Heute sei der schoenste Tag der Woche laut Meteo, also nichts wie los an den Strand! Es war auch schoen, bis wir dort waren. Wolken und Wind. Aber das ziehen wir jetzt durch. Den Wind kann man ja auch nutzen und so kauften wir zwei Drachen und fuer das Wohlbefinden eine Strandmuschel. Letztere wurde von den alten Jungschaerlern fachgerecht montiert und so langsam verzogen sich auch die Wolken. Jetzt nicht gerade Hochsommer aber wir sind nicht mehr so waehlerisch. Mit buddeln, baden und Drachen steigen lassen verging die Zeit wie im Flug (ha dieses Wortspiel). Zum Zvieri gabs Poffertjes und Glace. Noel versuchte wieder einmal sein Glueck bei den Spielautomaten und wollte einen Pickachu fuer Svea erhaschen. Hat leider nicht geklappt. Nachher wollten alle ausser Cathy nochmal ins Wasser, Noel waere jetzt noch drinnen wenn wir ihn nicht raus geholt haetten, obwohl es nur 20 Grad warm war. Er ist einfach eine Wasserratte. Zu Hause gab es ein feines Znacht von Cathy das alle frisch geduscht und entsandet geniessen konnten. Nach dem Znacht ging Papa und Mama noch einkaufen, ja das kann man hier bis 21:00. Das ist sehr praktisch naemlech. Und habe ich schon erwaehnt, das die Parkplaetze am Meer gratis sind?
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Video van de dag
Svea on the ride:
Ein Wiedersehen
Nach sechs Jahren haben wir es wieder in den Drievliet Park geschafft! Zuerst wollten wir ja eigentlich in den Efteling Park, nach genauerem Hinsehen war die Kosten – Nutzen Bilanz aber in keinem Verhaeltnis mehr. Dafuer haben uns die Kinder das Versprechen abgerungen, im Herbst in den Europapark zu gehen.
Da wir nun alle ziemlich muede sind zitiere ich einfach den Eintrag vom letzten Mal:
„Weil heute ja ein offizieller Feiertag ist, das Wichtigste in Kurzform: *waren heute im Freizietpark Drievliet, war ein Heidenspass * Noël ist auf viele Achterbahnen mitgegangen, aber er ist froh, ist er am 1.August nicht zu Hause * Anouk hat mit einem fremden Mädchen Niederländisch gesprochen während sie warten musste, sie schienen sich zu verstehen * Autoscooter heissen Bots-Auto * Spirgis sind nun auch in den Niederlanden * Haben Zuckerstöcke und bengalische Zündhölzer auf dem Balkon abgefackelt, niemand hat die Brandweer gerufen * Es ist warm und sonnig gewesen * Die Kinder finden es sind coole Ferien, Cathy und ich auch *
Foto van de dag
Alles Kaese oder was?
Leider haben wir fuer heute keine Meteo Seite gefunden, die Sonnenschein anzeigte und so war es denn auch. Trueb und nass, wettertechnisch nicht unsere gluecklichsten Ferien (Schottland mal ausgenommen). So verbrachten wir den Morgen mit ausschlafen, herumhaengen, lesen und gamen. (Switch sei dank!) Dafuer konnte das Zmittag die Stimmung doch merklich heben, Pannekoeken schon vorbereitet vom Albert Heijn und zum Dessert noch Poffertjes. Wenn ich laenger hier leben wuerde, muesste ich mir praeventiv einen Bypass legen lassen. Oder mehr Velofahren.
Zum Verdauen machten wir uns auf in die Kaesestadt Gouda, sprich Chouda (vielleicht bekannt aus Aldi oder Migros). Nach gestern konnte es nur besser werden. Noel legte schon mal Protest ein, weil er ja ueberhaupt nicht gerne Kaese habe und es dort eh langweilig sei und sowieso. Da unsere Familie bekanntermassen keine direkte Demokratie ist, fuhren wir nach dem Zmittag ab. Das GPS fuehrte uns sicher durch den Rotterdammer Ring (zeitweilig 8 spurig!) und direkt ins Herz von Gouda, das wirklich nett anzusehen ist. Reich geworden durch die Steuer die auf den Kaeseverkauf erhoben wurde. Nicht ganz so reich wie Bruegge mit Stoffen aber doch immerhin. Im kleinen aber feinen Museum erfuhren wir allerlei ueber die Herstellung des Kaeses und der sehr nette Guide erklaerte uns alles auf Deutsch. Danach schlenderten wir noch durch die Einkaufsgassen und fanden einen Game Shop, und Noels Miene hellte sich ziemlich schnell auf. Als wir im Laden noch eine langgesuchte Sammelfigur des Zelda Games fanden war Gouda sofort unter den Top 3 der Staedte Europas. Eine Gasse runter hatte es sogar noch einen Lego Shop, so als Zugabe. Die Kinder haben sich auf der Legowand mit Steinen verewigt, drei mal duerft ihr raten was Anouk gemacht hat. Cathys Souvenirs waren natuerlich Kaese, die Haelfte davon wurde leider zum Znacht schon gegessen. Mampf.
Foto van de dag
Dordrecht
Heute gingen wir in die älteste Stadt Hollands. Mit den Velo. Es hat geregnet und gewindet wie weiss nid was. Wir haben eine Bootsfahrt gemacht die nur auf niederländisch war, obwohl der Bootsführer gut Deutsch konnte und uns gefragt hat welche Sprache wir sprechen. Dann gingen wir durch die Altstadt die etwa so alt war wie der Zentralplatz in Biel und ähnlich schön. Im Pfannkuchen Haus haben wir 30 min auf unserern Kaffee gewartet. Man konnte nicht mit Karte bezahlen. Die Bedienung konnte nicht english obwohl alles auf englisch angeschrieben war. Die Kassiererin im Albert Heijn konnte Englisch imfall. Wir fuhre wieder heim. Es hatte Seitenwind. Unser Auto ist geflickt. Yeee. Morgen regnet es wieder. Wenigstens nicht mehr Velo fahren.
Foto van den dag
Cabrio & Googlemaps
Familie Wendel faehrt Velo. Die ganze Familie? Ja die ganze Familie. Freiwillig? Fast. Karma, wuerde jetzt Anouk sagen weil ich ueber die Veloferien- Urlauber gelacht habe. Aber der Reihe nach. Leider liess sich unser sonst sehr zuverlaessiger Audi nicht mehr optimal steuern, nach Ruecksprache mit Xaver suchte Dave dann doch lieber eine Garage auf. Der Mech konnte zum Glueck recht gut Englisch. Nach einer kurzen Testfahrt stellte sich heraus, das die Aufhaengung vorne links teilweise lose war und sich dadurch die Reifen falsch abgenuetzt hatten. Eine Reperatur waere empfehlenswert, wenn man auf alle vier Raeder angewiesen sei. Bis morgen Abend sei er fertig (hoffentlich). Der Mechaniker gab mir dafuer als Ersatzauto ein Cabrio! Leider hatte es nur zwei Raeder, also eigentlich war es ein Velo. Das gibt es auch nur in Holland.
So ueberlegten wir am Mittag, was wir denn jetzt den ganzen Tag machen sollen. Cathy kam auf die Idee von Kinderdeijk, die beruehmtesten Windmuehlen Hollands, die waeren mit dem Fahrrad noch zu erreichen. Okay, aber so ohne Karte? So machte ich mich mit meinem Cabrio auf den Weg in die Stadt auf der Suche nach einer Velokarte. Aber denkste, das Bernsteinzimmer und der heilige Gral sind ein Klaks dagegen, niemand hatte eine, uebrigens auch unsere Gastfamilie nicht. Wahrscheinlich haben alle Niederlaender einen inneren Kompass. Cathy hatte die rettende Idee von Googlemaps. Nun ich hatte da so meine Zweifel, davon wurde ich schon mehrmals in die Irre gelotst. Aber siehe da, es kannte sogar die Velowege und wir kamen ohne Umwege ans Ziel. Grosser Respekt an unsere Kinder, die ohne Murren mit diesen Bastelvelos (zwar robust aber sonst nicht viel mehr) mitkamen. Svea durfte zufrieden im Sitzli hocken. Die Windmuehlen waren denn auch sehr eindruecklich und wir fuehlten uns schon wie Einheimische und klingelten die Touris mit ihren Mietvelos von der Fahrbahn. Ach uebrigens, die wahre Seele der Niederlaender offenbart sich auf dem Veloweg. Gnade dir Gott wenn du zu langsam oder in der Mitte faehrst! Es hat auch seine Vorteile wenn man die Sprache nicht versteht.
Abgesehen davon ist Velofahren in Holland einfach deluxe, fast immer ein eigener Weg und auch die groessten Autobahnverzweigungen sind kein Hindernis. Und es geht fast nie bergauf.
Rotterdam by night
Der aufmerksamen Leserin (oder dem aufmerksamen Leser) ist sicher nicht entgangen, dass etwas nicht aufging. Da fehlt doch noch ein Tag fuer den 3-Tages Pass der Welcome Card! Jetzt haben wir uns so angestrengt, diese zu bekommen, und nun lassen wir ihn einfach verfallen??
Ne aber sicher nicht! Nachdem alle gegessen und geduscht hatten, machten wir uns nochmals auf nach Rotterdam. Es ist jetzt nicht die mitteralterliche, pittoreske Stadt mit alten Hausern, aber sie hat wirklich Style und wirkt sehr modern (Der Grund darin liegt, dass sie 1940 durch Bombenangriffe fast komplett zerstoert wurde). An verschiedenen Ecken findet man wieder ein aussergewoehnliches Haus, ein ueberraschende Konstruktion oder ein genialer Einfall. Verkehrstechnisch ist sie 1A erschlossen. Wir fuhren zu einem Park and Ride und konnten dort GRATIS parkieren, um mit der Metro in die Innenstadt zu fahren. Dort besuchten wir noch einmal die Markthal, um sie by night anzuschauen und schlenderten dem Fluss entlang. Dort prangen die Fahnenmasten von allen Laendern der Erde, Rotterdam ist die internationalste Stadt der Niederlande, die SVP wuerde hier nicht viele Stimmen machen. Auf dem Heimweg kreuzte uns eine Familie, die offensichtlich Veloferien machte. Der Vater zog ywei Kinder mit einem Stangenvelo hinter sich her und die Mutter einen Caddy mit drei Kindern drin und vollbeladen mit Gepaeck. Zum Glueck hat es noch geregnet, sonst haette ich fast ein wenig Mitleid mit ihnen gehabt, als wir in unseren (also eigentlich Aettis) Audi stiegen.
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Zand en zee
Der Wetterbericht hier ist eine ziemliche Lotterie. Je nach Seite kriegt man eine ganz anderen Vorschlag, generell aber nicht so sommerlich. Aber Cathy meinte, wir koennen es heute an den Strand wagen, einen Versuchs sei es wert. Also dann, ab nach Hoek van Holland! Dank dem GPS das uns bis jetzt nicht im Stich gelassen hat, fanden wir sicher alle Spuren auf der Ringautobahn um Rotterdam, gar keine so schlechte Leistung wenn man bedenkt, dass es zwischendurch bis 9 Spuren zur Auswahl hatte. Der Strand war sehr schoen und sauber, mit GRATIS Parkplaetzen! In Sutz-Lattrigen am Bielersee laesst man doch immerhin 2,20 pro Stunde liegen und kann max. drei davon bleiben. Hier besteht noch grosser Nachholbedarf! Es hatte auch nicht soviele Leute, die anderen haben wohl auf der falschen Meteo Seite nachgeschaut. Die Kinder gingen sofort ins Wasser und Papa organisierte einen Liegestuhl fuer Mama. so war einfach alles perfekt fuer einen Strandtag! Bald wurde fleissig gebaut und geschaufelt, schliesslich wollten wir fuer die Flut gewappnet sein. Als Zugabe konnte man an dieser Strandecke den Ozeanriesen beim Einlaufen in den Rotterdammer Hafen zuschauen, schon sehr imposant! Am Abend kamen wir muede, mit Sonnnenbrand, versandet aber sehr zufrieden nach Hause. „Endlich Ferien!“ , sagte Noel. Ja, endlich Ferien.
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Pfannkuchen und Kokosnuss
Besuchen sie uns nicht, wenn sie abnehmen wollen! Diese Warnung prangt auf der Titelseite des Pannekoeken Bootes. Das war ein Vorschlag von Roland Koers, unserem Gastherrn. Ihnen geht es uebrigens gut in Lyss, das einzige Problem ist das er seehr gross ist und sich wahrscheinlich schon x-mal die Birne angeschlagen hat. Wenigstens ist dieses Souvenir gratis.
Pfannkuchen und Schifffahren, was fuer eine gute Kombination! Das liessen uns nicht lange bitten und gingen an Bord (also natuerlich vorher online reserviert, aber das klingt so viel besser). Vorher besuchten wir noch den Euromast, den Aussichtsturm von Rotterdam, wo wir ausnahmsweise ohne Regen uns das wundervolle Panorama anschauen konnten. Der beruehmte Hafen von Rotterdam erstreckte sich bis an den Horizont, tja Hamburg da kannste leider einpacken. Fasziniert konnten wir die Funktionsweise einer Schleuse von oben beobachten, da gerade reger Verkehr herrschte war einiges los. Sogar eine Schwanenfamilie schwamm in die Schleuse und wartete geduldig, bis das Tor aufging, echte Rotterdammer eben. Aber zurueck zu den Pfannkuchen. Die gab es ohne Ende (wortwoertlich) und mit einem grossen Buffet zum garnieren. Nicht ganz so gut wie die von Grosi aber fast. An Deck konnten wir ein wenig verschnaufen nach soviel Cholesterin und machten uns dann auf den Weg zur Markthall, dem neuen Wahrzeichen Rotterdams. Wirklich ein eindruecklicher Bau (unbedingt mal googlen) und voll mit.. Essen! Obwohl wir ja wirklich genug zu Mittag hatten, kam nach einer ersten Umrundung doch schon wieder ein kleiner Hunger auf, und 10 min spaeter waren Euros gegen Donuts, Frozen Yoghurt, Poffertjes und Kokosnuss getauscht. Die wurde von der Verkaeuferin geoeffnet und dann konnte man wie King Julien und Maurice daraus trinken, einfach Hammer. Danach war dann mal ein wenig chillen angesagt (gratis Wifi). Doch die Einkaufsmeile lockte uns hinaus und sogar Noel lief ohne Klagen durch die Stadt bis zum naechsten Game Mania Laden. Vollbepackt zwaengten wir uns anschliessend ins Tram zum Park and Ride (uebrigens Gratis wenn man ein Ticket fuer den OeV hat, das waere doch mal eine Idee bei uns!). Cathys feiner Znacht wurde ratzeputze aufgegessen, wohin weiss ich ehrlich gesagt nach diesem Tag nicht mehr.
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25% auf Haie und Pandas
Bevor wir den Zoo unsicher machen konnten, hatten wir die glorreiche Idee, eine Welcome Rotterdam Card zu erwerben. Ein 3 Tages Pass fuer den OeV und viele Rabatte. Bei der ersten Adresse in einem Hotel grad neben der Anlegestelle hatten sie nur noch 3 uebrig (Hochsaison?), nach einigen Anstrengungen haben wir es nach Rotterdam Centraal geschafft und dort mussten wir erst mal an der Tourist Info anstehen (Hochsaison!). Als wir endlich an die Reihe kamen sagte die nette Frau das sie nur noch einen solchen Pass uebrig habe, sie seien AUSVERKAUFT ! ?! What the fish? In der Hochsaison? Keine Ahnung was die rauchen, sicher keine Bergkraeuter. Wir haben dann halt zaehneknirschend noch einen 2- und 1 Tages Pass zum doppelten Preis gekauft. Mit uns kann man es ja machen. Aber als wir die Preise beim Zoo gesehen hatten lohnte sich der Pass bereits. Aber es war auch sein Geld wert, das Oceanium wo Haie und Rochen ueber einem schwimmen war sehr eindruecklich. Auch sonst war er sehr schoen gemacht, auf einem Jungle Treck haben wir sogar King Julian gesehen. Der Star war aber der kleine rote Panda, so cute! Svea haette ihn am liebsten eingepackt, hat sich dann aber doch fuer die Plueschvariante entschieden. Im Audi vom Xaver haette es eh nicht fuer mehr Platz gehabt. (Wo sollen wir nur die Chocomel versorgen?) Mit dem Bus (ja es haette einen Bus gehabt und einen zweiten Eingang und wir haetten nicht so lange laufen muessen, ja ich weiss) fuhren wir wieder zu seinem nautischen Pendant und machten uns auf den Heimweg. Das waere mal was mit dem Wasserbus zur Arbeit pendeln!
Mit dem Wasserbus nach Rotterdam
WARNUNG: Der nachfolgende Beitrag wurde von Noel Wendel geschrieben! Fuer Rechtschreibefehler wird keine Haftung uebernommen!
Es ist der 24.7.2017, erst gestern kamen wir in unserem Ferienheim an. Aus meiner Sicht ist die Bude ganz nett, auch wenns an ein paar Orten ein bisschen eng ist. Geschlafen hab ich nicht wirklich, was mich wunderte, da ich todmuede war vom Autofahren… Naja, ein Grund mehr immer ein Buch dabei zu haben! Etwas was ich an dem Haus mag, sind die grossen Fenster nach Osten und Westen im Erdgeschoss.
Heute haben wir uerspruenglich zwei mal etwas anderes geplant gehabt, aber ausgebucht… Also haben wir uns auf den Zoo in Blijdorp geeinigt. Der schnellste Weg dahin? Wasserbus! Die naechste Haltestelle war nur 8 Autominuten von unserem derzeitigen Standort entfernt, ganz einfach oder? Naja, waere die Haltestelle nicht irgendwo im Industriegebiet gewesen, haetten die 8 Minuten gereicht. Nach dem Wasserbus folgte eine Kombination aus Metro und laufen. Als wir im Zoo eintrafen war es schon Mittag, also ging es erstmal ans Picknick! Ich koennte jetzt noch ueber den ganzen Zoo schreiben, aber das ueberlass ich jemandem anderem… Das wars von mir! Mein Teil ist jetzt fertig!
Nein,
Hoer auf runterzuscrollen, ES ist fertig! Schluss! Aus!
Ab in den Norden
Willkommen zu unserem diesjaehrigen Ferienblog. Bevor wir loslegen konnten, machten wir noch einen kleinen Umweg nach Loehne (in der Naehe von Hannover) um Anouk abzuholen. Mehr dazu koennt ihr hier nachlesen: Anouks Blog
All good things come to an end
Tja liebe Blog Leser, das wird der (fast) letzte Beitrag von Irland aus sein. Das traditionelle Resumee folgt dann noch (ja Roman, bevor das Jahr zu Ende ist). Einmal mehr hat es mir (und meinen Assistenten) sehr viel Spass gemacht, unsere Tage Revue passieren zu lassen, danke fuer alle Kommentare vie Blog oder Whatsapp! So konnten wir die Verbindung in die ferne Schweiz immer aufrecht erhalten, nur werden wir nun nach den Ferien nicht mehr soviel zu erzaehlen haben, aber passt scho. Den Jordans hat es in Lyss auch sehr gefallen, sie haben gottlob keine Platzangst bekommen. Wenn es immer so schoen Wetter waere, wuerden sie sofort in die Schweiz umziehen, aber wir wissen ja alle das es nicht so ist, schon bald wird wieder der kalte Nebel durch das Seeland ziehen.., lassen wir das mal. Sie fanden unser Land nur recht teuer (wen wunderts) aber wunderschoen.
Zum Abschluss gab die Sonne noch einmal alles. So heiss sei es schon lange nicht mehr gewesen sagte die Bedienung beim Zvieri. Allgemein haben wir wohl sehr Glueck gehabt mit dem Wetter, wir sind auf jeden Fall positiv ueberrascht. Wir besuchten in Cobh auf Wunsch von Noel und Anouk die Titanic Experince, Cobh (oder Queenstown) war der letzte Hafen vor der Katastrophe. Ich hatte da ein wenig gemischte Gefuehle wenn aus einem Desaster noch Geld gemacht wird. Doch ging es mehr um die Geschichten der Personen, die hier an Bord gingen, um die Ursachen des Ungluecks und nicht um billige Effekthascherei. Am besten hat mir die Geschichte von zwei Maennern gefallen, die die beim Zwischenhalt im Pub einen zuviel ueber den Durst tranken, unter dem Tisch einschliefen und das Schiff verpassten.. Das wirft doch moralisch Fragen auf, oder nicht? Zum Stichwort Pub, da hatten wir leider weniger Glueck heute Abend. Wir wollten in Cork als Ferienende bei einem Guiness (und Cola) noch ein paar Reels and Jigs geniessen. Papa hatte schon eines gefunden und einen Tisch reserviert, als wir dort waren sagte der Besitzer, das Kinder nur bis sechs Uhr reinduerfen… merci du Rossschwanzhipsterneokommunist! So fuhren wir halt nach Hause, wir waren auch alle uf dr Schnurre. Morgen ist noch putzen und den Rest packen (allez Cathy!) angesagt, und dann heisst es Abschied nehmen. Das grosse Haus werden wir sehr vermissen, und Irland selbstverstaendlich auch! Das einzig Negative an diesen Ferien ist folgendes (und das kann wohl jeder bezeugen der schon einmal hier war): Wenn einem auf dem Herz ein kleiner gruener Fleck gewachsen ist, bringt man ihn nie mehr weg. Wenn man wiederkommt wird er nur noch groesser, und damit auch das Heimweh nach der gruenen Insel! In diesem Sinne Go dté tú slán (may you go safely)! (keine Ahnung wie man das auf gaelisch ausspricht).
Killarney die Dritte, finally!
Niemand soll am Ende der Ferien sagen koennen, seine Wuensche seien nicht beruecksichtigt worden. So machten wir uns doch noch auf nach Ross Castle! Wegen der etwas in die Laenge gezogenen Abfahrt gabs zuerst einmal ein Zmittag in Killarney, dafuer fanden wir ein schoenes Cafe Baeckerei Restaurant Take away. Nach gefuellten Baguettes gings zu Noels Schrecken per FUSS auf nach Ross Castle. Cathy musste saemtliche Register ziehen um die Bande zum weiterlaufen zu animieren. Gegen Ende musste sie hoch und heilig versprechen, dass wir mit dem Bus zurueckfahren werden. Svea hielt die 2.5 km fast bis zum Ende durch und erblickte von Papis Hueppi aus das idyllisch gelegene Ross Castle. Die Besichtigung schenkten wir uns diesesmal und gingen weiter zum See. Cathy und Svea fuhren per Faehre nach Innisfallen (ein altes Kloster, wo das Manusskript des Book of Kells geschrieben wurde, ja genau, das Book of Kells!) und Anouk und Noel machten einen Ausflug auf den See per Ruderboot. Also besser gesagt Papi, den er musste die ganze Zeit rudern. Wir kamen aber recht zuegig voran, gewisse Erfahrungswerte brachte Dave da schon mit, im Gegensatz zu anderen Touris die wohl jetzt noch im Schilf festhangen. Der Ausblick auf die Umgebung vom Boot aus war einmal mehr atemberaubend, das gruene Herz von Irland werden wir jetzt schon vermissen. Als wir zur Stadt zurueckfahren wollten, der grosse Schock, der Bus faerht ueberall hin, nur nicht nach Ross Castle! Die sehr nette Dame an der Reception ) des Schlosses (Heiligsprechung bei Franziskus beantragt) bestellte uns deswegen ein grosses Taxi, das uns bequem in die City zurueckbrachte. Die bestinvestierten zehn Euro dieser Ferien! Das Gewitter zog erst bei der Heimfahrt auf und der Corolla brachte uns ein weiteres mal sicher nach Hause. Ja ich weiss, der Ring of Kerry waere auch noch zu machen, aber etwas muessen wir ja noch das naechste Mal machen, oder?






