
Die Zeit ist wie ein Strahl, sie hört nie auf. Geschichte ist wie ein Loch ohne Ende. Man könnte sich das so vorstellen, wie zwei Spiegel, die sich gegenüber liegen. Diese spiegeln sich unendlich, so kann man sich die die Zeit vorstellen. Aber es gab auch die Zeit ohne Menschen, da gab es nur Rieseneidchsen und andere vorzeitliche Geschöpfe. Das war die Vorgeschichte. Davor gab es eine Erde ohne Erde, so zu sagen gab es nichts in dieser Zeit.
Die grössten Erfinder, die es je gegeben hat
5 Kommentare Veröffentlicht von Jasi Juli 5th, 2006 in Weltgeschichte
Die Menschen der Steinzeit
Irgendwann einmal in der Steinzeit erfand jemand, wie man Feuer macht, vielleicht ein Kind, ein Mann oder eine Frau. Schlug ein Blitz in ein Baum oder in ein Busch (oder sonst etwas das leicht entflammbar war) dieser brannte und die Leute der Steinzeit fragten sich was das sein könnte. Sie hatten sehr wahrscheinlich auch Angst davor, wenn sie es zum ersten Mal sahen. Irgendwer war besonders mutig und ging näher ran und merkte das es wärmend war. Sie nahmen einen Zweig der besonders gut brannte, nach Hause. Dabei verbrannte sich die Person und merkte dass Feuer der Freund aber auch der Feind sein konnte. Wärmen in kalten Zeiten (Freund) aber auch verbrennend wen man ihm zu nahe kommt (Feind). Als es auf den Boden fiel, kam ein Windstoss und löschte es aus. Sie versuchten mit allen möglichen Gegenständen es wieder zum Brennen zu bringen, und irgendwie gelang es ihnen. Von nun an waren die Frauen und Kinder viel bei dem Feuer. Die Männer verblieben dort nur nicht so oft wie Frauen und Kinder, denn sie mussten auch noch jagen. Sie assen das Fleisch immer noch roh, doch alle sassen beim Feuer um nicht zu frieren. Einer Person fiel leider das Fleisch in das Feuer, doch von dem Hunger getrieben, nahm er es heraus und ass es als wäre nichts, weiter. Die Person merkte das es viel köstlicher war das fleisch zu kochen oder zu braten. So assen sie die Kost immer so, ohne diese Erfindung würden wir vielleicht heute noch das Fleisch roh essen und frieren (wenn diese Erfindung nie gemacht werden würde). Im Eifer noch mehr Erfindungen zu machen, versuchten sie auch das Zaubern zu erfinden (denn sie hatten schon das Sprechen, das Feuer machen, die Werkzeuge und noch vieles mehr erfunden). Sie malten an die Höhlenwände Zeichnungen von Mammuts und sonstigen Tieren, weil sie dachten das diese dadurch kommen (wie manche Leute glauben, wenn sie ein vierblättriges Kleeblatt finden gibt das Glück).
Die Pfahlbauer
Man nennt sie so weil sie ihre Häuser auf Pfählen bauten. Man denkt, dass sie diese Pfahlbauten im Wasser gemacht haben, doch da ist man sich heute nicht mehr so sicher. Man hat die Häuser auf hohen Pfählen gebaut, damit die Tiere nicht so gut in die Häuser eindringen können oder damit man sie im Wasser bauen kann. Denn sonst wären sie unter dem Wasser (ohne Pfähle). Die Zeiten wurden nach den speziellen Materialien oder Gegenständen benannt z.B Steinzeit = dort war das Meiste aus Stein. Pfahlbauer= ihre Häuser wurden auf Pfählen gebaut. Bronzezeit = Helme, Schmuck u.s.w. wurden aus Bronze hergestellt. Wir erfinden und erfanden auch viel aber sie haben trotzdem eben das Wichtigste erfunden. Das Sprechen: ohne das gäbe es keine Schulen und keine Politik u.s.w. Ohne Kommunikation könnten wir nicht leben (Es hat einmal vor längerer Zeit jemand einen Test gemacht mit Babys: er wollte wissen, welche Sprache die Babys können nach vorgegebener Zeit, und dies sei dann die Weltsprache sagte er. Alle Mütter durften nicht mit ihren Kindern reden. Als er sie alle zu sich kommen liess, musste er den Test abbrechen, denn alle Babys waren gestorben. Ohne Sprache können wir eben nicht leben).

Im heutigen Ägypten war früher eine Antike Grossmacht zu Hause: die Ägypter. Sie liessen sich etwa 25`000 v.Chr in der Gegend am Nil nieder als Sammler und Nomaden, wurden jedoch wenige Jahre später sesshaft und gründeten entlang des Nils viele Dörfer. Sie waren damals noch nicht vereint.
Um 3100 v.Chr waren sie ein vereintes Volk und hatten Könige, die Pharaonen hiessen und von den Ägyptern als Söhne des Sonnengottes verehrt wurden und in prunkvollen Palästen wohnten. Die Ägypter waren auch grosse Erfinder. Sie erfanden Gläser, Pflüge und waren die erste Seemacht. Ausserdem errichteten sie grosse Bauwerke wie den Leuchtturm von Alexandria, die Sphinx und die Cheops-Pyramide. Über Tausende von Jahren waren die Ägypter das mächtigste Volk und ihre Armee war gefürchtet bis sie von den Babyloniern besiegt wurde. Die Ägypter hatten auch später unter griechischer und persischer Herrschaft keine Freiheit mehr. Schliesslich wurden sie von den Römern endgültig besiegt. Noch heute gibt es Rätsel, unter anderem die Hieroglyphen. Sie ist die älteste Schrift, die man kennt und man konnte sie bis heute noch nicht vollständig entziffern.

Wie du sicher weisst hat die Woche sieben Tage. Aber weisst du denn von wo diese Zeitmessung herkommt? Es begann alles in einem heissen, sumpfigen Land, zwischen dem Fluss Tigris und dem Fluss Euphrat in Vorderasien. Man nennt es Zweistromland oder weil der Ort von dem wir reden zwischen den beiden Flüssen liegt Zwischenstromland und auf griechisch Mesopotamien. Die Gegend dort ist oft überschwemmt und wie gesagt sehr schwül. Dort, mittendrin lagen einst die schönen Tempel, Paläste und Häuser der Babylonier, bis sie, weil sie aus nicht sehr starken Lehmziegeln bestanden, in der Sonne einer nach dem anderen kaputt gingen. Auf jeden Fall lagen dort die drei Städte Ninive, Ur und die grösste, Babylon. Es waren nicht Reiche, bei denen ein König geherscht hatte, sondern solche bei denen mehrere Könige abwechslungsweise regierten. Die Städte dort waren manchen Ländern schon weit voraus. So weiss man heute, dass sie zum Beispiel schon 3100 v.Chr. aus Lehm Ziegel hergestellt haben. Man hatte auch schon angefangen aus Gold Schmuck für die Frauen oder Gefässe sowie Helme und Dolche herzustellen. Sie hatten auch begonnen auf Tontafeln strich-artige Schriften zu schreiben. Diese fast unleserlichen Zeichen nennt man Keilschrift. Sobald man eine soche Tontafel gefüllt hatte, wurde sie in den Ofen geschoben. Später, viele tausend Jahre später fand man Tonlisten auf denen der Handel aufgeschrieben wurde. Ihr müsst wissen, dass Babylon früher einmal die grösste Stadt der Welt gewesen ist. Die Leute die dort wohnten haben die Sterne, die Sonne und den Mond als ihren Gott verehrt. So haben sie hunderte von Jahren die Sterne und deren Lauf beobachtet. So haben haben sie Türme gebaut um den Sternenlauf noch besser beobachten zu können. Du weisst sicher, dass die Bibel erzählt, wie sie einst versucht haben einen Turm zu bauen, welcher bis in den Himmel kommen sollte und das nur damit sie so hoch waren wie ihr Gott. Nun, auf jeden Fall haben die Astrologen begonnen den Planeten ihre Ehre zu zeigen. So haben sie jeden Wochentag nach einem Planeten benannt. Wenn man heute die Tage auf verschiedenen Sprachen aufzählen kann, kann man auch die einzelnen Planeten dazu finden, nämlich:
Montag/Deutsch: Mond
Dienstag/Französisch(mardi): Mars
Mittwoch/Französisch(mercredi):Merkur
Donnerstag/Französisch(jeudi): Jupiter
Freitag/Französisch(vendredi): Venus
Samstag/Deutsch: Saturn
Sonntag/Deutsch: Sonne
So, jetzt kannst du alle Wochentage auf die Planeten zurückweisen und weisst von wo die Namen stammen.

Es gab ein Land zwischen Mespotanien, das hiess Palästina. Es lebte dort ein Schäfervolk, die Israeli. Dieses Volk wurde einmal von den Babyloniern beherrscht , sie flüchteten dann nach Ägypten. Aber das Spezielle bei ihnen ist, das sie nur einen Gott haben, den sie sehr verehren. Dieser Gott ist auch unser Gott. Es ist nämlich der Bibelgott. Abraham aus Ur hatte die Geschichte der Sinflutvon den Babyloniern gehört und erzählt es seinem Volk. Die Israelis wurden auch von den Ägyptern gefangen genommen. Deshalb floh Moses aus Ägypten mit seinem Volk wieder zurück nach Israel .Diese Flucht verlief ein Jahr, was aber sehr unwahrscheinlich ist. Die drei Brüder Saul, David und Salomo teilten sich das Land Palästina. Dabei kam es zu vielen Streitereien zwischen 7 Stämmen der Juden. Das war die Geschichte des alten Testaments und des Messiasglaubens.

Du kannst lesen. Oder? Klar kannst du das, sonst würdest du das nicht verstehen und könntest nicht antworten. Lesen ist einfach, wenn man es gelernt hat. Unsere Schrift ist auch nicht so schwierig. Sie besteht aus nur 26 Zeichen und wenn wir diese gelernt haben, können wir vieles schreiben. Geschichten, Zusammenfassungen, Aufsätze oder aber auch nur dumme Sprüche. Wir könnten einfaches und schwieriges schreiben in verschiedenen Sprachen. Und es ist nicht einmal so schwierig. Jetzt stell dir aber vor, wir hätten diese einfachen Buchstaben nicht, sonder Hieroglyphen. Das wäre schon viel schwieriger. Früher konnten die Leute mit Hieroglyphen schreiben. Wir könnten das wahrscheinlich nicht, schon nur um diese alte Schrift zu entschlüsseln brauchen wir lange. Jemand der nicht seine ganze Zeit opfert um diese Schrift zu lernen kann sie logischerweise nicht. Wie auch die Keilschrift. Da gab es nämlich viel mehr Zeichen, die haben nicht Buchstaben bedeutet, sondern wenigstens ganze Silben.
Doch wer hat unsere Schrift erfunden? Vielleicht denkst du, dass es jemand Hohes war, wie ein König oder so. Aber nein, es waren einfache Kaufleute denn sie mussten vieles schreiben und mit einer schwierigen Schrift war das nicht gerade einfach. Sie mussten Briefe, Verträge, Bestätigungen und vieles mehr schreiben. Es waren Kaufleute, die weit übers Meer gerudert sind und Waren aus aller Herren Länder nach aller Herren Länder getauscht, geschickt und gehandelt haben. Sie wohnten ganz nah bei den Juden. In Städten, die viel grösser und mächtiger als Jerusalem waren. Sie wohnten in den Hafenstädten Tyrus und Sidon, deren Gewimmel und Getriebe dem in Babylon ziemlich ähnlich waren. Auch ihre Sprache und Religion war denen der mesopotamischen Völker nah verwandt. Nur die Phönizier waren weniger kriegerisch (So hiess das Volk Tyrus und Sidons).
Ihre Eroberungen machten sie auf andere Art. Sie segelten zu fremden Küsten und gründeten dort Handelshäuser. Sie tauschten mit den wilden Völkern ihre bunten Stoffe, Gefäße und Werkzeuge gegen Edelsteine und Pelze. Denn sie waren weltberühmte Handelswerke und haben bei dem Bau des salomonischen Tempels in Jerusalem mitgeholfen. Ihre berühmteste Ware waren die bunten Stoffe vor allem die purpurfarbenen Stoffe (Purpur war früher eine teure Farbe. Könige trugen meist purpurne Gewänder.) Die Phönizier blieben manchmal auch an den “fremden” Küsten und errichteten dort Städte. Die Phönizier wurden immer gerne aufgenommen, denn sie brachten immer schöne Sachen mit. Die Heimat war auch nicht mehr so fern, denn sie konnten Briefe schreiben mit ihrer eigenen erfundenen Schrift. Auch wenn sie weit weg waren z.B. in Afrika, Spanien oder Süditalien.
Diese Buchstaben die wir heute haben, also z.B. ein b waren nicht weit von der alten Schrift entfernt, also der Schrift, die die Phönizier vor 3000 Jahren erfunden hatten.

Im Antiken Griechenland waren viele Dichter berühmt. Diese Dichter besangen die Fahrten von Helden, deren Leiden und Qualen, Odysseus, die Odysse, den Herkuleskampf gegen die Hydra oder die Belagerung Trojas. Das sind alles Geschichten und keine Geschichte, wie wir sagen.
Aber die Belagerung Trojas ist wahr, abgesehen von den Helden, Göttern und Monstern. Doch glaubte man lange nicht an Troja. Nach Schielmanns Entdeckung wusste man, dass es Troja gab und man machte eine seltsame Entdeckung: es wurde ein Ägyptscher Ring in Trojas Innenmauern gefunden. Das erklärt sich so: Zu Zeiten Trojas gab es Fürsten, die Festungen beherschten und oft miteinander im Krieg waren. Sie waren durch Seeüberfälle reich geworden und plünderten Handelschiffe aus allen Richtungen (z.B Ägyptische, Phönizische und Griechische Schiffe).
Die Mächtigste Festung von allen war wohl Troja. Das erklärt auch, wie der ägyptische Ring nach Troja gelangte. Troja wurde also nicht nur durch Handel reich, sondern griff auch Handelschiffe an, ebenso die Schiffe der Kreter.
Die Kreter lebten, wie ihr Name schon sagte, auf Kreta einem wichtigen Halteposten der Phönizischen Schiffe. Es gibt Berichte von Homer, das die Kreter einmal sogar über Griechenland geherrscht haben sollen. Die Religion war jedoch anders als die Griechische: sie glaubten an Stiergötter und bemalten die Paläste ihrer Herscher mit Stierkämpfen und “Heiligen Stieren”. Die Griechen nannten sie Stieranbeter. Irgendwann wurde Kreta verlassen. Man weiss nicht wieso und warum vielleicht eine Prophezeiung vom Untergang Kretas. Jedenfalls tappen die Wissenschaftler völlig im Dunkeln.

Unsere Geschichte beginnt um 500-550 vor Christus und zwar in Asien. Dort lebte einst ein sehr kleines Volk, welches das Licht und die Sonne als ihre Götter verehrten. Dieses Volk war wild und lebte in den Bergen. Viele Male würde es unterdrückt und von den Assyrern oder den Babylonier eingenommen. Sie wurden als Sklaven benutzt und konnten nie zur Ruhe kommen, da sie ja andauernd vom einen Land ins andere geschickt wurden. Es waren die Perser. So war das unglückliche Schicksal Jahrhunderte lang für die Perser vorbestimmt, bis eines Tages ein kluger Herrscher, namens Kyros von dieser Gemeinheit genug hatte: Er sammelte seine Krieger zusammen und begab sich nach Babylon. Klar, dass die kleine Truppe gegen das Heer von Babylon keine Chancen hatte, aber trotzdem ist es ihnen irgendwie geglückt die Festung einzunehmen. Sobald dann Kyros den Thron bestiegen hatte, tat er etwas, was ihn als gerechten und weisen König auszeichnete: Er liess alle, die bis zu dieser Zeit als Sklaven leiden mussten frei. Unter den Menschen die nun heim kehrten, waren auch die Juden. Dies geschah um 538 v.Chr.
Durch den Sieg, den Kyros hatte, wollte er mit der neuen, grösseren Armee die er besass auch die Ägypter einnehmen, was ihm am Ende auch gelang. Oder besser gesagt, was seinem Sohn Kambyses gelang, denn auf dem Weg nach Ägypten starb Kyros. Die Welt die man damals kannte, war nun unter der Herrschaft des früher wilden und kleinen Volkes, welches nun zu einer der grössten Mächte übergegangen war. Nachdem nun auch Kambyses starb herrschte der König Dareios, welcher das ganze Land geerbt hatte.
Ein einziges Pünkchten von einem Land gehörte ihm jedoch noch nicht: Griechenland. Das ärgerte ihn und so geschah es das der König seine Beamten nach Griechenland schickte, wo sie aber gleich wieder hinaus geworfen wurden. Durch dieses Verhalten war das Schicksal der Griechen nun besiegelt. Nun standen die 70′000 Mann der Perser gegen die 10′000 Mann der Griechen. Es ist zwar unglaublich aber die Griechen haben tatsächlich gesiegt. Das einst so grosse Heer der Perser war im Kampf zu einem kleinem Punkt zusammen geschrumpft. Als sie aber in die Schiffe zurück kehrten, hielten sie nicht den Kurs, der sie zurück in ihr Land bringen sollte, sondern fuhren nun auf Athen zu, welches ja wegen des Krieges völlig leer war.
Diesen Zug jedoch bemerkten die Griechen und so wurde ein Marathon-Läufer losgeschickt, welcher die Athener die noch dort waren, warnen sollte. Das war der Beginn des Marathon-Laufes welcher noch heute stattfindet. Aber auch das griechische Heer zog eilends auf Athen zu und sie konnten die Perser gerade noch von Athen fernhalten, welche schon fast angekommen waren. Lange Zeit nach diesem Verlust herrschte der König Xerxes über das Mächtige Reich. Auch er hatte die Griechen nicht vergessen. So begann er aus allen Ländern die er besass, Krieger anzufordern und hatte am Ende dieser Aktion ca. 1′000′000 tapfere Leute an seiner Seite. Und zum dritten Male zogen die Perser gegen Griechenland. Doch auf dem Weg begegneten sie 300 Spartanern und 700 Bundesgenossen. Ein verräterischer Grieche half ihnen jedoch dabei, diese Spartaner zu umgehen und sie zu umschliessen. Alle 1′000 Krieger fielen. Unterdessen jedoch waren alle Athener auf eine Insel geflohen, um so dem grossen Heer der Perser entkommen, welches an Land auf sie wartete um sie anzugreifen. Nun bestand aber die Gefahr, dass die Flotte der Perser die Athener zu überrumpeln drohte.
Doch auch dafür hatte der weise König der Griechen gesorgt: Er stellte nämlich noch während die Perser beschäftigt waren eine riesige Flotte von Verbündeten rund um die Insel auf. Nun geschah es jedoch, dass diese Verbündeten es mit der Angst zu tun bekamen und am nächsten Tag auf und davon verschwinden wollten. Und wieder kam dem König eine Idee: Er schickte nämlich einen angeblichen Verräter zu den Persern, der ihnen sagte sie sollen noch in dieser Nacht angreifen. Kaum zu glauben, doch die Perser taten es wirklich. Und wie nicht anders zu erwarten war, verloren sie auch diesmal wieder. Als sie sich dann zurückzogen war es endgültig vorbei mit dem Krieg und die Völker konnten sich jedes für sich weiterentwickeln.
Zwei kleine Städte in einem kleinem Land
3 Kommentare Veröffentlicht von fab12 Juni 21st, 2006 in Weltgeschichte
In diesem Land wurden die Olympischen Spiele erfunden, es heisst Griechenland. Da gab es das Orakel von Delphi, das schon manchem Krieger Glück gebracht hatte. Das Orakel sah z.B. die Schlacht von Troja voraus. Es gab zwei wichtige Städte, Sparta und Athen. Die Spartaner assen wenig, die Kinder wurde recht militärisch erzogen. Die Griechen waren die Erfinder der Demokratie und des Justitzsystemes. Sie hatten viele Gelehrte. Einer davon ist Pythagoras. Er hat den Satz des Pyhtagoras erfunden. Den Flaschenzug hatten sie auch erfunden. Die Griechen haben viele Schlachten geschlagen . Es war ein sehr ruhmreiches Volk mit viel Erfindergeist.

In derselben Zeit ungefähr, in der die Sumerer in der Stadt Ur mächtig waren, also um 2500 vor Christi Geburt, gab es in einem Tal des Indus (das ist ein Fluss in Pakistan) eine riesige Stadt mit Wasserleitungen und Kanälen. Sie hiess Mohendjo-Daro, und bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1920 ahnte niemand, das dort so etwas möglich sei. Als sie vor einigen Jahren jemand ausgegraben hatte, fand man merkwürdige Dinge, z.B. in dem Schutthaufen der die Stadt Ur bedeckt hat. Was für Leute dort gewohnt haben, weiss man noch nicht. Aber man weiss, dass später Völker eingewandert sind, die heute noch in Indien und Pakistan wohnen. Diese sprachen eine Sprachen, die der Griechen und Perser, Römer und Germanen verwandt ist. Zum Beispiel das Wort „Vater“ heisst auf altindisch „Pitar“, auf griechisch „Patèr“ und auf lateinisch „Páter“. Mann nennt diese Art von Sprache, indogermanischen Sprache, weil Inder und die Germanen die voneinander am weitesten entfernten Völker sind, die diese Sprache sprechen.
Die Inder, die diese indogermanische Sprache sprechen, sind so ähnlich in Indien eingefallen, wie die Dorier in Griechenland. Sie unterjochten die einheimische Bevölkerung genauso. Mit der Zeit haben die Nachfahren dieser Eroberer nach und nach den ganzen Kontinent eingenommen. Sie hielten sich streng getrennt von der einheimischen Bevölkerung, und dadurch entstand dann das noch heute bestehende Kastensystem. Dieses wurde auch stark befolgt. Wenn jemand im Kriegerkasten war, konnte er dort nie mehr raus, denn auch sein Sohn und dessen Sohn und wiederum dessen Sohn waren alle im gleichen Kasten. Dieses System besagt, dass man keinen Kontakt mit jemandem von einem anderen Kasten haben darf. Sie haben viele Kasten gehabt , getrennt nach Beruf und Würdigkeit. Da gab es Handwerkerkasten, Bauernkasten, Kriegerkasten u.s.w. Diese Regeln wurde strengstens befolgt.
Dieses Kastensystem verbot ihnen sogar auch nur mit jemandem der von einem anderem Kasten war am gleichen Tisch zu sitzen. Nicht einmal den Schatten eines Kastenlosen durften sie berühren sonst hiess es, dass man beschmutzt sei. Diese Kastenlosen hiessen Parias, sie waren nur für die dreckigsten und unangenehmsten Arbeiten zuständig. Niemand durfte mit ihnen zusammen sein, denn nur die kleinste Berührung des Schattens galt als besudelnd.
So grausam konnten diese Menschen sein. Dabei waren die Inder sonst kein grausames Volk. Im Gegenteil. Die Priester waren ernste, steife Menschen die sich oft in die einsamen Wäldern zurückzogen, um dort in aller Ruhe über die schwersten Fragen nachdenken zu können. Über die Götter und vor allem über den Erhabenen, über Braham, den höchsten Gott. Sie fühlten das Leben der Natur, die Götter wie die Menschen, die Tiere wie die Pflanzen, vom Atemhauch dieses einen höchsten Wesens Leben. Wie dieses eine höchste Wesen in allem gleichmässig wirkt: im Licht der Sonne, und Spriessen des Feldes, im Wachsen und Sterben. Gott ist überall in der Welt, wie ein Salzkorn das du ins Meer wirst, und dass jeden einzelnen Tropfen salzig macht. Den Kindern erklärten sie das ganz einfach, mit einer Formel sie hiess: „Das bist du“. Und sie bedeutete, dass alle die du siehst, deine Mitmenschen, die Tiere und Pflanzen, alles dasselbe ist, nämlich ein Atemhauch des höchsten Gottes Braham.
Um diese grosse Einheit tief hat zu spüren, hatten sich die indischen Priester einen merkwürdigen Weg ausgedachte. Sie hatten die Idee, sich irgendwo in einen tiefen, dichten Urwald hinein zu setzen und dort für Stunden, Tage, Wochen, Monate oder sogar für Jahre zu verharren.
Ganz still und steif auf der Erde mit gekreuzten Beinen und gesenktem Kopf. Sie dachten die ganze Zeit nach, dabei atmeten sie langsam und möglichst wenig und assen möglichst wenig. Manche von ihnen quälten sie sich sogar, um Busse zu tun und um reif zu werden, Gottes Hauch zu spüren. Vor 3’000 Jahren gab es viele solcher Büsser, Einsiedler und heiliger Männer, solche gibt es auch heute noch. Aber einer von ihnen hatte eine sehr spezielle Geschichte.
Das war der Königssohn Gautama, der um ungefähr 500 vor Christi Geburt lebte. Dieser Gautama nannte man später, so erzählt man, “den Erleuchteten”, den Buddha. In aller Pracht und in allem Reichtum wuchs er im Osten auf. Er soll drei Paläste gehabt haben, einen für den Sommer, einen für den Winter und einen für die Regenzeit. Sein Vater wollte nicht das er diese Paläste verliess, denn er wollte verhindern, das sein Sohn mit Qualen und Leiden konfrontiert würde.
Doch er schaffte es nicht, denn eines Tages als Gautama seinen Palast verliess, um in den anderen Palast zu kommen sah er einen alten, gebeugten Mann. Da Gautama noch nie einen alten Mann gesehen hatte, musste er den Wagenfahrer fragen, was er sei. Der musste ihm das erklären. Nachdenklich ging er in seinen Palast zurück. Als er dann wieder einmal seinen Palast verliess sah er einen kranken Mann. Wieder wusste Gautama nicht, was das ist. Wieder musste ihm der Wagenlenker erklären, dass dies ein kranker Mann ist. Noch Nachdenklicher ging Gautama in seinen herrlichen Palast zurück. Doch als er dann wieder sein Palast verliess, sah er einen toten Mann. Er hatte noch nie von dem gehört, darum musste der Wagenführer ihm wieder erklären was das sei. Doch dieses Mal wollte er nicht mehr in seinen Palast zurück, denn dieses Mal merkte er, dass sein Palast gar kein richtiger Palast war. Der Palast war mehr ein Versteck, ein Versteck vor dem Schlechten auf der Welt.
Jetzt wollte er sich nicht mehr verstecken, jetzt wollte er in die Einöde um dort über das Unglück der Erde nachzudenken.
“Und ich zog”, so erzählte er in einer seiner Predigten, “noch in frischer Blüte, glänzend, dunkelhaarig, im Genusse glücklicher Jugend, im ersten Mannesalter, gegen den Wunsch meiner weinenden und klagenden Eltern, mit geschorenem Haar und Bart, mit fahlem Gewande bekleidet, vom Hause fort in die Halslosigkeit hinaus.” Ganze sechs Jahre lebte er als Einsieder und Büsser. In diesen sechs Jahren dachte er tiefer nach als je einer zuvor. Er quälte sich härter als je einer zuvor. Er atmete fast gar nicht mehr, wenn er so da sass und ertrug dabei die schrecklichsten Schmerzen. Er ass so wenig, dass er vor Schwäche umfiel. Doch trotz seiner Bemühung konnte er die innere Ruhe nicht finden.
Er dachte nicht darüber nach, was die Welt sei und ob im Grunde alles dasselbe ist. Er dachte über das Unglück der Welt nach, über Leiden und Qualen, über Krankheit und Tod und über das Alter. Da konnte eben keine Busse helfen. Also begann er wieder Nahrung zu sich nehmen, Kräfte zu sammeln und zu essen wie alle Menschen. Doch die, welche ihn so beneidet hatten, fingen an ihn zu verachten. Doch er liess sich nicht beirren.
Eines Nachts als Gautama unter einem Feigenbaum sass und über alles nachdachte, kam ihm die Erkenntnis. Endlich fand er das, was er all die Jahre gesucht hatte. Es war wie ein inneres Licht das alles erhellte. Darum nannte man ihn den Erleuchteten, den Buddha. Er zog los um allen diese Botschaft zu erzählen, seine Erkenntnis. Schon bald fand er Gleichgesinnte, die so dachten wie er und dann gründeten sie so etwas wie einen Nonnen- oder Mönchsorden. Sie alle glaubten, die Erlösung von Leid und Qual gefunden zu haben. Seine Erkenntnis, die er unter dem Bo-Baum (Erleuchtungs-Baum) gefunden hatte, lautete:
Bei uns müssen wir anfangen, wenn wir uns retten wollen vor dem Leid. Alles Leiden kommt vom Wünschen her. Ungefähr so: Wenn wir uns etwas wünschen, z.B. ein Haustier oder ein Buch und wir es nicht bekommen, gibt es zwei Dinge, die wir tun können. Wir können betteln bis wir es bekommen oder wir können einfach aufhören uns das zu wünschen. Denn dann können wir nicht enttäuscht werden. “Aber für seine Wünsche kann man doch nichts”, wirst du sagen. Buddha war da anderer Ansicht. Er lehrte in jahrelanger Arbeit an sich selbst, dass man es so weit bringen kann, nicht mehr zu wünschen, als was man wünschen will. So Herr seiner Wünsche zu sein, wie der Elefantentreiber Herr über den Elefanten ist. Das Höchste aber ist sich nichts, mehr zu wünschen. Das nennt man die innere Meeresstille. Dies ist die grosse, ruhige Seligkeit eines Menschen, der auf Erden nichts begehrt. Der zu allen Menschen gleich gütig ist und von niemandem etwas verlangt.
Wer so über alle Wünsche Herr geworden ist, so lehrte Buddha weiterhin, wird auch nicht wieder auf die Welt kommen, wenn er gestorben ist. Eigentlich werden die Seelen nur wieder geboren, so glaubten es die Inder, weil sie am Leben hängen. Wer nicht mehr am leben hängt, der wird sich nach dem Tod nicht mehr in den “Kreislauf der Geburten” drängen. Er wird eingehen ins Nichts. In das wunschlose und neidlose Nichts, das die Buddhisten Nirwana nennen.
Heute gibt es fast so viele Buddhisten wie Christen auf der Welt.
Vor allem in Hinterindien, in Ceylon (das jetzt Sri Lanka heisst), in Tibet, China und Japan. Aber nur wenige sind imstande, den Lehren des Buddhas nachzuleben und diese innere Meeresstille zu erreichen.
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