Wir haben uns zum ersten Mal getraut, mit dem Küstentram zu fahren. Die längste Strassenbahn der Welt, die alle Küstenorte in Belgien verbindet. Die Fahrpreise waren auch okay, wenn auch das Ticketsystem sehr umständlich ist: Anouk bekam ein Ticket hin und zurück. Cathy und ich je eines für die Hinfahrt. Dann nochmals zwei für zurück, die man dann entwerten musste. Beim Stempelautomat musste zusätzlich noch einmal die Anzahl Zonen angegeben werden. Fast so kompliziert wie die Verkehrsbetriebe Biel. Das Trassée der Bahn hat allerdings seine besten Tage schon hinter sich, zwischendurch hatte ich Angst, der Waggon springe aus der Schiene… In Zeebrugge sind wir eine Station zu weit gefahren, was aber nichts ausmachte, da wir die spektakulären Ziehbrücken sonst nicht gesehen hätten. Bei einem griechischen Restaurant assen wir zu Mittag. Ich habe den Eindruck, dass sich alle heimlich fragen, woher wir wohl kommen mögen. Französisch fragen und nachher dieser seltsame Dialekt. Übrigens, Els, die Frau von Corneel hatte in der Schweiz einen ziemlichen Schock. Sprachlich sonst sehr gewandt, hat sie angenommen, dass sie die Schweizer sofort verstehe. Beim ersten Mal im Bistro in Lyss hat sie dann aber kein Wort verstanden (umägäh gilt!) und fragte mich entsetzt am Telefon, was denn das für eine Sprache sei? Tja gäll, Bärndütsch äbä, aber s’chunnt eifach!! Wir machten anschliessend eine Hafenrundfahrt. Die riesigen Container- Anlagen, Fracht und Fährschiffe waren sehr eindrucksvoll. Da kamen wir alle nicht mehr aus dem Staunen heraus. Noel wollte sofort als Matrose anheuern. Leider gab es ausser am Anfang (mit romantischem Mövengekeife untermalt) keine weiteren Kommentare, was ich sehr schade fand. So einiges hätte mich noch genauer interessiert. Wenigstens fragte Anouk einem keine Löcher in den Bauch wie sonst. Am Abend machten wir noch einen Spaziergang am Meer. Selbst die Betonwüste sah im Abendlicht ein wenig freundlicher aus, und ehrlich gesagt, ist das Meer ja eigentlich überall schön.
FOTOS uploaden! 😉 Blogeinträge sind interessant und lustig zu lesen … Xenia … „Jetz wirds gfürchig!“
Scheiss Brügge, aber zum Glück nicht für euch. Ich hoffe, es wird zur Zeit keinen Film mit einem Liliputaner (entschuldige, natürlich einem Kleinwüchsigen) gedreht, der sich mit Stierhormone und „einer schönen Frau“ vergnügt.
Leider habe ich noch eine schlechte Nachricht für dich Dave: Das Album vom Urgestein der Schweiz hat Verspätung. Die CD wird erst im Frühjahr zu erwarten sein. Nsja, Im Frühjahr blühen die Krokuse eh am schönsten.
Auch noch eine schlechte Nachricht für Cathi: Wegen der Schweinegrippe raten die Ärzte vom Schwanger werden ab. Aber auch hier gilt ja nicht aus der Übung kommen.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
@ Adi: Traditionellerweise werden die Fotos erst am Ende der Ferien veröffentlicht. Als Geduld… Merci nochmals für die technische Unterstützung!
@ Michu: Das sind wirklich schlechte News… Noch so lange warten. Was soll dieses Jahr noch retten? Übrigens, die Amis vom Film wären niemals den Turm hinaufgekommen. Schon ich hatte Mühe… Zwerge haben wir keine gesehen, leider. So ein Pech aber auch wegen der Schweinegrippe…
@ Nicole: Das Internet liest mit gell 🙂
Danke für die Kommentare! Anwtorten siehe unten!