21. Juli Feels like home..

Da sind wir nun wieder, an der Aarbergstrasse 64e. Die Rueckreise und der Flug gingen ohne Probleme, alles klappte prima. Auf dem Rollband fuer die Koffer durften die Plueschnessies mitfahren, um die Wartezeit zu ueberbruecken, ach ja, meine Tastatur hat ja wieder ein ü, gerade noch einmal üüü! Noël und Anouk hatten riesen Spass daran, und als alle ihre Koffer hatten machten sie sogar eine ganze Runde. Das Auto war am beschriebenen Ort, den mir Emma zuvor per sms mitgeteilt hatte. Das normale Parking Ticket kostete nur 5 CHF, was doch einen erheblichen Unterschied macht. Die ersten Meter mit unserem Auto waren wieder eine ziemliche Gewöhnungssache, die Kupplung war so streng, Papa hat sich den Kopf angeschlagen, so wenig Platz und dann noch rechts fahren.. Auf der Autobahn haben wir ein paar Autos aufgehalten, weil wir schön brav mit 120 auf der linken Seite fuhren. Zu Hause angekommen war es sehr speziell, jetzt wurde mir so richtig bewusst, dass jemand anders hier gewohnt hat. Nicht dass ein Chaos geherrscht hätte. Aufgeräumt und geputzt war es prima, schweizer Standart würde ich sagen. Sondern andere Dinge, z.B. als ich den Kühlschrank aufmachte, da hatte es Dinge drin, die ich noch nie gesehen habe. Etwas käseartiges, undefinierbares. Ich wartete 2 min, als es sich nicht bewegte, wanderte es in den Abfall, es war mir nicht geheuer. Oder in einem Tupper hatte es Pilze mit irgendwas dran, so in Richtung Wildschwein in Pfefferminzsauce. Alles war in Tupper verpackt, aber keiner hatte den richtigen Deckel. Dann hatte es natürlich Twinnings real English Tea im Schrank, der Delizio Kaffee war aufgebraucht (und wieder aufgefüllt) was mich nicht erstaunt, wer trinkt schon gerne farbiges Wasser? Dann scheinen sie auch Gefallem an unserem Brot zu bekommen zu haben, denn ein halbes Pfund Ruchbrot zeugte von Toast Abstinenz. Aarebier hatte bei Innes Anklang gefunden, der Harass war fast leer. Sie haben sich sogar ums Recycling bemüht, im Zeitungsständer waren Karton, Tetrapacks, Aludosen usw. Das hat seinen Grund, in Schottland kann man einfach alles (ausser Glas) in denselben Kübel werfen, und eine arme Sau in der Müraz kann dann alles sortieren. Auch dem Wein und Sherry waren sie nicht abgeneigt und die Kleine durfte Nestlé  Babybrei essen. Ich fand das sehr spannend, denn erst jetzt als alles ausgepackt und versorgt ist, ist es wieder unser Haus. Die Kinder hatten immer noch West european Time, deswegen sind sie erst vor kurzem eingeschlafen. Ich habe mit Emma und Innes noch telefoniert (wir haben sie durch die Scheibe am Flughafen übrigens wieder gesehen) . Bei ihnen ist auch alles okay und sie haben die Ferien sehr genossen. Nach ein paar dutzend Thank You’s verabschiedeten wir uns und versprachen, in Kontakt zu bleiben und uns Ferienfotos zu schicken. Endlich können wir auch sagen, dass wir Freunde in einem anderen Land haben, nur mit dem Unterschied, das wir uns noch nie richtig gegenübergestanden sind…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert