Seehunde und Schafe im Nebel Part I

Ja man kann Seehunde sehen auf der Fahrt nach Garinish Island, wirklich, Svea und ich haben es auf Youtube gesehen! – Nein sicher nicht, stell die vor wie enttaeuscht die Kinder sein werden. – Es ist auch sonst sehr schoen dort, nachher koennen wir noch den Ring of Beara machen. Mit Seilbahn und so. Komm wir schauen den Clip zusammen an! Da siehst du? Es sagt schon Abraham Lincoln: „Wenn es im Internet steht, ist es wahr!“ … Die Diskussion waere wohl noch endlos weitergegangen. Der schoene Garten auf Garninish Island hat dann Cathy doch noch ueberzeugt, loszufahren. Immerhin 300 km hin und zurueck (von bereits 1200 zurueckgelegten km insgesamt). Die Distanz geht ja noch, aber die Strassen (aber darueber wurde ja schon genug geschrieben). Das Wetterglueck war uns diesmal nicht hold, gegen Glengarriff wo die Ablegestelle der Faehre war, wurde es immer schlechter. Ausgestiegen sind wir bei Regen und Nebel? (beides geht hier gleichzeitig). Wenigstens gab es fuer den Faehrenpreis einen Discount und dann stieg die Spannung. Da da, nein nur eine Boje. Aber da vorne im Wasser hat sich was bewegt! Tatsaechlich,  da lugten zwei Kopfe mit Kulleraugen aus dem Wasser. – Erst wenn ich einen ganzen gesehen habe! sagt Cathy. Das Schiff zieht eine Schlaufe in Richtung einer kleinen Erhebung im Wasser und dann sehen wir einen Seehund, der extra fuer uns zu posieren schien. Cathy schuldet nun Dave ein Guiness (nach der Rueckfahrt sind es sogar schon 5 Pints weil wir noch vier „ganze“ Seehunde gesehen haben) und alle sind recht aus dem Haueschen. Svea will einen mit nach Hause nehmen, was aber wegen unserer Koffergroesse einmal mehr schwierig werden wird. Die Blumen und Pflanzen von Garinish Garden bringen sie aber schnell auf andere Gedanken, man fuehlt sich wie in einer anderen Welt. Vor mehr als hundert Jahren wurde die Insel von einem Ehepaar gekauft und sie importierten Pflanzen von der ganzen Welt auf die Insel, wo ein tropisch-likes Klima sie bluehen und gedeihen liess. Noel fand zwar, Blumen und so seien mehr fuer Frauen, aber schoen sei es schon gewesen. Bei der Rueckfahrt konnten wir noch einmal den Seehunden hallo sagen und dann gings die immer schmaler werdenden Strassen auf dem Ring of Beara in Richtung Dursey Island. Lasst euch mal ueberraschen, wie man auf diese Insel kommt. Unten noch der Beweis, das Abraham Lincoln recht hatte und ein Teil unseres Trips (diesmal bei schoenem Wetter):

http://www.youtube.com/watch?v=hIHIhgNJA5E

 

Part II morgen

 

2 Kommentare zu „Seehunde und Schafe im Nebel Part I

  1. Christa

    und das Ding ist nicht runtergefallen? Kein wunder ist es die einzige in Irland… 🙂 … Ein Projekt für Vonroll?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert