Diamonds are Anouk’s best friends!

Antwerpen, Hauptumschlagsort aller Diamanten der Welt. Schiints werden 8% des belgischen BIP hier umgesetzt. Grund genug, den Weg unter die Räder zu nehmen. In der City angekommen, wurde unser Diesel langsam knapp, kein Problem, GPS sei dank, das findet uns sofort eine Tankstelle. Denkste! Zuerst wars eine Renault Garage, danach Henry’s Sofa Laden. Ich sah uns schon mitten auf einer Kreuzung unser Auto wegschieben, umgeben von hupenden Autos und bimmelnden Trams. Auf den letzten Metern fanden wir dann doch noch eine, knapp knapp. Nach all dem Stress besuchten wir das Diamantenmuseum, sehr eindrucksvoll. Noël sagte, dass man sicher am Schluss einen Diamant bekommt. Ich wollte ihm mal seinen kindlichen Glauben nicht nehmen und sagte diplomatisch: Vielleicht. Anouks Augen veränderten sich immer wie mehr in Richtung Brilliant-Schliff, wehe demjenigen, der sie mal heiratet. Der muss ein grosses Porte-monnaie haben! Noël schaute am liebsten dem Diamantschleifer zu, er war so fasziniert, dass er jetzt auch Diamantenschleifer werden will. Cathy sagte zum Glück, dass ihr Diamanten nicht so gefallen, das beruhigte mich sehr. Am Ende konnte man noch ein PC-Game machen, und dann bekam man einen Code, der an der Kasse abgegeben werden musste. Und siehe da, die Kinder bekamen einen (Industrie-) Diamanten! Noël war im 7. Himmel, er hat ihn wahrscheinlich jetzt noch unter dem Kopfkissen. Da wir gerade in Stimmung waren, liefen wir durch Antwerpens berühmtes Diamantenviertel. Alles dreht sich dort um die glitzernden Steinchen, von der Bearbeitung bis zum Verkauf an den 4 Börsen. Von zahlreichen Security-Leuten und Polizisten beäugt liefen wir hindurch. Wir fühlten uns ein wenig underdressed. Interessant ist, dass der Diamantenhandel v.a. von jüdischen Geschäftsleuten geführt wird. Geschäfte werden heute noch per Handschlag besiegelt. Anouk brachte man nicht mehr von den Schaufenstern weg, schwer enttäuscht das Papa ihr nichts kaufte zogen wir weiter und machten noch eine kleine Rundfahrt durch die Stadt (übrigens sonst nicht sehr sehenswert). Auf dem Heimweg traute Papa dem GPS nicht mehr, obwohl es die richtige Route angezeigt hätte. Zusätzlich irritiert durch folgendes Schild dauerte die Fahrt noch ein wenig länger. Mal ehrlich, habt ihr das schon einmal gesehen? Bin gespannt auf eure Vorschläge, was es denn bedeuten könnte (EU – like sozusagen)

3 Kommentare zu „Diamonds are Anouk’s best friends!

  1. Christa

    und hier die Fachkundige Erklaerung zum Strassenschild C24b (dein Schild): C24b : verboden toegang voor bestuurders van voertuigen die de gevaarlijke ontvlambare of ontplofbare stoffen, bepaald door de voor vervoer van gevaarlijke goederen bevoegde Ministers, vervoeren.

    Uebersetzt heisst das: C24b: verbotener Zugang für die Treiber der Träger, die die gefährlichen inflamable oder explosiven Waren transportieren, vereinbart von den Ministern kompetent für Transport der gefährlichen Waren.

    isch doch voll easy oder? 🙂

  2. Nicole

    Wird wohl stimmen. Mein Vorschlag wäre: Anouk hat Feuer gefangen auf Diamanten:). Papa muss sofort umdrehen und Diamanten per Handschlag und Euro kaufen!

    Gruss

  3. Nicole

    Kann dann bestimmt eine Diamantschleifscheibe auftreiben zum nachschleifen der vielen Diamanten von Anouk 🙂

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