{"id":395,"date":"2009-07-20T19:57:02","date_gmt":"2009-07-20T17:57:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirgi.com\/wendel\/?p=395"},"modified":"2009-07-25T08:57:06","modified_gmt":"2009-07-25T06:57:06","slug":"belgium-inside-part-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spirgi.com\/wendel\/?p=395","title":{"rendered":"Belgium inside part I"},"content":{"rendered":"<p>Ich k\u00f6nnte jetzt \u00fcber den sch\u00f6nen Strandtag schreiben, den Wind, die grossen Wellen und die Sonne. Das kennt ihr aber sicher schon, woher auch immer. So werde ich nun auf die bisher beobachteten Eigenheiten dieses f\u00fcr mich vorher unbekannten Landes eingehen. Die Autobahnen hatten wir schon, kommen wir zum zweiten typischen Eigenschaft, die dieses Land hat:<\/p>\n<p>1.Die Sprache oder besser gesagt die Sprachen. In den Ardennen wurden wir mit sch\u00f6nstem Schulfranz\u00f6sisch verw\u00f6hnt, da h\u00e4tte sogar Xenia H\u00f6nig ihre Freude an mir bekommen! Soweit kein Problem, es hat auch niemand Englisch mit uns gesprochen (wie jeweils in S\u00fcdfrankreich). Kaum waren wir \u00fcber die Sprachgrenze, wurde es kompliziert. Fl\u00e4misch lesen, okay, das kann man sich noch zusammenreimen. Reden keine Chance. So haben wir nun eine Wette laufen: Catherine beginnt jeweils auf Englisch, ich auf Franz\u00f6sisch (wobei hier eine gewisse, mir bekannte Abneigung, gegen\u00fcber dem Franz\u00f6sischen erkennbar ist). Bis jetzt ist es etwas 50:50, mit welcher Sprache man erfolgreicher ist. Das Dumme ist nur, wenn das Gegen\u00fcber fast perfekt Deutsch k\u00f6nnte&#8230; Nun ja, es ist auf jedenfall spannend. Die\u00a0 Fl\u00e4mischen Ausdr\u00fccke sorgen regelm\u00e4ssig f\u00fcr Lacher, so heisst das Spital hier &#8222;Zieckenhujs&#8220;, was ja dem eigentlichen Sinn sehr nahe kommt:-), oder heute am Strand hat ein Vater seinen Sohn mit &#8222;gopfertori&#8220; zusammengestaucht, soll man jemand sagen, berndeutsch sei nicht international!<\/p>\n<p>2. Einkaufen: In dem von Corneel empfohlenen Laden waren wir heute einkaufen. Es \u00fcbertraf meine schlimmsten Bef\u00fcrchtungen. Der Eingang hat knapp Platz f\u00fcr einen Einkaufswagen, der Laden selber \u00fcberf\u00fcllt, die Schlangen bildeten sich quer durch den Laden, wie beim Weihnachtsverkauf. Im Innern ist der Spruch &#8222;Das Auge kauft mit!&#8220; noch nicht so durchgedrungen, es sah aus wie an einer Armeeliquidation der somalischen Streitkr\u00e4fte, d\u00fcsteres Neonlicht, meterhohe Metallregale, verwirrende Anordnung und sehr sehr eng. Alle 1o Sekunden f\u00e4hrt ein Gabelstabler quer durch den Laden um die Gestelle aufzuf\u00fcllen, an die sowiso niemand ran kommt.\u00a0 Der Joker war der Gem\u00fcse &#8211; Fr\u00fcchte raum. Voll klimatisiert auf ca. -5 Grad, nach zehn Sekunden sind die Finger steif gefroren und unf\u00e4hig, einen Beutel mit Gem\u00fcse zu f\u00fcllen. So haben wir nur bereits abgepacktes Gem\u00fcse gekauft, dass dann doch wieder an der Kasse auf die Waage musste&#8230; Beim Fleisch hat es ein riesen Schaufenster, bei dem muss ein Bestellzettel ausgef\u00fcllt werden und irgendwann kann man es dann abholen. Convinience for you!! Wir gingen danach in den (laut Corneel) teureren Laden, der genau so eng und \u00fcberf\u00fcllt war, daf\u00fcr sch\u00f6ner und so teuer wie bei uns. Morgen gehen wir ins Carrefour, n\u00e4mlech, gopfertori nochmals!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich k\u00f6nnte jetzt \u00fcber den sch\u00f6nen Strandtag schreiben, den Wind, die grossen Wellen und die Sonne. Das kennt ihr aber sicher schon, woher auch immer. So werde ich nun auf die bisher beobachteten Eigenheiten dieses f\u00fcr mich vorher unbekannten Landes eingehen. 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