10:30 Eintreffen der Schweizer Delegation auf dem feindlichen Terrain, requirierung von 2 Liegestühlen und einem Sonnenschirm, bezahlen des Schutzgeldes an die örtliche Strandmafia. Einnehmen der gewohnten Positionen (Cathy Liegestuhl, Kinder und Papa am Burgen bauen). Erstellen des ersten Auslaufsbeckens. Feststellen das die Werkzeuge für das geplante Vorhaben nicht genügen. Einkauf von zwei Stahlstaufeln mit Holzgriff.
11:00 Ausbau des ersten und zweiten Schutzwalls, Abflüsse rechts und links erstellt. Die Ebbe hat ihren Tiefststand erreicht, es bleiben also noch 6 lange Stunden bis zum Showdown. Kinder wünschen einen Pool, wird mit den neuen Schaufeln im Nu erstellt. Leider lässt sich eine permanente Wasserversorgung noch nicht bewerkstelligen. Das Pool wird in ein Schlammbad umfunktioniert. Der Belfried wird errichtet. Zeit zum Zmittagessen.
12:15 Nach der Nahrungsaufnahme wird die Schweizerfahne feierlich auf dem Belfried gehiesst! Eine Festung mitten in Europa. Ein zweites Becken wird in Angriff genommen und auf Anouk’s Wunsch ein zeiter Zufluss für das Pool konstruiert. Danach gehen alle Eidgenossen ins Wasser baden.
13:00 Erste Angriffe auf unsere Festung! Zwei Wälle sind eingedrückt und das Pool ist von Wallonischen Seperatisten besetzt! Nach mehrmaligem zureden ziehen sie kampflos ab ohne sich zu entschuldigen. Noel’s böses Gesicht hat Eindruck gemacht. Mittlerweile ist ein flämischer Minigodzilla neben der Burg in Stellung gegangen. Er zertrampelt einen Zuflusskanal. Wegen der visuellen Erscheinung seiner weiblichen Fürsorgerin wird er gedultet.
14:00 Angriffe aus der Luft! Möven klauen das Brot des flämischen Minigodzillas, durch eine heroische Tat von Papa (schliessen der Lunchbox) werden weitere Attacken verhindert. Kaum Anerkennung durch die visuell ansprechende Fürsorgerin.
15:00 nach der Zvieripause sind weitere Teile von französischen Terroristinnen beschädigt worden. Sie ziehen sofort mit einem schiefen Lächeln ab, ausführliche Reperaturarbeiten. Ein flämischer Arbeiter wird rekrutiert, Noel wirft mit ihm aber nur Sandklumpen in den Pool, was nicht gerade förderlich ist. Die Türmchen die Anouk liebevoll gestaltet hat werden Opfer ihrer Angriffe. Anouk ist danach bei Mama auf dem Liegestuhl.
17:00 Eine permanente Wache wird eingeteilt. Noel desertiert nach 2 Minuten in ein anders Loch und Anouk geht ins Meer baden. Die visuell ansprechende Fürsorgerin des flämischen Minigodzillas ist ohne auf Wiedersehen zu sagen verschwunden. Sie ist leider schon aus der Reichweite um ihr Sandklumpen nachzuwerfen. Wenigstens wird jetzt der Zuflusskanal nicht mehr beschädigt. portugisische Roma – Splittergruppen stehlen zwei mal unsere Fahne. Sie wird mittels klugem taktischen Vorgehen (Mutter bringt sie wieder zurück) wiedergeholt. Die Wache (Papa) sitzt nun neben der Fahne, bewaffnet mit einer Stahlschaufel mit Holzgriff. Keine weiteren Vorkommnisse mehr.
18:30 Die Flut kommt, das Pool ist voll Wasser, alles funktioniert! Die pure Glückseligkeit!
18:31 Der Sieg ist unser!
18:45 Die Flut hat die Burg überdeckt, wir ziehen ab.
Das klingt nach einem tollen Strandtag! Wir waren gestern in Spiez. Haben dort ein Motorboot gekapert und raus auf den Thunersee. Der erste Teil (Hafen) gehört ja Anouk, weil er Wendelsee heisst. Die Kinder durften selber das Boot fahren, das war ein Spass. Dann sind wir noch in die Badi in Spiez gegangen. Das tollste dort war: Lea kann jetzt schwimmen! Wir haben uns geweigert ihr Flügeli anzuziehen, da hat sie vor Wut schwimmen gelernt! Kim denkt ja sie kann schon schwimmen (Hundestil). Sie sprang dafür kopfvoran ins Wasser, immer wieder. Es war also rundum ein toller Tag. Bis bald
Nicole
Hallo Nicole
Ich gratuliere Lea für ihren grossen Mut! Echt super!!! Noel meinte, ihm reiche der Hundeschwimmstil auch, schliesslich sei er ja ein Hund…Er will momentan mit Wuffi angesprochen werden. Anouk ist jetzt Fan von K3. ist so ne belgische Musical-Prinzessinen-Band, weiss auch nicht so recht was sie genau sind. Wär sicher auch was für Lea. Ja und Dave kann den Kids bereits vom flämischen ins Deutsche übersetzen…uns wird diese lustige Sprache fehlen.Vor allem haben wir uns daran gewöhnt, dass man uns nicht versteht…(haben in den 2 Wochen keine einzigen Schweizer gesehen).Ja und morgen beginnt das grosse Putzen und packen…(ist der Nachteil von so einem grossen Haus mit so vielen Spielsachen zum Verräumen). Was macht ihr am 1. August? Wir werden wohl so gegen Abend zu hause sein. Bis gli, Cathy
Hallo
Am 1. August gehen wir am Nami an das Worbenfest und am Abend essen wir mit Deinen Eltern. Dann wissen wir noch nicht so genau. Kim will nicht zu nahe an das grosse Feuerwerk (sie hat auch Angst zur Zeit). Vielleicht noch Laternenumzug in Lyss, aber noch ist nichts sicher. Wir schauen mal wie es so kommt. Haben schon mal Ohropax für Kim besorgt. Gute Nacht Nicole
dann wissen wir ja jetzt wo es etwas zu essen gäbe, falls wir früh dran wären….Ist Kim auch so aufgeregt, dass die Schule bald anfängt? Anouk ist schon fast unaustehlich. Aber wenigstens freut sie sich jetzt darauf. Und das nur, weil Dave in der 1. Lektion dabei sein darf!Sie ist ja so erleichtert. Schöne Tag, Cathy
Nein, bei Kim geht es noch. Wir reden auch noch nicht so viel darüber, weil ja noch Ferien sind. Aber ich glaube sie freut sich auch, ist aber noch ein wenig unsicher. Sie ist immer etwas schwer einzuschätzen unsere Kimi. Sie ist sensibler als man denkt…. Bin dann gespannt wie sie sich schlägt. Waren heute Minigolf spielen. Wollten zuerst aufschreiben, aber das hat die Beiden (besonders Lea) zu sehr aufgeregt. Haben dann halt den Zettel fortgeschmissen. Also, vielleicht bis morgen! Muntsch
… bezahlen des Schutzgeldes an die örtliche Strandmafia
Wegen der visuellen Erscheinung seiner weiblichen Fürsorgerin wird er gedultet.
Die Wache (Papa) sitzt nun neben der Fahne, bewaffnet mit einer Stahlschaufel mit Holzgriff. Keine weiteren Vorkommnisse mehr.
That’s hilarious! Es fiel mir kein besserer deutscher Ausdruck ein. Tja, leider müssen wir nun wieder bis zu den nächsten Ferien warten, bis Daves Reiseberichte wieder erscheinen. Wer weiss, vielleicht wechselst er ja in den Reisejournalismus und begründet mit seiner Schreibe einen neuen Stil 😉