Alles waere perfekt gewesen, nur den Mond sahen wir nicht. Cathy fragte Noel gefuehlte 30x wo er denn zu sehen sei. Und dann ploetzlich schob er sich hinter den Wolken hervor. Alle waren zufrieden und froh, dass sich Cathy nicht in einen Werwolf verwandelte.

Fotos van de dag:


Sun, fun and nothing to do

Gestern in der Heineken Experience hat ein Guide uns erklaert, dass sie ihre Gerste aus Frankreich beziehen, da es in Holland im Sommer fast immer regnet, nun ja ausser diesen Sommer. Sie seien sich das auch nicht gewohnt. Des weiteren hat er uns auch noch die Flagge von Amsterdam erklaert, die wie ihr vielleicht wisst drei Andreaskreuze enthaelt:

Die drei Kreuze stehen fuer die drei Gefahren denen Amsterdam frueher ausgesetzt war: Feuer, Wasser und die Pest. Heute habe man diese weitgehenst im Griff, es lauern aber drei neue Risiken in der Stadt: Trams, Taxifahrer und Touristen auf Velos! Da wir weder eine Gefahr darstellen und den aussergewoenlichen Sommer geniessen wollten, machten wir uns wieder auf an den Strand. Eine richtige Abkuehlung war das Meer aber nicht mehr, aber wenigstens brannten einem im Wasser die Fuesse nicht. Von Quallen blieben wir heute auch verschont, Anouk geht es uebrigens schon wieder recht gut. Tja die Quallen sind wohl der Beweis, dass man auch ohne Hirn relativ lange ueberleben kann. Svea, Noel und ich waren mit Sandburgen bauen beschaeftigt, spaeter mussten wir einen Schutzwall vor der Flut fuer Mama errichten, dass sie ihren Liegestuhl nicht schon wieder umplatzieren musste. Neben uns hatte jemand sein ganzes Strandgepaeck mit Decke und allem in den Sand gelegt, sich den ganzen Tag aber nicht mehr blicken lassen. Jeder der daran vorbeilief, zog die Decke immer ein paar Meter weiter nach oben. So wurde verhindert, dass sie nicht von den Wellen fortgetragen wurde. Wir hoffen sind sie am Abend noch aufgetaucht, sonst wohl nach England abgedriftet. Zu Hause versuchte ich mich mit Grillen, also eigentlich hiess es im Inserat gross BBQ vorhanden, aber das war etwa soviel Wert wie Meersicht bei Helvetic Tours. So besorgten wir im Albert einen Einweggrill, auch wenn ich dadurch ein paar Grillsterne verloren habe, kriegte ich es doch noch hin. Als Bonus habe ich die gesamte Nachbarschaft eingeraeuchert. Wenn jetzt alle ihre Fenster geoeffnet haetten wegen den warmen Temperaturen waere das ziemlich doof gewesen. Johannes hat mir geschrieben, dass er unseren Grill zu Hause super fand und ein leckeres Znacht darauf gemacht habe. Vielleicht ruesten sie dann hier doch mal noch auf, wer weiss.

Foto van den dag (Der nicht mehr ganz so Profi Grill Meister)

Pfannkuchen, Fanmarsch und Heineken

Ja auch in Amsterdam gibt es ein Pfannkuchenboot, das wussten unsere Kinder noch vom letzten Mal. Das liessen wir uns natuerlich nicht entgehen! Besser gesagt, erfahren denn wir hatten geplant mit dem Bus dorthin zu gelangen. Es gibt eine sehr gute App 9292 (fragt mich nicht warum es sie so heisst) wo man die Routen speichern kann, weil wir ja nicht immer online sind. Soweit so gut, leider haben es die sonst eigentlich recht begabten Hollaender fertig gebracht, mehrere Haltestellen mit demselben Namen zu benennen: Den Klaprozenweg gibt es mehrmals! Seriously? Nicht etwa nebeneinander wie jetzt vielleicht der einte oder die andere denkt, nein sondern 1 km auseinander. Somit stolperten wir eine Weile im Chruut herum, bis wir dann das Pfannkuchenschiff doch noch fanden (Alte Jungschar Gelaende Navigation sei dank!) Das Pfannkuchenschiff war fast dasselbe wie letztes Mal (siehe Rotterdam 25.7.17 Pfannkuchen und Kokosnuss), aber nicht ganz…

Dazu ein Wettbewerb! Der Gewinner bekommt einen ultimativen Heineken Original Beer floating Pen!


Hier kommt die Frage:
Warum mussten wir statt dem regulaeren Preis von 18 Euro pro Person nur 5 Euro bezahlen?
Schickt eure Antworten bis morgen Abend 21:00 per WhatsApp oder in den Kommentaren.

Danach ging es mit der Faehre zum Hauptbahnhof weiter, die wohl von Anfang an die bessere Wahl gewesen waere. Also echt seriously nochmals wegen dem Klaprozenweg, wir haben auch nur einen Baerengraben oder einen Limmatquai, kann doch nicht so schwer sein!! Aber ja, ich habe mich jetzt wieder beruhigt. Beim Bahnhof mussten wir in der Apotheke mit sehr netter Bedienung ein Salbe und Medis fuer Anouk besorgen, sie wurde wohl im Meer von einer Qualle gestreift / gebissen. Fragt am Besten Cathy, sie ist seit gestern abend Quallenexpertin. Aber es sieht nicht so schlimm aus, nur nervig. Es haette auch noch Drogentests fuer 15 Euro gehabt, ich habe es versauemt einen Klassensatz fuer das neue Schuljahr einzukaufen. Nach den obligaten Fotos bei I Amsterdam gingen Noel, Anouk und ich in die Heineken Experience. Danke fuer die Erfindung des Timetickets, wir waeren bei 30 Grad noch lange in der Schlange gestanden. Es hat sehr Spass gemacht, nicht sehr tiefgruendig aber cool gemacht. Leider durfte nur Papa ein richtiges Bier am Ende probieren (sehr streng hier, mmhm). Cathy und Svea gingen derweil auf Shopping tour, das heisst zuerst gerieten sie in den Fanmarsch von Sturm Graz und standen zwischen berittener Polizei, Panzerwagen und Ajax Fans Fussballfans yeee. Es war keine sehr friedliche Stimmung und sie hinterliessen Berge von Abfall. Gott ist einfach OVAL, punkt fertig. Aber sie kamen heil wieder raus und mit der erst kuerzlich eingeweihten Metro gings nach Hause. Etwas beschaeftigt mich noch, also warum koennen sie ihren Haltestellen nicht verschiedene Namen geben, WARUM?

Foto van den dag: (Bereit zum Entern!)

Action at the beach

Dusel a la Wendels: wir haben herausgefunden, warum wir die Einfahrt ins Park and Ride nicht gefunden haben: Die U-Bahn Linie ist erst seit letzten Samstag geoeffnet! Ich habe mich noch gefragt, warum soviele Filmli und Fotos waehrend der Fahrt machen.. Fuer 3,1 Milliarden will man schliesslich auch was bekommen! Zum Glueck haben sind sie extra auf unseren Haustausch fertig geworden und haben so ein mittleres Drama verhindert!
Unsere Gaeste fuehlen sich uebrigens in Lyss auch sehr wohl, Cathys Papa hat sie an der Tankstelle getroffen, was fuer ein Zufall! Er hat sie angesprochen und gefragt, wo sie wohnen, soviele Hollaender gibt es in Lyss wohl nicht. Sie fanden es auf jeden Fall sehr amuesant.
Nachdem wir auch Noel aus dem Bett gebracht hatten packten wir fuer den Strand. Auf dem Hinweg deckten wir uns noch im HEMA mit Schaufeln, einer Luftmatratze, Drachen und einer Pumpe ein. Noels und mein Lieblingshobby ist es in Zandvoort den richtigen Essenstraktor zu erwischen, die den ganzen Tag den Strand auf und ab fahren. Zum Schluss haben wir uns dann doch wieder fuer den ersten (Fisch) entschieden. Nun gaebe es nicht mehr wirklich viel ueber den Strandtag zu erzaehlen ausser dass Anouk und Noel auf dem Banana Boat waren (was Cathy und ich uns nie getraut haben) und das ploetzlich ein Hubschrauber ueber uns Runden drehte. Dann tauchten noch zwei Schiffe der Kuestenwache auf und saemtliche Strand-Brigaden Boote fuhren ans uns vorbei. Ziemlich viel Action fuer einen normalen Sommertag. Das ganze Spektakel dauerte ca. 30 min. Zu Hause (sozusagen) fanden wir heraus, dass sie ein vermisstes fuenf jaehriges Maedchen gesucht haben.

News auf Nederlands

Eigentlich auch beruhigend zu wissen, dass sie hier auf Zack sind, und nein wir lassen jetzt Svea nicht alleine um den Helikopter noch einmal zu sehen. Nach einem feinen Znacht von Cathy waren alle ausser sie und Svea ziemlich muede. So machten sich die zwei Frauen auf eine Radtour auf in die Stadt, ich habe sogar ein Kindervelo Status rostig zum Laufen gebracht. Auf ihrer Tour fanden sie viel Sehenswertes, das wir uns bald zusammen anschauen werden. Zum Schlummertrunk habe ich mir ein Craft Beer von Haarlem genehmigt, na ja, sie koennen ja nicht in allem gut sein.

Foto van de dag (Sveas Velotour)

Anouk has joined the game

Holland, das Veloland schlechthin! Leider koennen die Velos nicht wirklich mithalten mit den guten Velowegen, unserer bescheidenen Erfahrung nach verhaelt sich das umgekehrt proportional zur Schweiz. Absolut traumhafte Verhaeltnisse, aber keine anstaendigen Velos. Zur Auswahl standen mri am Morgen zum Broetchen holen ein Cargo Bike Status broken (dabei hat sich Cathy so darauf gefreut) und ein Damenvelo Status eigenes Risiko. Ich waehlte zweites und war froh, dass es nicht weit weg war bis zum naechsten Laden, aeh Winkel. Nach der ersten Ration Chocomel gingen wir einkaufen wobei Svea und ich nach dem System find and Seek vorgingen. Haettet ihr die Gemuese Boiullon Wuerfel bei den Suppen gesucht? Ich nicht. Das Highlight war ein Hagelslag Automat zum selber mixen, nach zwei Portionen war mal gut fuer den Anfang.
Unser naechster Tagespunkt war Anouk am Bahnhof in Amsterdam abholen. Zum Glueck gibt es ja eine neue Metro Linie Nord – Sued, perfekt fuer uns.
sehr spannende Entstehung
Als wir ankamen sahen wir das schoene neue Park and Ride, aber keine Einfahrt. Nach ein paar Ehrenrunden fanden wir dann doch noch einen Parkplatz in der Naehe und nach einem Kampf mit dem Ticketautomaten sassen wir im Zug. Bei Amsterdam Centraal wollten wir alle Anouk in Empfang nehmen, aber man kann nur auf die Geleise wenn man ein Ticket hat.. So ging ich etwas mit den Kindern essen und Cathy loeste einmal Sloterdjeik (oder so) fuer 3 Euro 20. Sie waere sowieso viel zu nervoes gewesen etwas zu essen. Aber schon bald kam Anouk um die Ecke und das Willkommen und Hallo war gross. Bei der anschliessenden Autofahrt brauchten wir kein Radio, ANOUK FM lief pausenlos, aber sie hat uns natuerlich gefehlt. Nach Umziehen und Auspacken fuhren wir an den Strand, denn Svea wollte schiints noch baden. Das Wasser war sehr warm, eher Sued- als Nordsee. Ein bisschen viele Quallen fuer Mamas Geschmack, so blieb sie lieber in sicherer Entfernung liegen und quetschte wohl Anouk ueber Details aus. Beim Heimfahren und anschliessenden Entsanden waren alle ziemlich muede und so gab es ziemlich bald einmal Nachtruhe.

Foto van de dag (endlich wieder vereint):

On the fly..

Ein wenig verspaetet, aber der Blog gibt doch noch ein Comeback (Wir hatten zuerst mit technischen Schwierigkeiten zu kaempfen). Nach 2011 in Zaandam und letztes Jahr in Rotterdam machen wir uns zur Abwechslung einmal auf nach.. Holland! Wer haette das gedacht! Wir haben eine nette Familie in Haarlem (ja der Stadtteil in New York wurde nach diesem Haarlem benannt) gefunden und den Tausch schon im November abgemacht. So freuen wir uns also schon eine Weile darauf. Michu fuhr uns netterweise zum Bahnhof und von dort ging es weiter zum Euroairport (Ja am ZRH waere man von Lyss aus schneller, Sache gits..). Trotz der langen Schlange am Bag Drop hatten wir noch genuegend Zeit. Noel gab Svea eine Einfuehrung in Aviatik und so ging die Zeit auch rum. Easy Jet machte seinem Namen alle Ehre, es war sehr angenehm und gemuetlich und wir kamen sogar 15 min zu frueh an. Wir das heisst alle ausser Anouk, sie war noch bei Fredi und kam dann am Montag nach. Unser Mietauto haben wir auch bekommen, leider kein 4×4 wie versprochen, wie sollen wir nun die Berge raufkommen? Das klaeren wir spaeter.
Wir fanden dank unserem GPS das Haus auf Anhieb, sehr nett und sauber. Ziemlich ruhig gelegen. Uns gefiel es sofort, Schraenke aufmachen ist nicht unbedingt zu empfehlen aber sonst passt alles. Es hat sogar zwei Hasen die Svea sofort ins Herz schloss. Piet und Ben. Das Beste am Haus ist (nein nicht der TV, nicht mal HD, welches Jahr haben sie hier?), dass es 15 min vom Strand weg ist, und so gingen wir dort Znacht essen. Svea wollte unbedingt noch ins Wasser, big drama. Muede aber zufrieden schliefen wir ein, und morgen sind es dann wirklich Familienferien!

Foto van de dag: