Du merkst du langsam alt wirst wenn dir deine Kinder in der Schlange zum Frühstück den Tisch wegschnappen. aber keine Bange, es gab für alle etwas. Danach standen zwei Ausflüge auf dem Programm, wo wir uns nach old-school Gender Art aufteilten. Die Boys ins Imperial War Museum und die Girls in den Tower of London zu den Kornjuwelen, schliesslich sind ja Diamonds a girl’s best friend. Im War Museum ging es bisweilen ein wenig patriotisch zu und her, die Ausstellungen waren aber sehr eindrücklich und teilweise auch bewegend, so hatte es zum Beispiel einen verbogenen Rahmen aus dem World Trade Center von 9/11 oder einen zerschossenen Presse-Wagen aus dem Gaza Streifen. Am aufwändigsten war die Ausstellung zum ersten Weltkrieg, viele Orte haben wir wieder erkannt aus unseren Belgien Ferien wie Ypern oder Penschendale. Auch hier reichte ein halber Tag nicht um alles zu sehen, aber unsere Geschichtskenntnisse der neueren Zeit sind nun wieder mehr als aufgefrischt. Die Girls hatten trotz den vielen Leuten im Tower eine gute Sicht auf die Steinchen und Krönchen und alle waren pünktlich zu Mittag im Pub an der London-Bridge. Papa wurde zu einer neuen Mittagessen – Idee inspiriert (Pies) und Anouk fand endlich ein Bier, das ihrem Geschmack entsprach (London Pride). Zur Krone gehört auch eine Königin und ihr Schloss und so nahmen wir den Weg zum Buckingham Palace unter die Schienen. Beim Hinaustreten aus der Green -Park Station schlug uns die Londoner Mittagshitze ins Gesicht, mit letzter Kraft schleppten wir uns zum nächsten Glacé Stand. Der hatte nur noch vier Sorten, der Rest war alles ausverkauft. Beim Palast angekommen, (der ist nicht grösser? -> Noël) war ein grosser Auflauf. Anscheinend gaben sich gerade Boris und Theresa bei der Queen die Klinke in die Hand zwecks Schlüsselübergabe zur Downingstreet 10. Wir harrten eine Weile unter der sengenden Sonne aus und sahen noch Theresa wegfahren, kapitulierten aber danach. Anouk fand ein nettes Café wo wir uns wieder erfrischen konnten. Beim Parlament war grosser Bahnhof, verschiedenste Demonstranten (Unite Ireland, leave now, the End is near Trump is the Antichrist) gaben Boris an seinem neuen Arbeitsplatz einen warmen Empfang. Mit dem Bus gings weiter zum Merch-Paradies Forbidden Planet. Dank dem Londoner Verkehr steckten wir eine Weile im Stau und wurden im Bus gebraten wie in einem Backofen. Zum x-ten Mal an diesem Tag wurden danach unser Wasservorrat aufgefüllt. Überall an den Stations standen Hinweise genug zu trinken und es wurde Wasser verteilt. Das wir in England Gefahr laufen würden, einen Sonnenstich zu holen, damit haben wir nicht gerechnet. Im Forbidden Planet hätte es sehr vieles zu Kaufen gegeben, zum Glück war unser Budget limitiert. Svea hat den Klassiker „101 ways to use a unicorn“ und Anouk und Noël ein „Art of Overwatch“ erstanden. Zum Abschluss gings ins Nandos, ein feines Poulet-Restaurant. In der Euston Station konnten wir anschliessend auch den Perron-Rush mitmachen und fanden alle Platz im Zug nach „Hause“. So schnell gehts vorbei, London’s missing.



Alten Menschen den Tisch wegschnappen geht gar nicht… not very British, eher was für strange things 2 😉
Euer Blog ist sehr spannend? Habt ihr im RAF oder War Museum auch Spitfire VB Jagdflugzeug von polnischer Staffel 303 gesehen? Polnische Piloten mit ihren 144 Flugzeugen haben 5% allen RAF Piloten ausgemacht und haben in der Schlacht um England 170 Deutsche Flgzeuge = 12% abgeschossen ?