Nach einer ruhigen Nacht in fremden Betten ging es zuerst auf Einkaufstour. Unser GPS (ich freunde mich mit ihm schon noch an..) fand sogar das Carrefour. Auf dem Weg dorthin fuhren wir um das Zentrum von Brügge herum. Auf dem Kanal konnten wir klapp- und drehbare Brücken beobachten, die Platz für die Schiffe machten mussten. Noël wäre gerne ausgestiegen, aber eben. Der Vorfreude auf den grossen Indoorspielplatz im Carrefour konnte ihn trösten. Beim Einkaufen brauchten wir etwas lange, bis wir alles gefunden hatten. In der Tiefkühlabteilung (nicht abgetrennt vom Rest) sind wir fast erfrohren, jetzt schnallte ich auch, warum die Verkäuferinnen Faserpelze trugen. Am Nami fuhren wir mit dem Zug nach Blankenberge. Leider hatte Papa den Fahrplan falsch gelesen (nicht beim Zondag geschaut) und so war es seeehr knapp, die Zubegleiterin hielt extra für uns den IC noch auf, sehr nett! Das Ticket für die 15 minütige Fahrt kostete 2,20 Fr. Seltsam das die belgische Staatsbahn nur halbsoviele Leute transportiert wie die SBB, obwohl das Netz noch grösser ist. Vielleicht weil ihr Chef keine Millionen verdient? Am Meer angekommen und umgezogen startete das traditionelle erste Rennen in die Wellen, angeführt von Anouk und Noël, dahinter Papa und Mama (mit aerodynamischem Handicap) am Schluss. Danach ging jeder seinen obligaten Aufgaben nach, Mama im Liegestuhl, Kinder und Papa am Burgen bauen, als wären wir nie weggewesen. Nach dem Autodrom (musste sein) machten wir uns auf den Heimweg. Beim Bhf kauften wir Buskarten. Schliesslich halten 2 min von unserem Haus nicht weniger als 6 Linien. Und ehrlich gesagt wäre ich froh gewesen, ich hätte an diesem Abend schon gewusst welche, weil das Heimlaufen doch sehr ermüdend war, mit all dem Strandgepäck und hungrigen Kindern im Schlepptau.
Meer sehen
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