Los gehts auf die Insel, genauer gesagt nach Crewe, Cheshire, 40 Minuten südlich von Manchester, nahe an der Grenze zu Wales. Nach Tagen des Putzens und Räumens (EDI Lyss sei Dank) sassen wir endlich im Zug an den Euroairport. Es liefen schon die ersten Wetten, wieviel Verspätung unser Flug nach Manchester haben wird, am Schluss waren es dann 45min. Aber dank des fortgeschrittenen Alters unserer Kinder konnte auch die Wartezeit überbrückt werden. Unsere Geduld wurde an diesem Tag noch weitere Male auf die Probe gestellt, wir mussten lange auf den Bus in Manchester zum „Rental Car Village“ warten (Isch es dä, nei, dä? nei, warum nid? Ig ahn es youtube video gseh vo däm Bus, dä isches nid!) und bei der Autovermietung weil das System zweimal abgestürzt war. Irgendwann sassen wir dann im grosszügigen Hyundai und Cathy erprobte ihre eingerosteten Linksfahr-Fähigkeiten. Ohne Kratzer kamen wir beim Oakhurstdrive 22 in Crewe an, einem very britischen, ziemlich vollgestopften aber sauberen Haus. An Sveas Hochbett mussten noch diverese Schrauben nachgezogen werden aber sonst machte alles einen recht stabilen Eindruck. Noël und Papa gingen noch auf eine spätabendliche Einkaufstour, damit wir am nächsten Tag auch was zu Essen hatten. Bis 23:00 haben hier die Läden geöffnet, das wär doch mal was hä? Nicht nur einmal in der Woche Abendverkauf bis neun Uhr. Verwirrend war, das in den anschliessenden Träumen noch kein Linksverkehr herrschte, die Gehirne müssen sich erst anklimatisieren.
