11. Juli Ein geschichtstraechtiger Tag I

Eine Vorbemerkung: Merci fuer all die Reaktionen und Kommentare! Dank euch ist der Blog schon im 1 Rank bei Google unter Wendels in Scotland 🙂

Well, heute machten wir eine weitere Castle Tour. Auch hier nochmals ein offizieller Dank an die Empfangsdame in Lifgw, die mir den Explorer Pass verkauft hat. Sonst wuerden wir fuer jeden Steinhaufen 20 £ liegen lassen und konnten nun stattdessen auswaerts essen gehen. Die erste Station war Loch Leven mit Leven Castle. Dort war einst Maria Stuart (ja, die war halt fast ueberall) ein Jahr gefangen gehalten. Muss aber sagen, ein sehr schoenes Gefaengnis! Zuerst gings mit dem Boot auf eine kleine Insel mitten im Loch (See). Alcatraz auf schottisch. Unterwegs viel Anouks Hut ins Wasser, der nette Bootsmann machte rechtsumkehrt und Papa fischte ihn wieder raus. Das Castle sah ganz verwunschen aus, und nachdem der noch nettere Herr beim Infocenter mir noch ein Buch ueber Loch Leven angedreht hatte, gingen wir auf Besichtigungs Tour. Anouk interessiert das sehr, was mich schon ein wenig ueberrascht (Immer muend mer Chile aluaegae! gell Papa..) und Noel findet das verstecken in den dunklen Kellern lustig. Rund ums Schloss spazierte ein Auerhahn aehnliches Gebilde mit seinen zwei Jungen (Viecher hat es hier..) Seine Federn konnte man rund ums Schloss einsammeln, was natuerlich sehr lustig war. Dann fanden wir noch einen riesen Spielplatz wo wir aktive Mittagspause machten. Danach fuhren wir ins Deer Center, wo man Hirsche, Schafe und Rehe fuettern konnte, was Noel sehr gefiel. Der hatte auch vor einem grossen Hirsch keine Angst. Dann gab es noch eine Falken- Show, doch nach der ersten Runde flog der Falke davon und kam nicht wieder, d.h. erst als wir schon draussen waren. Es war ihm wohl zu doof. Was auch noch witzig ist, spaetestens den zweiten Satz mit schottischem Akzent verstehe ich nichts mehr. Dann fragen alle immer gerade, ob wir Ferien machen, woher man kommt, wohin man geht und SEHR wichtig: How you like it? Auch nach jedem Besuch: Did you like your stay? In der Schweiz kann man froh sein, wenn man ein Ade bekommt… Aber nicht schon wieder vergleichen, jaja, scho guet! Danach gings nach St. Andrews. Auf der fahrt ein Crashkurs in schottischen Roundabouts (Kreiseln), immer Doppelkreisel, Ampeln, Vorabzweiger, darunter die Autobahn oder darueber, jede Spur genau fuer eine Ausfahrt, der Alptraum jedes Fahrschuelers. In St. Andrews verschlug es uns bei der Aussicht vom Castle fast die Sprache, direkter Blick aufs offene Mehr, Straende, Felsen, einfach Hammer! Dafuer haette ich also anno dazumal auch ein paar Bauern unterjocht… Auf der Rueckfahrt ging alles glatt, die Kids waren sehr lieb, sind sich ja die langen Touren in den Osten gewohnt. Danach der verdiente auswaerts Znacht. Noel lag auf der Bank vor Muedigkeit. Als die Kellnerin kam, sagte ich ihm, er soll aufsitzen. Doch sie sagte nur, that’s okay, im tired too und legte ihren Kopf auf Noels Bauch.. Uebrigens: Sie war wohl Englaenderin, denn erst als ich meine Raiffeisen Mastercard zeigte, fragte sie: Are you holidays?

2 Kommentare zu „11. Juli Ein geschichtstraechtiger Tag I

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