Nach einem faulen Morgen beschlossen wir, trotz des unsicheren Wetters, noch etwas zu unternehmen. So besuchten wir das Freilichtmuseum des Atlantikwalls in der Nähe von Oostende. Das war sehr eindrucksvoll und spannend, in den Bunkern haben sie möglichst echte Szenen nachgestellt, es stank auch noch so richtig nach Militär, und z.T. nicht vorstellbar, wie man dort so eng hätte leben können. Viele interessante Details gab es zu entdecken, z.B. das die meisten Flak Geschütze von Oerlikon! kamen oder das es zum Znacht für jeden 5 Zigis als Dessert gab. Sogar Noël fand es sehr interessant und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen während 1,5h. Anouk musste ich im Crashkurs den 1. und 2. Weltkrieg erklären, sie war jedenfalls zufrieden, dass diejenigen die angefangen am Schluss auch verloren haben. Per Audioguide erfuhr man vieles über die verschiedenen Anlagen. Die unterirdischen Gänge glichen einem Labyrinth. Zum Glück war alles gut ausgeschildert. So fanden wir nach einer eindrucksvollen Geschichtslektion wieder in die Gegenwart zurück, Noël war froh, dass wir auf keine Miene gestanden waren.
Zwischen Flak und Bunkern
Schreibe eine Antwort