London Day 1

London’s calling! Trotz detaillierter und vorausschauender Planung weckte Papa die ganze Familie eine Stunde zu früh, weil er ein Durcheinander mit den Abfahrtszeiten bekommen hatte. Leider merkte er es erst am Bahnhof, zum Glück hatte Cathy in der Nähe ein Starbucks entdeckt in dem die Wartezeit überbrückt werden konnte. Pünktlich fuhr der Virgintrain Voyager los und legte die 288km in gut einer Stunde und 40 Minuten zurück, chame nüüt säge gell! In London Euston angekommen gings nach dem Gepäck abladen ins Parcel Yards Pub (ja Klischée) zum Zmittag. Dieses wurde von Noël und Papa im Frühling schon getestet und für gut befunden. Mit der Tube erreichten wir das Natural History Museum, vielleicht bekannt aus Nachts im Musuem 2. Es war/ist riesig! Einem Teil der Familie war es nach einer Stunde zu heiss und zu überlaufen, sie konnten sich im angrenzenden Park erholen. Derweil schauten Anouk und Papa die wichtigsten Exponate im Schnelldurchlauf asiatischer Art an. Anouk hatte es besonders die Aurora Diamanten-Sammlung angetan: Alle bekannten Farbschattierungen die Diamenten annehmen können in einer Pyramide angeordnet. Es hätte noch viel zu sehen gegeben, wir kommen hoffentlich wieder einmal her.

Unser Hotel hatte zwar drei Sterne, aber dank der Klimaanlage im Zimmer hätte es mindestens fünf verdient gehabt, was für eine Erlösung nach dem Summer in the City. Sehr saubere und für Londoner Verhältnisse grosszügige Zimmer. Die Teenies hatten ihr Eigenes, wie die Grossen. Danach ging es mit dem Bus, natürlich oben und zuvorderst zur Paddington Station, das war Sveas vorläufiges Ferienhighlight, Bus fahren. Während die Frauen den Paddington Shop leerkauften beobachteten die Männer das Treiben in der Bahnhofshalle. Sehr amüsant war der Infostand mit den Abfahrtstafeln. Erst 10min vor der Abfahrt steht, auf welches Gleis man muss, die hetzenden Briten zu beobachten war ein Schauspiel für sich, aber sehr gesittet das Ganze. Der Ansager am Infostand liebte seinen Job und gab laufend Updates, welches Gleis jetzt dann gerade bekannt gegeben wird. Beim Leicester Square genossen wir anschliessend ein Burger und Frites Znacht (empfohlen von einem Online-Kollegen von Noël aus Liverpool) im Five Guys. Es war sehr lecker, nur bekamen wir eine extra riesen Portion Frites dazu, nächstes Mal sind wir schlauer. Im Lego – Shop wurden alle sofort wieder Kinder, als sie durch die Türe gingen. Die ausgestellten Modelle waren echt der Hammer. Eine nachgebaute U-Bahn die sogar eine Sitzgelegenheit hatte und vieles mehr. Ein Grossteil des Feriengeldes haben wurde dort liegengelassen. Da waren wir im M&M’s Shop vis à vis geradezu geizig. Interessant übrigens, das amerikanische Schokobons in London als „britische“ Errungenschaft verkauft werden. Nach der nächtlichen Heimfahrt mit der Tube krochen alle müde aber zufrieden in ihr kühles, kuschliges Bett. Zwischendurch von Sirenengeheul geweckt träumte Svea wohl von ihrem eigenen roten Bus, gesteuert von Paddington persönlich.

Welche Farbe nochmal?
the best View!
Vollmond in London

Ein Kommentar zu „London Day 1

  1. Christa

    Five Guys … musste lachen. Chrigel wollte da auch unbedingt hin, weil er so gut sei. Leider habens die Kanadier damals nicht geschafft. … auf Grund eures Berichts wäre es jedoch nochmals ein Besuch wert.

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